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Studie zu den Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs in der Region Regensburg

Wachstumsperspektiven für den Kombinierten Verkehr im Raum Regensburg

In Regensburg bestehen zwei große Umschlaganlagen für den Kombinierten Verkehr, die infolge der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in der Region Regensburg mittlerweile ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben:  

  • die Umschlaganlage samt Depot der CDN Container Depot Nürnberg GmbH, einer Tochtergesellschaft der Hamburger IGS Logistics Group im Regensburger Hafen (auch bayernhafen Regensburg genannt) und
  • das Terminal Regensburg-Ost, betrieben von der mehrheitlich im Eigentum der DB Netz AG befindlichen Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH (DUSS) im Güterverkehrszentrum Regensburg.

Beide Standorte sind weit mehr als nur Umschlagplätze für den Kombinierten Ladungsverkehr. In den letzten Jahren haben sich die Anlagen zu wichtigen Bausteinen in der Logistikkette zahlreicher mittelständischer und großer Unternehmen mit hohem Exportanteil im ostbayerischen Raum und weit darüber hinaus entwickelt.

Um angesichts der Wachstumsraten im Kombinierten Verkehr auch künftig eine leistungsfähige logistische Infrastruktur für die Wirtschaft in der Region sicherstellen zu können, beauftragte die Stadt Regensburg im Januar 2015 das LKZ (Logistik-Kompetenz-Zentrum) Prien in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IML (Institut für Materialfluss und Logistik) mit einer Studie zu den Kapazitäten des Kombinierten Verkehrs (KV) in der Region. Unterstützt wurden die Arbeiten durch einen Lenkungskreis, in den unter anderem bayernhafen, DUSS und die IHK Regensburg intensiv eingebunden waren.

 

Ziel der Studie war, ein abgestimmtes Ausbaukonzept für die beiden erwähnten Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs zu erarbeiten. Beide Standorte stoßen bereits heute  an ihre Kapazitätsgrenze. Die Studie knüpft an diese Ausgangssituation  an und liefert mit einem Prognosezeitraum von 20 Jahren (bis 2033) belastbare Daten zur  Entwicklung des KV-Aufkommens am Standort. Des Weiteren wurde auf Basis der vorhandenen Infrastruktur eine Betriebsstrategie entworfen und den Bedarfskapazitäten gegenübergestellt. Hierzu konnten Erweiterungsflächen definiert und Restriktionen dargestellt werden.         

Die Studie zeigt den Akteuren in der Stadt und Region Regensburg Möglichkeiten auf, mit den wachsenden Transportmengen umzugehen und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Sie beinhaltet, neben den möglichen Entwicklungsprognosen und Finanzierungskonzepten, auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der Ergebnisse.