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Durch Inklusion die Arbeitswelt bereichern

Patentreffen zur „Regensburger Erklärung“ am 6. November 2019 im Aurelium in Lappersdorf

Arbeitslosigkeit ist für jeden Menschen schwer zu akzeptieren, zumal sich die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz in der Regel äußerst schwierig gestaltet. Dies gilt besonders für Menschen mit Behinderung. Um die Teilhabe von Menschen mit Handicap am Arbeitsmarkt weiter zu verbessern, wurde die Regensburger Erklärung durch den Arbeitskreis Inklusiver Arbeitsmarkt ins Leben gerufen. 

In den Aktionsplänen Inklusion der Stadt und des Landkreises Regensburg ist verankert, die bisherige Arbeit von Regensburg Inklusiv und der Regensburger Erklärung gemeinsam zu stärken und neue Unterstützer zu finden, die sich auch moralisch selbst verpflichten, für einen inklusiven Arbeitsmarkt in der Region Regensburg einzutreten. So sollen mit Hilfe von Repräsentantinnen und Repräsentanten des politischen, kirchlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens neue Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung erschlossen werden. 

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger, die Schirmherrinnen der Regensburger Erklärung, wollen daher gemeinsam mit dem Arbeitskreis Inklusiver Arbeitsmarkt die Umsetzung der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt voranbringen und weitere Arbeitgeber in der Stadt sowie im Landkreis Regensburg dazu bringen, dieser beizutreten.

Daher haben im Rahmen der Veranstaltung am 6. November 2019 im Aurelium in Lappersdorf zu den 17 Paten, die bereits im „Lokalen Bündnis inklusiver Arbeitsmarkt“ vertreten sind, weitere 20 neue Mitglieder diese Vereinbarung unterzeichnen. Darunter befinden sich acht kreisangehörige Gemeinden, Handwerksbetriebe und auch Großkonzerne.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Auswertung der Fragebögen des Arbeitskreises Inklusiver Arbeitsmarkt vorgestellt, die an die bisherigen Paten versandt wurden und Aufschluss über den Umgang mit der Regensburger Erklärung bei den bisherigen Paten geben sollten. Unter anderem wurde danach gefragt, welche Maßnahmen nötig wären, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt weiter zu verbessern. Insgesamt war dabei festzustellen, dass alle Arbeitgeber die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung als Gewinn für den betrieblichen Alltag empfanden.

Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Schweiger appellieren daher an potentielle Arbeitgeber: „Helfen Sie mit, Barrieren in den Köpfen abzubauen und werden Sie Pate der ‚Regensburger Erklärung‘. Sie erhalten hochmotivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit individuellen Fähigkeiten, die die Arbeitswelt aufs Neue bereichern!“