Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkveranstaltung am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19 Uhr in der Aula der Städtischen Berufsschule II

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Auf dem Gelände befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch etwa 7.000 Menschen. Mehr als eine Million Menschen wurden dort zwischen März 1942 und November 1944 ermordet. Auschwitz steht heute als Begriff für den nationalsozialistischen Rassenwahn und symbolisiert wie kein anderer Ort die Verbrechen der Nationalsozialisten. Im Jahr 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in ihrer Resolution zum Gedenken an den Holocaust den 27. Januar eines jeden Jahres zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19 Uhr findet das Gedenken der Stadt Regensburg an die sechs Millionen ermordeten Juden, an die Zwangsarbeiter, an politisch Verfolgte und an die vielen anderen Opfer des Nationalsozialismus in der Aula der Städtischen Berufsschule II (Zugang über Alfons-Auer-Straße 20) statt. In Zusammenarbeit mit dem Projekt „Widerständige Menschen gegen das NS-Regime in und um Regensburg“ werden Nachkommen der zweiten und dritten Generation von Verfolgten und Ermordeten verschiedener Opfergruppen über das Leben und Leiden ihrer Verwandten berichten. Durch ihre persönlichen Beiträge werden Folgen und Auswirkungen für die Familien und darüber hinaus bis in die Gegenwart deutlich.

Das Grußwort spricht Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Es folgen Redebeiträge der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Regensburg, Ilse Danziger, sowie von Dekan Roman Gerl, Bistum Regensburg, als Vertreter der christlichen Kirchen.

Die Stadt lädt herzlich dazu ein, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an ZWQuZ3J1YnNuZWdlciRydXRsdWtzZ251cmVubmlyZQ== ist bis spätestens 25. Januar 2026 erforderlich.

20. Januar 2026

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