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Deutsch

 

Lehrkräfte in der Fachschaft Deutsch/Geschichte/Sozialkunde

Michael Plank (Fachbetreuer: Deutsch, Geschichte/Sozialkunde, Theater)

Maria Summerer (Deutsch, Geschichte/Sozialkunde, Film)

Christoph Hofmann (Geschichte/Sozialkunde)

Andreas Hottner (Deutsch, Geschichte/Sozialkunde)

 

Fachprofil Deutsch

Ziel des Deutschunterrichts ist es, das schriftliche und mündliche Sprachvermögen zu fördern. Insbesondere im schriftlichen Bereich stehen dabei die schlüssige Argumentation (Stellungnahme zu bestimmten Themen), die Informationswiedergabe, die Analyse und Interpretation von Sachtexten und Literatur im Mittelpunkt. In der Auseinandersetzung mit Literatur (Buch, Film, Theater) soll das Interesse  am kulturellen Leben gefördert werden, gleichzeitig aber auch Literatur als Ausdruck ihrer Zeit verstanden werden. Eine Verbesserung der aktiven Sprachkompetenz und die Fähigkeit, Grundelemente der Rhetorik zu durchschauen, sind u. a. Ziel des mündlichen Sprachgebrauchs. Referate und Präsentationen von Projektarbeiten schulen das Ausdrucksvermögen. Gerade in unserer Zeit ist eine fundierte Medienkompetenz sehr wichtig, ebenso die Lesekompetenz. Beide versucht der Deutschunterricht zu stärken. Fachliteratur sinnvoll zu nutzen und wissenschaftliches Arbeiten zu trainieren ist eine weitere Aufgabe, die im Unterricht eingeübt wird.

Ziel des Deutschunterrichts ist es nicht nur, den Schüler auf die schriftliche Abschlussprüfung optimal vorzubereiten, sondern darüber hinaus seiner Kreativität Raum zu geben, seinen Horizont zu erweitern und einen Beitrag zu seiner Persönlichkeitsbildung zu leisten.

 

Besonderheiten im Fachbereich Deutsch

12. Klasse:

MÜNDLICHE SCHULAUFGABE

Im Deutschunterricht der 12. Klasse gibt es zwei schriftliche und eine mündliche Schulaufgabe. Bei dieser Schulaufgabe werden verschiedene Romane oder Dramen ausgelost und in 4er Gruppen im Unterricht bearbeitet. Die Schulaufgabe besteht dann aus einer Diskussion, die von zwei Lehrkräften beurteilt wird. Die Vorgehensweise bei der Diskussion wird vorher eingeübt. Schüler können hier ihre mündlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

PROJEKT DEUTSCH-GESCHICHTE-SOZIALKUNDE

In einem Projekt wird der Roman „Landnahme“ von Christoph Hein, der in der ehemaligen DDR handelt und die dortige Entwicklung spiegelt, in Kapitel aufgeteilt und arbeitsteilig bearbeitet. Die Ergebnisse werden von den Mitschülern nach einer Woche Erarbeitung möglichst phantasievoll präsentiert. Die Schüler/innen lernen so einen weiteren modernen Roman und dessen geschichtliche, politische und soziale Zusammenhänge kennen. Die erreichten Noten können dann wahlweise in Deutsch, Geschichte oder Sozialkunde eingebracht werden.

13. Klasse:

STARKE GEWICHTUNG DER MÜNDLICHEN LEISTUNG

In der 13. Klasse gibt es nur mehr zwei schriftliche Schulaufgaben. Dadurch haben die mündlichen Leistungen, seien es Projekte, Referate, Unterrichtsbeiträge oder Stegreifaufgaben, mehr Gewicht.

 

LITERATUR- UND KULTURFAHRT

Zu den mündlichen Leistungen zählen auch die Präsentationen und das Engagement bei der Literaturfahrt. Diese dreitägige Reise, die uns in eine literarische Metropole  wie Berlin, Wien oder Weimar führt, gehört zum Schulprofil und soll den Schülerinnen und Schülern eine literarische und künstlerische Epoche vor Ort sichtbar machen. Zu verschiedenen Themen werden im Unterricht Präsentationen erarbeitet, die in Regensburg und vor Ort gehalten werden. Theater- und Museumsbesuche gehören zum Programm.

 

LYRIK-PROJEKTE

Der Bereich Lyrik bildet einen Schwerpunkt in der 13. Klasse und wird auch im Abitur abgeprüft. Zur Veranschaulichung und Vertiefung werden Autorenlesungen angeboten sowie verschiedene Formen der aktiven Darstellung von lyrischen Texten wie „poetry -slam“ oder „szenisch dargestellte Lyrik“ eingeübt.

 

THEATER UND FILM

Im Zusammenhang mit dem Themenbereich Drama bieten die Deutschlehrkräfte regelmäßig vergünstigt Karten für gemeinsame  Theaterbesuche in Regensburg an. Außerdem findet in der Regel ein gemeinsamer Theaterbesuch in München statt.

Es gibt  eine Theatergruppe und eine Filmgruppe an der Schule, deren Teilnehmer sich jeden Freitag nach dem Unterricht treffen. Hier sind alle Jahrgangsstufen der BOS eingeladen. Ab Weihnachten wird in der Theatergruppe ein Stück geprobt, das dann im Mai zur Aufführung gebracht wird. Auch die Filmgruppe zeigt ihre Ergebnisse bei der Frühjahrsmatinée vor dem Abitur. Die Teilnahme an der Film- oder Theatergruppe wird als Wahlfach im Zeugnis mit einer Note bestätigt.