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Kulturelle Zwischennutzung „M26“ wird 2023 zum gemeinschaftlichen Real-Labor

Infotag am 28. Januar ab 14 Uhr

Der neue Kulturort „M26“ in der Maximilianstraße 26 wird in die Hände der Kunst- und Kulturszene Regensburgs gegeben und bis Ende 2023 von einem Kooperationsnetzwerk organisiert und elaboriert. Das Kooperationsnetzwerk sind federführend der Kunstverein GRAZ e.V. und das Büro bauwärts in Kooperation mit con_temporary e. V., der Fachschaft Architektur (OTH Regensburg) sowie der Fachschaft Kunst (Universität Regensburg) und vielen weiteren.
 
Am Samstag, 28. Januar 2023, geben ab 14 Uhr das Kooperationsnetzwerk und das Kulturamt der Stadt Regensburg bei einem Infotermin im M26 Auskunft über das Konzept und die Vision und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Ein Ort des Austauschs und Netzwerkens, des Mitmachens und Mitgestaltens: ein Jahr Probebetrieb im „M26“
Unter der Prämisse „Ein Ort von allen, für alle“ soll die Zwischennutzung der 400 Quadratmeter großen Räumlichkeiten bis Ende 2023 einen selbstverwaltenden Betrieb ausloten und durch verschiedene Partnerinnen und Partner, Patinnen und Paten sowie Gäste erproben.

Vereine, Initiativen und Kollektive sind dazu eingeladen, temporäre Patinnen und Paten im „M26“ zu werden. In den temporären „Kulturpatenschaften“ können sie die Verantwortung und Gestaltung für die temporäre Raumnutzung übernehmen und ihre Expertise und ihr breites Netzwerk einbringen. Dabei entsteht eine individuelle Raumpraxis mit persönlicher Handschrift und künstlerischen Schwerpunkten, in der Vereine und Initiativen sichtbar und gestärkt werden, aber auch ihre Eigenständigkeit gewahrt bleibt. Für Einzelinteressentinnen und -interessenten werden Formate gefunden, welche Möglichkeiten bieten, in den Räumlichkeiten auszustellen oder aufzutreten.

Ein Ort von allen, für alle!
Das „M26“ bietet Raum und Möglichkeit für vielfältige Nutzungen. So stehen alle Flächen als Atelier zur Verfügung, sofern dies die Ausstellungen oder Veranstaltungen im Hauptraum zulassen. Kulturschaffende haben die Möglichkeit, einen Spind zu beantragen und die Räume individuell zu nutzen. Die geschlossenen Räume im hinteren Bereich können temporär vergeben und beispielsweise als Arbeits-, Atelier- oder Besprechungsräume genutzt werden.

Wichtig ist dem Kooperationsnetzwerk und dem Kulturamt der Stadt Regensburg, das „M26“ mit einem durchweg soziokulturellen Ansatz zu denken und zu erproben. Mit einem geplanten „Community Cafe“ wird das „M26“ zu einem niederschwelligen und inklusiven Kulturort, der kulturelle Teilhabe lebt und den Fokus auf eine integrative Kunst- und Kulturvermittlung legt.

Organisation und Struktur im Hintergrund
Das Projektteam aus dem Kooperationsnetzwerk kümmert sich um die Organisation des „M26“, evaluiert im Hintergrund die Chancen und Möglichkeiten des Ortes und erarbeitet ein zukunftsfähiges Konzept. Ein breites und spartenübergreifendes Kuratorium erarbeitet begleitend und im Diskurs Themenschwerpunkte, Programmdramaturgie und ideelle Richtlinien für das „M26“. Das Kulturamt der Stadt Regensburg gibt einen Programmfonds frei, der Projektideen, Ausstellungen oder Veranstaltungen ohne bereits bestehende Finanzierung nach erfolgreicher Bewerbung unterstützen soll.

Infotag am 28. Januar 2023, von 14 bis 18 Uhr
Um das Konzept hinter dem Real-Labor vorzustellen, allen Interessierten den experimentellen Probebetrieb näherzubringen und Möglichkeiten der Partizipation vorzustellen, bietet das Kooperationsnetzwerk gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg einen Infotag am Samstag, 28. Januar, ab 14 Uhr in der Maximilianstraße 26 an.
Um 14 Uhr wird das Projektteam das Konzept und die Vision für die kulturelle Zwischennutzung vorstellen. Im Anschluss stehen das Kooperationsnetzwerk und das Kulturamt bis 18 Uhr in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen
Informationen und Kontakte sind unter www.regensburg.de/m26 zu finden. Das Projekt „Konzept für die explorative und partizipative Entwicklung eines Betreiber- und Nutzungsmodells der kulturellen Zwischennutzung in der Maximilianstraße 26“ wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie im Rahmen der EU-Innenstadt-Förderinitiative finanziert.