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Demografischer Wandel

Die demografische Entwicklung in Deutschland stellt die Kommunen vor große Herausforderungen. Wir werden weniger, bunter und älter. Diese drei Schlagworte bringen es auf den Punkt: Es werden immer weniger Kinder geboren, zunehmend mehr Menschen haben ihre Wurzeln in einem anderen Kulturkreis und die Lebenserwartung steigt.

Diese Veränderungsprozesse in der Bevölkerungsstruktur vollziehen sich auch in Regensburg und stellen eine der bedeutendsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft dar. Bis ins Jahr 2030 wird Regensburg zwar aller Wahrscheinlichkeit nach noch wachsen, jedoch nur aufgrund des Bevölkerungszuzugs, nicht als Folge vermehrter Geburten. Aber die Bevölkerungsabnahme ist nur eine Frage der Zeit: Nach 2030 wird auch in Regensburg die Bevölkerung stagnieren bzw. rückläufig sein. Und auch die Regensburger Bevölkerung wird zunehmend altern, so dass immer mehr Ältere den Jüngeren gegenüberstehen. Der hohe Anteil an Seniorenhaushalten, aber auch neue Lebensstile, führen zu einer weiteren Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte.

Dem demografischen Wandel begegnen
In einem zunehmenden Standortwettbewerb der Kommunen gilt es, den demografischen Wandel aktiv in strategische Überlegungen einzubeziehen. So wird in Regensburg der Familienfreundlichkeit eine große Bedeutung beigemessen. Auch auf eine immer größere Zahl älterer Bürger muss sich die Stadt einstellen und beispielsweise für Barrierefreiheit im Alltag sorgen. Wichtige Handlungsfelder zur Gestaltung des demografischen Wandels sind u. a. die Themenbereiche "Familie - Kinderbetreuung - Bildung", "Arbeit und Wirtschaft", "Senioren" sowie "Integration".


Demografiebeauftragter
Die Stadt Regensburg ist sich der Herausforderung bewusst und berücksichtigt die Aspekte des demografischen Wandels bei Planungen. 2012 wurde darüber hinaus ein "Demografiebeauftragter" benannt.

Seine Aufgabe ist u. a.:

  • die allgemeine Koordination des Themas Bevölkerungsentwicklung;
  • die Erarbeitung von Strategien und Lösungswegen im Umgang mit dem demografischen Wandel;
  • die Netzwerkarbeit innerhalb und zwischen den Kommunen und externen Akteuren.