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Vortragsreihe „Provinz – Stadt – Metropole“

Am 14. Oktober geht es um die Garnisonsstadt Regensburg

Regensburg hat eine wechselvolle Geschichte. Je nachdem, auf welche Epoche man den Blick richtet, erscheint die Stadt mal als Provinz und mal als Metropole. Römisches Legionslager, frühmittelalterliche Residenz, hochmittelalterlicher Handelsknotenpunkt, Sitz des Immerwährenden Reichstags, bayerische Provinzstadt oder moderne „Boomtown“ – die Assoziationen zu jedem der genannten Schlagworte sind vielfältig und fordern geradezu zum tieferen Eintauchen in die Thematik auf.

In Anlehnung an die letzte, überaus erfolgreiche Vortragsreihe zur jüdischen Geschichte und Kultur Regensburgs wird erneut eine öffentliche Vortragsreihe zum aktuellen Jahresthema angeboten, die vom Kulturreferat (Kulturamt, Amt für Archiv und Denkmalpflege) organisiert wird. Die Vorträge, die alle wesentlichen historischen Entwicklungen der Geschichte Regensburgs abdecken, werden dabei von ausgewiesenen lokalen Expertinnen und Experten sowie renommierten externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gehalten.

Die bayerische Garnisonsstadt Regensburg im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Am Mittwoch, 14. Oktober, referiert Oberst Dr. Wolfgang Schmidt (Leiter des Fachgebiets Bundeswehr, Gesellschaft, Geschichte in der Fakultät Politik, Strategie, Gesellschaftswissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg) über die bayerische Garnisonsstadt Regensburg im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Vortrag findet im Großen Runtingersaal (Keplerstraße 1) statt, der Eintritt ist frei. Beginn ist um 19 Uhr, der Einlass startet um 18.30 Uhr.

Der Referent wird sich mit den vielfältigen Beziehungen der königlich-bayerischen Garnisonsstadt Regensburg zu ihren Soldaten beschäftigen. Das Militär als Wirtschaftsfaktor, als Garant von kommunaler Sicherheit, aber auch die Vielzahl privater und gesellschaftlicher Verbindungen kommen zur Sprache, die das soziale Leben einer bayerischen Garnisonsstadt im 19. Jahrhundert wesentlich mitbestimmten. 

Die nächsten Vorträge der Reihe

Am 4. November hält Prof. Dr. Bernhard Löffler vom Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte der Universität Regensburg einen Vortrag über die Gründungs- und Wirkungsgeschichte der Universität Regensburg in den 1960er/1970er Jahren.

Die weiteren Vorträge der Reihe beschäftigen sich unter anderem mit dem Reichskloster Sankt Emmeram oder mit der Jüdischen Gemeinde Regensburgs im Mittelalter.

Weitere Informationen

Für alle Vorträge ist wegen der eingeschränkten Personenzahl eine Anmeldung unter kulturportal@regensburg.de oder unter Telefon 507-7418 erforderlich.

Die Vortragsreihe zum Jahresthema ist eine Kooperation des Kulturreferats (Kulturamt, Amt für Archiv und Denkmalpflege), und des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und zum kulturellen Jahresthema 2020 gibt es unter www.regensburg.de/kultur/veranstaltungen-des-kulturreferats.