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Gemeinsames Konzept im Kampf gegen Drogen

Erster Runder Tisch Drogenprävention

Bessere Hilfe für Suchtkranke in Regensburg und ein umfassendes, gemeinsames Konzept zur Drogenprävention sollen am Ende eines Prozesses stehen, den Sozialbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer jetzt angestoßen hat. Beim ersten Runden Tisch Drogenprävention haben sich dazu diese Woche Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, der Staatsanwaltschaft, des Vereins Drug Stop e.V., der Caritas, des Bezirks Oberpfalz, des Jobcenters und der zuständigen Ämter und Referate der Stadtverwaltung im Alten Rathaus getroffen.

„Es freut mich sehr, dass alle diese unterschiedlichen Institutionen unserer Einladung gefolgt sind und ein gemeinsames Konzept erarbeiten wollen. Es zeigt, dass allen bewusst ist, wie wichtig dieses Thema ist“, sagt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Der Konsum illegaler Drogen steigt, und Drogen sind zu leicht zu bekommen.“ Gerade für Jugendliche erhöhe das die Gefahr, in eine Sucht hineinzurutschen. „Um das zu ändern, brauchen wir auf der einen Seite ein hartes Vorgehen gegen den Drogenhandel. Auf der anderen Seite müssen wir aber auch die Suchtkranken möglichst gut begleiten, beraten und unterstützen, und wir brauchen präventive Angebote, vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit.“

In einem ersten Schritt gehe es nun darum, zusammenzutragen, welche Angebote es in den jeweiligen Bereichen gibt, und welche Netzwerke zu dem Thema bereits bestehen. „Unser erstes Treffen war der Anstoß für eine gemeinsame Bestandsaufnahme“, so die Bürgermeisterin.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse sollen der Kreis der Teilnehmenden im Sommer beim nächsten Treffen des Runden Tisches Drogenprävention erweitert und die Eckpunkte für ein gemeinsames Konzept erarbeitet werden. „Ziel ist es, konkrete Bedarfe festzustellen sowie Lösungen und Maßnahmen zu formulieren, die dann möglichst schnell umgesetzt werden sollen.“