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Neuer Mietspiegel für die Stadt Regensburg wird erstellt

Repräsentative Befragung zur allgemeinen Wohnsituation

Die Arbeiten zur Erstellung eines neuen Mietspiegels für die Stadt Regensburg haben begonnen. Dazu läuft derzeit eine Befragung. Ein qualifizierter Mietspiegel ist von großer Bedeutung, da Regensburg zu den 162 bayerischen Gemeinden mit Wohnraumknappheit zählt. Hier gilt für Neuvermietungen die Mietpreisbremse und bei Mieterhöhungen die reduzierte Kappungsgrenze. Zur Anwendung dieser beiden Instrumente muss die ortsübliche Vergleichsmiete bekannt sein, die der Mietspiegel ausweist. Der Mietspiegel sorgt damit für Klarheit zwischen Vermieterinnen bzw. Vermietern und Mieterinnen bzw. Mietern und schafft Rechtssicherheit.

Mit der Durchführung der Umfrage ist das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung aus Hamburg beauftragt worden. Um die notwendigen Informationen zur Erstellung des Mietspiegels zu erhalten, wurden 15.000 Haushalte im Stadtgebiet per Zufallsstichprobe aus dem Melderegister zur Teilnahme ausgewählt. Den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern geht bis Ende August ein Anschreiben mit allen wichtigen Informationen zu. Die Befragung ist freiwillig und anonym.

Die Umfrage richtet sich nicht nur an Mieterinnen und Mieter. Neben den Mietspiegelfragen werden auch Fragen zur allgemeinen Wohnsituation gestellt. Die Antworten sollen der Stadt Regensburg helfen, besser auf Bedürfnisse und Probleme ihrer Bürgerinnen und Bürger eingehen zu können. Anlassbezogen wird auch das Thema Home-Office näher beleuchtet. Für ein aussagekräftiges Ergebnis ist eine hohe Rücklaufquote wichtig. Die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bittet deshalb alle angeschriebenen Haushalte, den Fragebogen vollständig zu beantworten, um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen.