Werftstraße

Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahme der Ufermauer - Arbeiten starten am 4. Mai 20206

Die Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Ufermauer an der Werftstraße wird ab 4. Mai 2026 bis voraussichtlich März 2027 umfassend und denkmalgerecht saniert sowie statisch ertüchtigt.

Sie weist derzeit zahlreiche Schadstellen in Form von Auswaschungen, Frostschäden und Ausbrüchen auf. Die Maßnahme ist notwendig, da die Ufermauer land- sowie wasserseitig durch Straße, Hochwasserschutz und Schifffahrt einer intensiven Nutzung unterliegt. Ziel der Maßnahme ist es, die historische Bausubstanz langfristig zu sichern und gleichzeitig an die heutigen technischen Anforderungen anzupassen.

Parken und Anwohnerverkehr

Während der Bauzeit entfällt ein Großteil der Bewohnerstellplätze im Platzbereich der Werftstraße. Alternativ stehen Bewohnerstellplätze auf der Mobilitätsdrehscheibe oder Stellflächen auf dem Jacobi-Gelände zur Verfügung. 

Der Anwohnerverkehr sowie Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr können die Werftstraße weiterhin nutzen. Für diese wird entlang der Häuser eine Fahrspur freigehalten.

Im Zeitraum von voraussichtlich Juni bis Juli 2026 muss die Zufahrt zum Platzbereich von der Inselstraße herkommend für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. 

Der Fußgänger- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit möglich.

Trotz des Einsatzes moderner Technik lassen sich im Rahmen der Spundarbeiten Lärm und Erschütterungen nicht vollständig vermeiden.

Die Stadt Regensburg bittet für die Verkehrsbehinderungen und die Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme um Verständnis.

Maßnahmen im Detail

Zu Beginn wird das Sandsteinmauerwerk saniert. Dies beinhaltet die Reinigung der Oberflächen, die Ausbesserung von Schadstellen, die Fugensanierung, Maßnahmen zur Verbesserung der Standsicherheit, den Ersatzneubau von drei Treppenanlagen sowie die Abdichtung des Böschungsbereichs.

Ab Ende Juli folgt die statische Ertüchtigung mittels Spundwand. Durch den Einbau einer rund zehn Meter tiefen Spundwand auf einer Länge von 315 Metern wird die Standsicherheit der Mauer nachhaltig verbessert. In diesem Zuge wird auch ein moderner Kolkschutz aus Wasserbausteinen geschaffen, der den heutigen Strömungsbelastungen gerecht wird. 

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro.