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Interims-ZOB: Damit die Busse weiter rollen

Damit die Busse auch während der Bauarbeiten weiter zuverlässig fahren, richten wir 2021 einen provisorischen Busbahnhof (Interims-ZOB) auf dem ehemaligen Kepler-Areal ein.

Keplerplus - Busbahnhof - Verkehr

Die Bahnhofstraße und der Platz vor dem Bahnhofsgebäude werden in den kommenden Jahren zu einer Großbaustelle, denn dort entsteht der neue dauerhafte Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB). Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss in dieser Zeit trotzdem weiter reibungslos funktionieren. Damit das durchgehend möglich ist, richten wir vorübergehend einen provisorischen Busbahnhof (Interims-ZOB) ein. Auf dem ehemaligen Kepler-Areal, in der Albert- und der Maximilianstraße entstehen elf Haltestellen für den Stadtbusverkehr, 13 Haltestellen für den Regionalbusverkehr und eine Haltestelle für den Altstadtbus.

2021 wird mit dem Bau dieses Interims-ZOB begonnen. Er wird in Betrieb bleiben, bis der neue ZOB fertig ist. Danach wird der Interims-ZOB zurückgebaut. Das ist nötig, damit wir später unter anderem in der Maximilianstraße und am St.-Peters-Weg Verkehrsflächen reduzieren und mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und Freianlagen schaffen können.

Wie verändert sich der ÖPNV? Was ändert sich für Fahrgäste?

Die Linien der Stadtbusse fahren mit der höchsten Taktfrequenz, zwischen ihnen finden die meisten Umstiege statt. Deshalb werden sie zentral auf dem ehemaligen Kepler-Areal zusammengefasst. Damit können wir kurze, sichere und barrierefreie Wege gewährleisten.

Die Haltestellen für die Regionalbusse verteilen sich heute zum Großteil entlang der Bahnhofstraße. Sie werden in die Maximilianstraße und die Albertstraße verlagert und rücken damit näher aneinander.

Damit die wichtige Nord-Süd-Achse erhalten bleibt, halten einige Busse weiterhin an der Galgenbergbrücke.

So kann der ÖPNV während der Bauarbeiten möglichst störungsfrei weiterlaufen und wechselnde Abfahrtsstellen während der Bauphase werden vermieden.

Alle aktuellen Informationen zu Fahrplanänderungen sowie Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf finden Sie beim RVV.

Plan Interims-ZOB

Was ändert sich für Autofahrer?

Ein klarer Wunsch aus der Bürgerbeteiligung war, den Autoverkehr rund um den Bahnhof zu reduzieren. Autofahrer müssen hier in Zukunft mit deutlichen Einschränkungen rechnen - bereits während der Bauarbeiten und auch danach.

Der Autoverkehr, der zukünftig nicht mehr durch die Albert- und Maximilianstraße führen soll, würde sich auf die Achse Hemauerstraße – Bahnhofstraße – Margaretenstraße/ Fritz-Fend-Straße verlagern. Die Folge wäre eine Überlastung des Knotenpunkts Hemauerstraße / D.-Martin-Luther-Straße. Deshalb wird die Bahnhofstraße vor dem Bahnhofsplatz spätestens mit der Inbetriebnahme des Interims-ZOB für den gesamten motorisierten Verkehr gesperrt. Die Bereiche östlich und westlich des Bahnhofsvorplatzes können vom Lieferverkehr und für „Kiss and Ride“ weiter angefahren werden. Die Ost-West-Verbindung für Autofahrer wird künftig die Friedenstraße sein.

Die westliche Albertstraße wird durchgehend für den Busverkehr und Taxis in beide Richtungen geöffnet bleiben.

Über den Ernst-Reuter-Platz können Autos weiter die Maxstraße queren, aber nicht nach Süden Richtung Bahnhof fahren – das bleibt dem Busverkehr vorbehalten. Die Nord-Süd-Achse entlang der D.-Martin-Luther-Straße bleibt für den Autoverkehr ebenfalls frei. Die Altstadt und die Parkhäuser am Petersweg und am Dachauplatz sind weiterhin erreichbar, Autofahrer müssen sich jedoch auf neue Wege einstellen.

Wann und wo es aufgrund der Bauarbeiten zu Sperrungen kommt, erfahren Sie unter "Aktuelles".

Plan Interims-ZOB - Autoverkehr

Was ändert sich für Fahrradfahrer und Fußgänger?

Fußgänger und Radfahrer profitieren am meisten von der Neuordnung der Flächen. Denn der zentrale Bahnhofsvorplatz und der südliche Teil der Maximilianstraße werden für den Autoverkehr komplett gesperrt. Während der Bauphase müssen aber auch Fußgänger und Radfahrer mit Beeinträchtigungen rechnen. Alle bestehenden Fuß- und Radwege bleiben jedoch erhalten.

Mit dieser Verkehrsberuhigung erfüllen wir bereits während der Bauphase und des Betriebs des Interims-ZOBs ein wichtiges Anliegen der Regensburger Bürgerinnen und Bürger aus der bisherigen Beteiligung „Stadtraum gemeinsam gestalten“.

Damit auch Menschen mit Behinderungen die öffentlichen Verkehrsmittel möglichst ohne Einschränkungen nutzen können, werden überall barrierefreie Konzepte in die Planungen mitaufgenommen.

Plan Interims-ZOB - Fussgänger