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Realistische Übungsszenarien für Polizei auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne

Zwischennutzung der besonderen Art

Das 15 Hektar große Gelände der Prinz-Leopold-Kaserne ist eine der letzten großen Konversionsflächen in Regensburg. Hier entsteht im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung ein neues Quartier, das grün, innovativ, smart und sozial wird. Um einen zentralen Park werden Wohnungen (teilweise gefördert), Sozialeinrichtungen wie KiTA und Schule sowie Gewerbeeinheiten angesiedelt. Ein zukunftsweisendes Mobilitäts- und Energiekonzept macht das neue Quartier zu einem lebendigen und lebenswerten Stadtviertel.

Um mit der Bebauung beginnen zu können, werden seit 2021 die 37 Bestandsgebäude fachgerecht abgebrochen und entsorgt sowie die Baufelder vorbereitet. Das Gelände bietet daher beste Voraussetzungen für eine Zwischennutzung der besonderen Art.

Taktisches Übungsgelände für die Polizei
Ein Zug der 43. Hundertschaft (Bereitschaftspolizei) aus Nürnberg nutzt das „urbane“ Gelände für taktische Trainingseinheiten und verschiedene Einsatzlagen. „Wir sind immer wieder auf der Suche nach Trainingsmöglichkeiten, bei denen wir unseren Einsatzkräften unterschiedliche Szenarien in einem realistischen Umfeld bieten können“, so ein Mitarbeiter der Fortbildung und Taktik. Die Polizisten können auf dem Gelände der Prinz-Leopold-Kaserne zum Beispiel das Öffnen von Türen und den Einstieg in ein Gebäude über die Fenster trainieren. Die Polizisten lernen die Situation einzuschätzen, das richtige Werkzeug zu bestimmen und einzusetzen. „Erfahrungen sammeln ist ein wichtiger Aspekt des Trainings und die Prinz-Leopold-Kaserne bietet mit ihren vielen Gebäuden die Möglichkeit, immer wieder unterschiedliche Bedingungen vorzufinden,“ so der Mitarbeiter der Polizei.  Damit sind die Polizisten später gerüstet um beispielsweise das SEK bei komplexen Einsätzen zu unterstützen.