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MANV-Übung 2016

Ein Linienbus liegt umgestürzt im Acker, ein PKW brennt, in zwei weiteren PKW sind Personen noch eingeklemmt. So stellte sich die Einsatzstelle den ersteintreffenden Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst am Posthof in Pentling dar. Zum Glück nur eine Übung, die im Rahmen des Traumatages 2016 federführend von der Freiwilligen Feuerwehr Pentling in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie der Uni Regensburg vorbereitet wurde.

Nach der ersten Rückmeldung wurden durch die Integrierte Leitstelle Regensburg umfassend Einsatzkräfte nachgeführt, sodass landkreisübergreifend insgesamt 10 Feuerwehren, die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung und die Führungskräfte des Landkreises zum Einsatz kamen.
Für den Rettungsdienst galt es mit den Besatzungen von 10 RTW, 7 KTW, 1 RTH und insgesamt 10 Notärzten die über 30 Verletzten zu sichten, die Erstversorgung vorzunehmen und für den Transport fiktiv zu stabilisieren. Unterstützt wurden sie dabei durch eine SEG-Behandlung, einer Hundestaffel und den Kollegen der Krisenintervention.
Als Übungskrankenhaus fungierte das Feuerwehrhaus in Pentling. Die einzelnen Fahrzeugboxen stellten dabei die aufnehmenden Krankenhäuser dar, sodass ein möglichst realistischer Transport durch die Rettungsmittel sowohl in fachlicher als auch zeitlicher Sicht gewährleistet wurde.
Was nicht geübt sondern real getätigt wurde, war die Abfrage der Aufnahmekapazität der in Frage kommenden Krankenhäuser durch die ILS. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen zu einer weiteren Verbesserung der Einsatzplanung für MANV-Lagen bei.
Nach gut zwei Stunden war die Lage im Griff und abgearbeitet und alle Beteiligten konnten sich bei einer kleinen Brotzeit im Feuerwehrhaus Pentling stärken.
An dieser Stelle bedankt sich die ILS Regensburg für die Involvierung in diese nicht ganz alltägliche Übung und für die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Pentling, Niedergebraching, Bad Abbach, Neudorf, Großberg, Grass, Obertraubling, Matting, Graßlfing, Oberhinkofen, der UG-ÖEL und den Führungskräften, sowie den Kollegen der Rettung-/Sanitätsdienste vom MHD Regensburg, DRF, RKT, JUH Regensburg und Ingolstadt, den Kreisverbänden des BRK Regensburg, Weiden, Wunsiedel, dem Werksrettungsdienst der Fa. Audi Ingolstadt, den Kollegen der JUH Hundestaffel und der Krisenintervention für die vorbildliche Abarbeitung!