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Schulen

Schulen: Unterricht wird bis zum 19. April 2020 eingestellt

Aus der Allgemeinverfügung des Freistaates ergibt sich, dass Schülerinnen und Schüler dem Unterricht und jeglicher sonstigen schulischen Veranstaltung ab Montag, 16. März 2020 bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 (Ende der Osterferien) fernbleiben müssen.

Ein Betretungsverbot für Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal besteht nicht. Sie befinden sich weiterhin im Dienst. .

Diese Verfügung betrifft folgende städtische Schulen: 

  • Von-Müller-Gymnasium
  • Städtische Berufsschulen I, II, III

Das Von-Müller-Gymnasium muss Betreuungsangebote für Jahrgangsstufen 5 und 6 weiterhin anbieten, um in Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um die Betreuung ihrer Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung).

Grundvoraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der bzw. die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Für die Kinder der Grundschulklassen 1 bis 4, die in städtischen Horten betreut werden, werden ebenfalls Notgruppen nach den gleichen Kriterien eingerichtet; ebenso für die städtischen Mittagsbetreuungseinrichtungen (Grundschulen Burgweinting, Gerhardinger mit Steinweg, Napoleonstein, Prüfening und Kreuzschule).

Die Hausaufgabenbetreuungen „Lerninsel“ (Humboldtstraße 34), im „Grips“ (Jugendzentrum Utopia, Kirchfeldallee 2) und im „Schul-Fit“ (Jugendzentrum Arena,  Unterislinger Weg) schließen bis zum 19. April 2020.

Alle städtischen Ferienbetreuungsmaßnahmen sind abgesagt, mit Ausnahme der Notgruppenbetreuung von Kindern der städtischen Kindertageseinrichtungen.

Kindertagesstätten und Kindergärten

Kindertagesstätten und Kindergärten

Von 16. März bis 19. April 2020 dürfen Kindertageseinrichtungen von Kindern nicht betreten werden. Eltern müssen ihre Kinder während dieser Zeit zu Hause betreuen. Der Rechtsanspruch auf Betreuung des Kindes ist insoweit eingeschränkt.

Notgruppen für Ausnahmefälle

Berufsgruppen, für die Ausnahmen gelten: Gesundheitsversorgung, Pflege, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, öffentliche Sicherheit und Ordnung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur, Lebensmittelversorgung, Personen- und Güterverkehr, Medien, zentrale Stellen in Staat, Justiz und öffentlicher Verwaltung.

Die Notgruppen dürfen in Anspruch nehmen

  • Alleinerziehende, wenn sie einer der o.g. Berufsgruppen angehören, oder
  • Elternpaare, wenn ein Erziehungsberechtigter in der Gesundheitsversorgung, Pflege oder Behindertenhilfe tätig ist, oder
  • Elternpaare, wenn beide Erziehungsberechtigte einer der o.g. Berufsgruppen angehören.

Um ein Ansteckungsrisiko zu minimieren, wird es für die Ausnahmefälle in jeder Kita eine Notgruppe geben. Das Angebot der Notgruppe kann nur von Personen genutzt werden, die die Zugehörigkeit zu den o. g. Berufsgruppen durch eine entsprechende schriftliche Bestätigung ihres Arbeitsgebers nachweisen können. Bei Elternpaaren sind Bestätigungen von beiden Arbeitgebern einzureichen, wenn keiner der Elternteile in der Gesundheitsversorgung, Pflege oder Behindertenhilfe arbeitet.

Notbetrieb in Kinderbetreuungseinrichtungen

Die städtischen und freien Kindertageseinrichtungen bieten während der Osterferien (6. März 2020 – 17. März 2020) wie gewohnt Notbetreuung an. Für die Horte gelten die üblichen Ferienzeiten.

Nach wie vor gilt:

Kinder dürfen eine Kindertageseinrichtung nicht betreten – auch nicht die Notgruppen –, wenn:

  • Das Kind Krankheitssymptome aufweist.
  • Das Kind sich mit dem Coronavirus infiziert hat.
  • Das Kind Kontakt zu einem bestätigt am Coraonavirus Erkrankten hatte.
  • Das Kind sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Treten keine Symptome auf, ist ein Besuch der Einrichtung ab dem 15. Tag seit der Rückkehr aus dem Risikogebiet wieder möglich. Aber bis 19. April ausschließlich in den Notgruppen, wenn eine Ausnahme besteht.

Die Eltern werden vom Amt für Tagesbetreuung von Kindern informiert.

Die Stadt hat den nicht kommunalen Trägern Infomaterial für die Einrichtungen zur Verfügung gestellt und ein vergleichbares Vorgehen empfohlen.

Alle städtischen Osterferienbetreuungsmaßnahmen sind abgesagt, mit Ausnahme der Notgruppenbetreuung von Kindern der städtischen Kindertageseinrichtungen.