Navigation und Service

Kindertagesstätten-Bedarfsplanung

Familienfreundlichkeit ist ein Standortfaktor, den die Stadt Regensburg schon früh als solchen erkannt hat und fördert.

Familienfreundlichkeit als Standortfaktor hat in den letzten Jahrzehnten einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Grundvoraussetzung für eine familienfreundliche Stadt ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungseinrichtungen und Tagespflegepersonal für Kinder aller Altersgruppen. Die wirtschaftliche Prosperität und die Anziehungskraft für Fachkräfte werden immer deutlicher dadurch beeinflusst, dass ein attraktives Kinderbetreuungsangebot vor Ort die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt. Darüber hinaus kann der Besuch einer Kinderbetreuungseinrichtung maßgeblich dazu beitragen, familiär-, sozial- oder migrationsbedingte Bildungsunterschiede von Kindern zu verringern und dadurch die Chancengerechtigkeit zu verbessern.

Bedarfsplanung zur Kinderbetreuung

Die Stadt hat den Handlungsbedarf frühzeitig erkannt und verfügt schon heute über ein gut ausgebautes Betreuungsnetz mit Plätzen für unter Dreijährige, Kindergarten- und Hortkinder. Bereits 1993 wurde für Regensburg der erste Kindergartenplan erstellt und 1996 im Rahmen einer Zwischenbilanz fortgeschrieben. 1995 folgte der Kinderhortplan für die Betreuung von Schulkindern. Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren ist hingegen erst in den letzten Jahren stärker in den Blickpunkt gerückt. 2006 wurde der erste Bedarfsplan zur Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren vom Stadtrat beschlossen und im Mai 2009 eine aktualisierte Fassung vorgelegt.

Mit dem „Bedarfsplan zur Betreuung von unter Dreijährigen und von Kindergartenkindern 2011“ wurde für Regensburg erstmals eine altersübergreifende Bedarfsplanung für alle Kinder bis zur Einschulung vorgelegt. Die bis dahin – historisch begründete – isolierte Bedarfsplanung für die Altersgruppe der unter Dreijährigen auf der einen und für die der Kindergartenkinder ab dem dritten Lebensjahr auf der anderen Seite wurde so zusammengeführt. Die gleichzeitige Betrachtung der Betreuungs- und Bedarfssituation für alle Kinder bis zur Einschulung ermöglicht dabei eine integrierte, ganzheitliche und flexiblere Planung. Diese kann den Bedürfnissen der Eltern, der Kinder, aber auch den knappen zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen besser gerecht werden.

Regensburg wächst entgegen allgemeiner Trends und auch die Anzahl der Kinder wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter zunehmen. Infolge dessen ist auch weiterhin ein sukzessiver Ausbau an Betreuungsangeboten notwendig und die Bedarfsplanung muss regelmäßig fortgeschrieben und angepasst werden. Den jeweils aktuellen Bedarfsplan finden Sie im Downloadbereich am rechten Bildrand.