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Zwei Brände innerhalb von 12 Stunden

Am 28.09.10, um 14.49 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Adolf-Schmetzer-Straße gerufen. Nachdem der Brand auf den Entstehungsraum begrenzt blieb und die Fenster noch geschlossen waren, wurden wir von Bewohnern des fünfgeschossigen Wohngebäudes erwartet, die uns den Weg zur betroffenen Wohnung wiesen.

Ort: Innenstadt

Am 28.09.10, um 14.49 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Adolf-Schmetzer-Straße gerufen. Nachdem der Brand auf den Entstehungsraum begrenzt blieb und die Fenster noch geschlossen waren, wurden wir von Bewohnern des fünfgeschossigen Wohngebäudes erwartet, die uns den Weg zur betroffenen Wohnung wiesen. Während eine Person der Brandwohnung bereits im Freien war, wurde die 2.Person vor der geöffneten Wohnungstür im verrauchten Flur des 1.OG aufgefunden und vom 1.Trupp sofort ins Freie gebracht. Beide Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Das Feuer konnte innerhalb weniger Minuten gelöscht werden, das Treppenhaus mit den Stichfluren wurden mittels Überdrucklüfter entraucht. Ein zunächst in seiner Wohnung „gefangener“ Nachbar konnte daraufhin auch seine Wohnung verlassen. Außer einem verbrannten Bett, angesengtes Mobiliar sowie einer verrußten Wohnung hielt sich der Sachschaden in Grenzen. Der Löschzug Weichs wurde zur Unterstützung zur Einsatzstelle gerufen. Weitere Wohnungen wurden von den Einsatzkräften kontrolliert. Die Einsatzstelle wurde der Hausverwaltung übergeben. Am 29.09.10, um 0.45 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Wohnhausbrand in die inmitten der Altstadt gelegenen Blaue-Stern-Gasse gerufen. Ein umsichtiger Passant entdeckte den Brand alarmierte die Feuerwehr und weckte alle Bewohner. Bei unserem Eintreffen waren die meisten Bewohner sowie die Brandleiderin bereits im Freien und wiesen uns den Weg. Rauch aus geöffneten Fenstern und Feuerschein konnte im 2. OG des viergeschossigen Wohnhauses wahrgenommen werden. Die Einsatzkräfte mussten die Wohnung gewaltsam öffnen und konnten das Feuer in kürzester Zeit löschen. Mittels Überdrucklüfter und geöffneten Rauchabzug wurde ebenfalls das Treppenhaus entraucht. Aufgrund der sich schnell klärenden Lage konnte die im 4.OG wohnende Nachbarin soweit beruhigt werden, dass sie nicht mehr über die zum Innenhof führende Feuerleiter flüchten mußte. Die verletzte Wohnungsinhaberin wurde vom Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Auch dort hält sich der Sachschaden neben einem verbrannten Bett und einer stark verrußten Wohnung sowie Teile der Fassade in Grenzen. Der Löschzug Altstadt wurde zur Unterstützung zur Einsatzstelle gerufen. Die Wohnungstür wurde notdürftig repariert und die Wohnung der Polizei übergeben.

Verfasser: Eibl

28.09.2010