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Erfolgsmodell „Städtebauförderung“ in Regensburg

100 Millionen Euro für attraktive Wohn- und Lebensräume

Insgesamt knapp 100 Millionen Euro Fördergelder sind dank der Städtebauförderung bis dato schon in das Regensburger Stadtgebiet geflossen. So wurde in der Vergangenheit mit den finanziellen Mitteln unter anderem die Neugestaltung der Fußgängerzone gestemmt.

Am 9. November lud das Amt für Stadtentwicklung zusammen mit dem Amt für Wirtschaft und Wissenschaft und dem Stadtplanungsamt zu einem Informationstermin im Rahmen der Städtebauförderung mit der Regierung der Oberpfalz sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr ein. In einem konstruktiven Austausch wurden unter anderem Vorhaben zur zukunftsorientierten Ausrichtung der Altstadt sowie Kleinst- und Großmaßnahmen im Südosten der Stadt vorgestellt. In einer anschließenden Führung durch die Regensburger Innenstadt konnten die Gäste die Arbeit der Stadt Regensburg vor Ort erleben.

„Wir sind dem Ministerium und der Regierung der Oberpfalz äußerst dankbar, dass Sie uns über all die Jahre hinweg so gute und verlässliche Partner waren, wenn es darum ging, die Stadt Regensburg für die Zukunft zu rüsten. Wir sind überzeugt, dass wir dank des Erfolgsmodells Städtebauförderung auch weiterhin noch viele spannende und wegweisende Projekte gemeinsam auf den Weg bringen werden“, so Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann.

Doch auch Maßnahmen aus anderen Förderkulissen waren Teil der Informationsveranstaltung. Das Amt für Wirtschaft und Wissenschaft stellte neben dem Maßnahmenbündel der REACT-EU Förderkulisse zur Stärkung der Innenstadt auch die Neugestaltung des ehemaligen Stadtlagerhauses zu einem Treffpunkt der Akteure im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft vor. Hier soll in den kommenden Jahren ein neues, überregionales Zentrum für Kreative entstehen.

Der Nachmittag war dem Fördergebiet „Innerer Südosten“ gewidmet. Das Team der „Sozialen Stadt Innerer Südosten“ informierte über soziale wie auch städtebauliche Projekte im circa 200 Hektar umfassenden Fördergebiet. Dabei konnten dank des seit 2018 laufenden Programms bereits erste Erfolge zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation im Quartier vorgewiesen werden. Den Abschluss machte eine Führung durch das in 2021 eröffnete Jugend- und Begegnungszentrum Guericke, welches ebenso vonseiten der Städtebauförderung teilfinanziert wurde.