Navigation und Service

Aussiger Straße – Geplante Nahversorgung im Stadtnorden

Neue Nahversorgung an der Aussiger Straße

Die Stadt Regensburg hat bereits 2009 im „Rahmenkonzept für die Entwicklung des Einzelhandels in Regensburg bis 2020“ eine Ver­größerung des Nahversorgungs­standorts Aussiger Straße als Ziel definiert. Das in Frage kommende Grundstück an der Aussiger Straße / Ecke Sandgasse erwies sich für eine Neubebauung in Bezug auf Größe, Zuschnitt und Rahmenbedingungen schwierig – doch jetzt steht dem Vorhaben nichts mehr im Weg.

Auf dem Grundstück Sandgasse 75 beabsichtigt die Firma Ratisbona Handelsimmobilien, einen Lebensmittelmarkt mit Backshop und Café zu errichten. Damit kann eine bestehende Lücke in der Nahversorgung geschlossen werden. Das Vorhaben soll bis zum Frühjahr 2022 realisiert sein. Die Gründe für den relativ langen Zeitraum sind die umfangreichen  Änderungen und Anpassungen, die rund um das Vorhaben notwendig sind – so u.a. bei Straßen, Kanälen, Fuß- und Radwegen sowie Bushaltestellen. 

Oktober 2017:
Die Planung erhält grünes Licht vom Ausschuss für  Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen, d.h. es ist erklärtes Ziel der Stadt, am Standort Aussiger Straße eine Nahversorgung anzusiedeln.

November 2017, 1. Informationsveranstaltung
Mehr als 70 Personen nahmen an der eineinhalbstündigen Informationsveranstaltung zu den Planungen in der nördlichen Konradsiedlung teil. Die Stadt Regensburg hatte am Freitag, den 10. November 2017, zu der Veranstaltung in die Sportgaststätte des VfB Regensburg geladen. Gemeinsam mit Bernhard Holler vom Projektentwickler Ratisbona Handelsimmobilien stellte Anton Sedlmeier, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, die ersten Planungen vor.

Bei der ersten Informationsveranstaltung wurden die Bürgerinnen und Bürger über die Planung und den zeitlichen Ablauf  informiert. Nachdem noch kein Bauantrag vorliegt, können die Einwände, Bedenken und Vorschläge der Bürgerschaft frühzeitig in dem Planungsprozess  berücksichtigt werden. An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Mehrheitlich wurde die Ansiedlung eines Nahversorgers vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung in der nördlichen Konradsiedlung begrüßt.

Juni 2019, Aussiger Straße – Informationen zum geplanten Umbau

Im Juni 2019 wurden die Anlieger per Flyer über den Sachstand zum Vorhaben „Neuer Lebensmittemarkt an der Aussiger Straße“ und die damit verbundenen Anpassungen / Änderungen informiert:

  • Rückbau der Aussiger Straße zwischen Dolomitenstraße und Sandgasse
  • Anpassung der Kreuzung Aussiger Straße / Sandgasse
  • Umbau der Einmündung Karlsbader Straße
  • Verlegung bzw. Neuerrichtung von vier barrierefrei ausgebauten Bushaltestellen in der Aussiger Straße bzw. Sandgasse
  • Anpassungen der Rad- und Fußwege
  • Anpassungen und Erneuerungen der Straßenentwässerung
  • Umverlegung von Ver- und Entsor­gungsleitungen

Grundsätzlich ist ein Vollausbau geplant, der sich am Bestand orientiert. Das bedeutet, dass die Lage und Höhe der Straßen unverändert bleiben. Der Straßenquerschnitt wird der künftigen Verkehrsentwicklung angepasst. An der Einmündung Aussiger Straße in die Sandgasse ist eine Rechtsabbiegespur vorhanden, die erhalten bleibt. Der bauliche Radweg kann wegen der geplanten Bushaltestellen zukünftig nicht mehr angeboten werden, so dass die Radfahrer auf der Fahrbahn geführt werden. Der Gehweg wird entlang des Nahversorger-Grundstücks Richtung Süden verlegt. Darüber hinaus werden, aufgrund der Lage des Lebensmitteldis­counters und der vorhandenen Schäden in den Anschlusskanälen, ein neuer Sam­melkanal gebaut und die vorhandenen Anschlusskanäle erneuert.

April 2020, Nahversorger an der Aussiger Straße - Informationen zum geplanten Bauablauf

Seit Anfang April 2020 haben die Arbeiten an der Aussiger Straße begonnen. An der Ecke Aussiger Straße / Sandgasse soll bis Ende 2021 ein neuer Lebensmittelmarkt entstehen – eine Netto-Filiale  auf rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche mit Backshop und Café.

Im Januar 2020 startete bereits die Baufeldfreimachung. Der Kanalbau, die Spartenverlegung und der Teilausbau der Straße schließen ab Mitte April 2020 an. Im Jahr 2021 ist schließlich der Bau des Lebensmittelmarkts geplant. Mit dem Endausbau der Straße soll das Projekt voraussichtlich 2022 abgeschlossen werden.

Notwendige Anpassungen während der Bauphase

Voraussichtlich ab Mitte April erfolgt mit Beginn der Baumaßnahme eine Vollsperrung im Bereich des gesamten Baufeldes. Für Anwohner ist der Zugang zu ihrem Grundstück zu jeder Zeit gegeben. Eventuelle Beschränkungen oder kurze Sperrungen sind jedoch aus bautechnischen Gründen unvermeidbar. Betroffene Anlieger werden in diesem Fall selbstverständlich im Vorfeld informiert. Infolge der Sperrung werden die Buslinien anders geführt und die Bushaltestelle Memeler Straße nach Süden verlegt.

Derzeit stehen die Zeitplanung sowie die Arbeiten unter Vorbehalt. Grund ist die aktuelle Corona-Krise und die nicht absehbare weitere Entwicklung. In diesem Zusammenhang musste auch die geplante Informationsveranstaltung für Anlieger und Interessierte entfallen. Die Anwohner werden durch einen Flyer informiert.