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Bürgermeisterin ehrt Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für ihren zuverlässigen und integrationsfördernden Einsatz

Mittlerweile sind fast 100 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler bei InMigra-KiD ehrenamtlich tätig

Die Fachstelle InMigra-KiD (Integration von Migranten-Kindern in Deutschland) der Stadt Regensburg stellt seit 2007 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für Elterngespräche in Kindergärten, Schulen, den Regensburger Erziehungsberatungsstellen sowie im Amt für Jugend und Familie zur Verfügung. Mittlerweile sind fast 100 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler bei InMigra-KiD ehrenamtlich tätig. Bei einem Empfang im Dollingersaal bedankte sich Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer ausdrücklich für das hohe Engagement und für die wertvollen Dienste der Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für die Stadt.

Viele der Sprachmittlerinnen und Sprachmittler wirken seit Jahren bei InMigra-KiD mit und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Integration von Zuwandererfamilien. „Indem sie bei wichtigen Gesprächen im Kindergarten oder in der Schule dolmetschen, tragen die Sprachmittler dazu bei, dass Migranteneltern von Anfang an eine aktive Rolle im Bildungsweg ihrer Kinder spielen können“, betont die Bürgermeisterin. Sprachmittler überbrücken die noch fehlenden Deutschkenntnisse der Eltern, sie gewährleisten, dass die Eltern alle wichtigen Informationen in ihrer Herkunftssprache erhalten, und sie beugen somit auch zukünftigen Missverständnissen zwischen den Eltern und den Bildungseinrichtungen vor. „Ich bin froh, dass wir als Stadt Regensburg uns schon früh dafür entschieden haben, gerade im Bildungsbereich systematisch auf einen festen Kreis von eigenen Sprachmittlern zu setzen und die Einsätze mit einer Aufwandsentschädigung zu vergelten,“ sagt Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer.

„Auch für Gespräche im Jugendamt oder in der Erziehungsberatung sind die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler von InMigra-KiD schon längst unverzichtbar“, erläutert Dr. Volker Sgolik, der Leiter des Amts für Jugend und Familie. „Nur durch eine gute sprachliche Verständigung können die Hilfsmaßnahmen des Jugendamts überhaupt passgenau eingesetzt werden.“

Im Jahr 2019 gingen knapp 1 900 Buchungen bei InMigra-KiD ein, nur bei 130 Anfragen konnte niemand vermittelt werden. Das zeige sehr deutlich die Motivation der „Brückenbauer“ zwischen den Eltern und der Einrichtungen, die für die Entwicklung und ein gesundes Aufwachsend ihrer Kinder eine maßgebliche Rolle spielen, so die Bürgermeisterin.