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Nach dem Großen Krieg

„Offene Hochschule“ behandelt die Neuordnung des östlichen Europas nach 1918

Die Jahre 1919/1920 markieren einen Wendepunkt in der Geschichte des östlichen Europas: Mit den Friedensverträgen nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Staatsgrenzen neu gezogen; Staaten wie die Tschechoslowakei, Polen, Jugoslawien entstanden neu, die alten Reiche verschwanden. Bald schon sollte sich aber die neue Ordnung als äußerst instabil und konflikthaft herausstellen.
In der Vortragsreihe der „Offenen Hochschule“ – eine Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) und der Volkshochschule der Stadt Regensburg – werden an drei Abenden diese Entwicklungen und ihre Bedeutung für die Geschichte Europas in der Zwischenkriegszeit dargestellt. Dabei wird insbesondere auch auf die Frage eingegangen, was Europa aus den Friedensregelungen der damaligen Zeit gelernt hat – bzw. lernen sollte.

Den Auftakt bildet am Montag, 20. Januar 2020, der Vortrag zum „Doppelten Frieden der Mittelmächte mit Sowjetrussland und der Ukraine in Brest-Litowsk 1918“ von Prof. Dr. Guido Hausmann vom Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung. Prof. Dr. Natali Stegmann von der Universität Regensburg behandelt am Montag, 3. Februar 2020, „Die Leiden nach dem Krieg: die Re-Integration Kriegsgeschädigter als Politikum in Polen und der Tschechoslowakei“. Den Abschluss bildet am Montag, 10. Februar 2020, der Vortrag von Dr. Edvin Pezo vom IOS über das „Europäische Nachkriegsprojekt zwischen Integration und Scheitern. Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“.

Die Vorträge finden immer montags um 19.30 Uhr in der Lesehalle der Stadtbücherei, Haidplatz 8, statt. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

 

Weitere Informationen
Volkshochschule der Stadt Regensburg, Telefon 507-2433, E-Mail: service.vhs@regensburg.de, www.vhs-regensburg.de