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Mund-Nasen-Schutz bleibt für die Altstadt bestehen: Freistaat lehnt Antrag der Stadt ab

Es konnte kein Einvernehmen mit der Regierung der Oberpfalz und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erreicht werden

Trotz der erfreulich niedrigen 7-Tage-Inzidenz der Stadt Regensburg kann, so das Staatsministerium, zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Lockerungen erfolgen. Aufgrund der Ausbreitung von besorgniserregenden Virusmutationen in Bayern und der damit einhergehenden höheren Infektiosität, hält der Freistaat eine Aufhebung der Maskenpflicht an zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, für nicht vertretbar.

„Auch wenn wir das aufgrund des niedrigen Inzidenzwertes für vertretbar gehalten hätten, so ist es wichtig, die Einschätzung der Expertinnen und Experten ernst zu nehmen und bei Lockerungen das Einvernehmen herzustellen“, so Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Schließlich wolle man die Erfolge in der Pandemiebekämpfung nicht aufs Spiel setzen.

Hintergrund
Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie können nur nach Billigung durch das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und im Einvernehmen mit der Regierung der Oberpfalz erfolgen.

Angesichts der durchgehend niedrigen Inzidenzwerte in Regensburg hatte die Stadt am 15. Februar 2021 eine Anfrage bei der Regierung der Oberpfalz gestellt, um die Maskenpflicht für die Innenstadt aufheben zu können.