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Gefährliche Idee sorgt für Großeinsatz

Gegen 0.30 Uhr meldete die Polizeieinsatzzentrale der Integrierten Leitstelle, dass mehrere Personen auf Höhe des eisernen Steges in der Donau treiben oder schwimmen. Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle die Berufsfeuerwehr, den Rettungsdienst und die Wasserrettung (DLRG und Wasserwacht) zur Personenrettung. Nachdem relativ schnell bekannt war, dass es sich um drei Personen handelte, begann eine weit angelegte Suche mit Booten auf dem Wasser sowie mit Fahrzeugen und Fußstreifen an beiden Ufern.

Ort: Donau - Eiserner Steg

Gegen 0.30 Uhr meldete die Polizeieinsatzzentrale der Integrierten Leitstelle, dass mehrere Personen auf Höhe des eisernen Steges in der Donau treiben oder schwimmen. Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle die Berufsfeuerwehr, den Rettungsdienst und die Wasserrettung (DLRG und Wasserwacht) zur Personenrettung. Nachdem relativ schnell bekannt war, dass es sich um drei Personen handelte, begann eine weit angelegte Suche mit Booten auf dem Wasser sowie mit Fahrzeugen und Fußstreifen an beiden Ufern. Die Personen wurden durch die Strömung auseinander getrieben, was die Suche immens erschwerte. Auf Höhe der Wurstkuchl rettete sich ein Person an Land. Die beiden anderen wurden auf Höhe der Eisernen Brücke entdeckt. Eine kam dort selbstständig ans Ufer, die dritte wurde von einem Boot der Wasserrettung aus dem Wasser gefischt. Alle drei wurden vom Rettungsdienst untersucht und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Einsatz konnte um 01:00 Uhr erfolgreich beendet werden. Die drei Personen waren ganz offensichtlich auf die gefährliche Idee gekommen, nachts eine Runde in der Donau zu schwimmen. Damit haben Sie sich in Gefahr gebracht und einen aufwendigen Rettungseinsatz verursacht. Nachts ist das Gewässer noch deutlich schlechter einzuschätzen als tagsüber, Strömung und Strudel können Schwimmer gefährden. Beim an Land gehen zwischen denen am Ufer liegenden Schiffen können die Schwimmer von den Schiffen unter Wasser gedrückt werden. Selbst wenn die Schwimmer ihren nächtlichen Badegang unbeschadet überstanden haben, haben sie einen aufwendigen Einsatz verursacht. Sie haben die Rettungsdienste, die Feuerwehr und die Polizei über eine halbe Stunde stark beschäftigt und durch ihr verantwortungsloses Handeln für mögliche andere Einsätze geschwächt.

Verfasser: Buchhauser

29.11.2011