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Depotobjekt des Monats: Tromba Marina

Aktuell zu sehen: ein ungewöhnliches Musikinstrument aus dem 17. Jahrhundert

Seltenes, Wertvolles, Kurioses – viele Schätze schlummern in den Depots der städtischen Museen. Die Reihe „Depotobjekt des Monats“ zeigt eine interessante Auswahl. Über das Jahr hinweg wird im Historischen Museum pro Monat ein Objekt, das sonst unzugänglich verwahrt wird, öffentlich gezeigt. So stellt die Präsentationsreihe die ganze Bandbreite der kunstgeschichtlichen, kulturhistorischen und archäologischen Objekte unter Beweis, die sich im Besitz der Museen der Stadt Regensburg befinden.

Da die Depots der Museen nicht öffentlich zugänglich sind, bietet die Reihe die einmalige Gelegenheit, gewissermaßen hinter die Kulissen zu blicken und Objekte zu erleben, die normalerweise dem Auge des Besuchers entzogen sind. In Zukunft werden sie zusammen mit zahlreichen anderen Sammlungsstücken im geplanten neuen Depot der Museen der Stadt Regensburg aufbewahrt werden.

Aktuell ist bis 25. September ein ungewöhnliches historisches Musikinstrument aus dem Regensburger Dominikanerinnenkloster Heilig Kreuz zu sehen, eine sogenannte „Tromba Marina“. Derartige Instrumente kamen von der Mitte des 17. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts europaweit in der weltlichen und geistlichen Musik zum Einsatz. Von den Nonnen wurde die Tromba marina beim Musizieren anstelle von Blechblasinstrumenten benutzt.

Zur „Tromba Marina“ finden am Donnerstag, 5. September, und am Donnerstag, 12. September, jeweils um 12 Uhr im Historischen Museum Führungen mit einer Dauer von 15 bis 20 Minuten statt. Der Besuch der Führung ist mit dem Erwerb eines Museumstickets möglich.