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Frei sein, und nicht allein

Bannerbild - Frei sein nicht allein

Das Solidaritätsprojekt

Das Regensburger Programm, „Frei sein, und nicht allein“ war ein aktiv unterstützendes Solidaritätsprojekt des Kulturreferates/Kulturamtes Regensburg und des Theaters Regensburg für lokale Künstlerinnen und Künstler. Die Mittelbayerische Zeitung fungierte dabei als Kooperationspartner des Kulturprojektes und begleitete „Frei sein, und nicht allein“ medial.

Der überwiegende Teil der Künstlerinnen und Künstler sah und sieht sich durch die Corona-Pandemie mit schwerwiegenden Einschnitten konfrontiert: Keine Veranstaltungen, keine Auftritte und folglich auch keine Einnahmen. Dies traf und trifft auch die Regensburger Künstlerinnen und Künstler hart.

Das Kulturreferat/Kulturamt der Stadt Regensburg rief deshalb gemeinsam mit dem Theater Regensburg, in Anlehnung an das Heidelberger Programm „Solo Fantastico“ das Solidaritätsprojekt „Frei sein, und nicht allein“ ins Leben, um neben dem Corona-Nothilfe- Programm Regensburg (CNPR) als zusätzliche Rückfallebene, auch aktiv den Erhalt der Regensburger Kulturlandschaft zu unterstützen.

Digitale Bühne für zwei Monate 

Zwei Monate (vom 05. Mai bis 05. Juli 2020) präsentierte das Theater Regensburg gemeinsam mit dem Kulturreferat/Kulturamt der Stadt Regensburg von Montag bis Freitag je eine Künstlerin oder einen Künstler des Tages auf der digitalen Bühne. Am Samstag und Sonntag wurden hingegen sogar jeweils zwei Videos des Tages veröffentlicht. Gerade weil das öffentliche Kultur-Leben in seiner Diversität in ganz Bayern nicht stattfinden konnte, sollte, in Kooperation mit der Mittelbayerischen Zeitung, Musikerinnen und Musikern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern, bildenden und darstellenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform gegeben werden, um sich und ihre Arbeit im Rahmen eines neuen Formates sichtbar zu machen – der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Dafür konnten freie Kulturgestalterinnen und Kulturgestalter aus Regensburg, Videos mit einer Dauer von mind. 1 Minute bis ca. 3 Minuten aus ihrem künstlerischen Home-Office einreichen. Beispielhafte Themen waren: Wie sieht ein Tag in der derzeitigen Ausnahmesituation aus? Woran wird gearbeitet bzw. kann gearbeitet werden? Und gibt es inmitten der Pandemie auch Dinge, die sich positiv gestalten lassen und Mut machen? Ergeben sich aus der Corona Pandemie vielleicht auch neue Chancen?

Für jedes Video des Tages erhielt die Künstlerin oder der Künstler ein Honorar von 500 Euro (zzgl. Umsatzsteuer, falls anfallend).