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Neugestaltung der Obermünsterstraße und des Obermünsterplatzes – Vergabeprozess startet

Sanierung im Obermünsterviertel wird im Bund-Länder-Förderprogramm „Lebendige Zentren“ gefördert

Am Dienstag, 15. November, hat das Amt für Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Vergabe, Tiefbau und Stadtplanung den Neustart der Sanierung des Obermünsterviertels eingeleitet. Das Verfahren zur Vergabe von freiberuflichen Leistungen (VGV-Verfahren) muss von öffentlichen Auftraggebern durchgeführt werden. In der europaweiten Ausschreibung wird ein geeignetes Planungsbüro für die weiterführenden Planungen und zur Durchführung einer umfassenden Bürgerbeteiligung gesucht. Die Grundlage der gesamten städtebaulichen Sanierungsmaßnahme bildet der städtebauliche Rahmenplan. In ihm sind alle wesentlichen Sanierungsziele dargestellt.

Geplant wird unter anderem die Optimierung des ruhenden und fließenden Verkehrs, eine verbesserte Nahversorgung sowie in die Entwicklung eines lebenswerten und dem Klimawandel angepassten Wohnumfelds. Der Beteiligungsprozess soll im Rahmen der Planung an vorangegangene Informationsveranstaltungen und Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern anschließen und bereits erarbeitete Inhalte werden weiterentwickelt.

Hintergrund
Aufgrund der festgestellten städtebaulichen Mängel beschloss der Regensburger Stadtrat 2011, das Obermünsterviertel als städtebauliches Sanierungsgebiet festzulegen (Satzung der Stadt Regensburg über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets „Obermünsterviertel“). Leitidee der Stadterneuerung ist, das Quartier unter Bewahrung seiner Vielfalt, seiner Lebendigkeit und seines besonderen Flairs weiterzuentwickeln. Die Sanierung im Obermünsterviertel wird im Bund-Länder-Förderprogramm „Lebendige Zentren“ gefördert. Das Programm zielt darauf ab, innerstädtische Versorgungsbereiche, die – genau wie das Obermünsterviertel – von Funktionsverlust und Leerständen betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft, Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln. Das Programm setzt dabei insbesondere auf die Beteiligung von Anwohnern, Immobilieneigentümern, Gewerbetreibenden und weiteren Akteuren im Gebiet.