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Entwicklung eines Welterbe-Informationssystems für Regensburg

Analoge als auch digitale Elemente sollen sich dabei ergänzen

Der Stadtrat beschließt in seiner Sitzung am 23. Juli 2020 die weitere Konkretisierung von Teilprojekten für ein zukunftsfähiges Informationssystem im Welterbegebiet.

Mit den Zielen, einerseits einen Mehrwert für Einwohner, Touristen und Besucher aus dem Umland zu schaffen, andererseits den Grundfunktionen Information, Orientierung und Service gerecht zu werden, wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung eine Grundkonzeption für ein neues Welterbe-Informationssystem für Regensburg erarbeitet. Sowohl analoge als auch digitale Elemente sollen sich dabei ergänzen, um insgesamt zu einer Reduzierung der Beschilderung beizutragen und individuelle Informationen und Services zu bieten. Auch der inklusive Gedanke und die Barrierefreiheit werden von Anfang an mitgedacht.

Kulturreferent Wolfgang Dersch erläutert: „Wir sehen die Umsetzung des Welterbe-Informationssystems auch im Hinblick auf eine „Smart City Regensburg“ als wichtigen Baustein. Insbesondere im Bereich Digitalisierung können wir so auch den Sektor Freizeit und Tourismus stärken, der durch die Corona-Krise maßgeblich beeinträchtig wurde.“

Als längerfristige Vision sollen mit der Umsetzung Orientierung und Routenplanung im Stadtraum zu jeder Zeit analog und digital über smarte Kartentools ermöglicht werden. Information wird adaptiv und situativ in unterschiedlicher Tiefe angeboten und kann individualisiert abgerufen werden.

Die Implementierung des Welterbe-Informationssystems soll in einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren in einzelnen Teilprojekten erfolgen und weiterhin kooperativ von der Arbeitsgruppe begleitet werden.

Kontakt:
Stadt Regensburg – Welterbekoordination
Email: welterbe@regensburg.de