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Regensburg ist Modellkommune für die kommunale Wärmewende

Stadt Regensburg hat sich erfolgreich beworben

Die Stadt Regensburg hat sich erfolgreich um die Teilnahme an dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Kommunale Wärmewende“ beworben. Aus über 50 Bewerbern wurde Regensburg gemeinsam mit den Kommunen Hoya/Weser (Niedersachsen) und Hoyerswerda (Sachsen) für das Projekt ausgewählt. Im Zentrum des von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesysteme (IEE) betreuten Projekts steht die Frage, wie Kommunen zukünftig eine klimafreundliche Wärmeversorgung sicherstellen können.

Im Rahmen des Projekts werden die Expertinnen und Experten der AEE und des IEE die drei Modellkommunen wissenschaftlich beraten und außerdem einen Wissensaustausch anstoßen, um anderen Kommunen Wege für eine erfolgreiche Wärmewende aufzuzeigen.

Regensburg bringt Wissen aus zwei aktuellen Projekten ein

Die Stadt Regensburg bringt sich mit dem Vorhaben zur energetischen Sanierung der Margaretenau und dem geplanten Innovationsquartier in der ehemaligen Pionier- und Prinz-Leopold-Kaserne in das Modellprojekt „Kommunale Wärmewende“ ein.

Für das Wohnquartier der Baugenossenschaft Margaretenau liegt bereits ein Energie- und Sanierungskonzept vor, das in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden soll. Dadurch soll der CO2-Ausstoß in der Margaretenau deutlich sinken.

Auf dem Areal der früheren Pionier- und Prinz-Leopold-Kaserne soll laut Stadtratsbeschluss in einigen Jahren ein völlig neues innovatives und klimaneutrales Stadtviertel entstehen. Für dieses Areal wird derzeit ein eigenes Energiekonzept erarbeitet, das Wege für eine CO2-neutrale Wärme- und Stromversorgung mittels erneuerbarer Energien aufzeigen wird.

Kommunen haben eine Schlüsselrolle bei der Wärmewende

In Deutschland geht ca. 40 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes auf das Konto des Wärmesektors. Um die globalen Klimaschutzziele zu erreichen, ist es deshalb notwendig, sowohl den Wärmeverbrauch zu senken als auch den verbleibenden Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien abzudecken. Für das Gelingen dieser sogenannten Wärmewende müssen vor allem auf kommunaler Ebene neue Lösungen entwickelt werden.

Eigenes Onlineportal Rund um das Thema Wärmewende

Auf dem neu eingerichteten Online-Portal www.waermewende.de können sich alle Interessierten über das Thema Wärmewende in Deutschland informieren. Neben Informationen für Immobilieneigentümer, Mieter und Kommunen werden auf der Homepage auch die Ergebnisse des Wissensaustauschs zwischen den drei Modellkommunen dokumentiert.