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Neues Buch zum 50jährigen Jubiläum der UNESCO Welterbe-Konvention

Dieses Open-Access-Buch zeigt verschiedene Formen der Zerstörung von Kulturerbe auf und analysiert deren Ursachen. Es schlägt Strategien zur Vermeidung und Lösung von Konflikten vor, die auf der Integration des Kulturerbes in die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung basieren. Es reflektiert über die identitätsstiftende Rolle des Kulturerbes, über multidimensionale Konflikte und die Zerstörung des Kulturerbes und betrachtet Konfliktlösungsstrategien und Zukunftsperspektiven. Darüber hinaus setzt es sich theoretisch und praktisch mit den Konzepten Verantwortung, Versöhnung und Nachhaltigkeit auseinander und bezieht sich dabei vor allem auf die vier Ziele für nachhaltige Entwicklung, d.h. die SDGs 4 (Bildung), 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden), 13 (Klimaschutz) und 17 (Partnerschaften für die Ziele).

Seit dem Inkrafttreten der Welterbekonvention haben mehr als 160 Länder die Eintragung von schützenswerten Stätten in die UNESCO-Welterbeliste veranlasst. Verbesserungen bei der Umsetzung des Übereinkommens, wie die Globale Strategie für eine repräsentative, ausgewogene und glaubwürdige Welterbeliste, haben stattgefunden, aber andere Konflikte sind nicht gelöst worden. Das Buch plädiert für eine ausgewogene Verteilung der eingeschriebenen Stätten und wirksamere Strategien, um die globale Vielfalt des Kultur- und Naturerbes zu repräsentieren. Außerdem wird die Bedeutung des Erbes für die Identitätsbildung hervorgehoben.

Das Buch steht nun als Open Access Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung