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Spielbus

Wir kommen gerne wieder zu euch in die Benzstraße

Seit Weihnachten gibt es die neue Beratungsstelle vom Amt für Jugend und Familie in der Benzstraße. „W.i.B.“.
Die Sozialpädagogin Claudia Müller kümmert sich speziell um die Belange von Familien, Kindern und Jugendlichen in diesem Quartier. 

Bei der täglichen Arbeit fiel sofort auf, dass vor allem Kinder ein Angebot zum Spielen außerhalb ihrer Wohnungen brauchen. Sie sind es, die derzeit am meisten unter der Pandemie leiden. Ihre Eltern schaffen es nicht immer, diese Kinderwünsche zu erfüllen, weil sie selbst Unterstützung brauchen oder schlicht die Angebote der Stadt für Kinder und Jugendliche nicht kennen.

Um hier Abhilfe zu schaffen, fragte Claudia Müller ihre städtischen Kolleginnen, ob sie mit dem Spielbus kommen könnten. Die Fachkräfte waren sofort bereit und waren am letzten Freitag mit zahlreichen kreativen Ideen und Spielen vor Ort.

Die Kinder erlebten fast vier Stunden lang Spiel und Spaß. Zwischen 80 und 90 Kinder haben an den insgesamt 15 Workshops teilgenommen. Es wurden Kurse zum Tanzen, Jonglieren und Bodypercussion für je vier bis fünf Kinder angeboten.

Zudem wurden circa 50 Tüten mit Spielmaterial to go ausgeteilt. Fünf hauptamtliche Pädagogen, zwei Praktikanten und zwei Ehrenamtliche kümmerten sich um die Kinder, die fast alle in der Wohnanlage in der Benzstraße oder in den benachbarten Straßenzügen wohnen.

Alle waren mit viel Freude und Engagement dabei. Claudia Müller war überwältigt von der Dankbarkeit der Menschen: „Jeder ist so dankbar für das Angebot, sowohl die Mütter und Väter als auch die Kinder. Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass wir die Menschen tatsächlich erreichen. Hier geht Beziehung vor Erziehung. Nur auf diesem Weg können unsere Angebote und unsere Präventionsarbeit Früchte tragen.“

Auch Constanze Boldt und Sandra Hildwein vom Spielbus des Amtes für kommunale Jugendarbeit waren begeistert: „Wir kommen gerne wieder, denn auch diese Aktion hat uns wieder mal gezeigt, warum wir unsere Arbeit so lieben.“

Je eine Person war mit Warteliste, Kontaktaufnahme und Händewaschen der Kinder beschäftigt, so dass die Corona-Regeln exakt eingehalten werden konnten. 

„Toll, dass wir so ein Angebot wie den Spielbus in der Stadt haben“, freute sich Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein mit den Kindern und Familien: „Gerade hier brauchen wir engagierte Fachkräfte, die mit ihrer Arbeit einen großen Anteil daran haben, Familien in unsere Stadtgesellschaft zu integrieren.“