Soirée der Instrumentalklassen begeistert Publikum
Plakat zur Soiree
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Anna KikirasAm 20. Januar fand im stimmungsvollen Konzertraum des Pianohauses Metz by DAUM die diesjährige Soirée der Instrumentalklassen des Von-Müller-Gymnasiums statt. In einem vollbesetzten Saal präsentierten Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q13 ein anspruchsvolles und zugleich abwechslungsreiches Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und vielfältig die musikalische Arbeit am VMG ist.
Den Auftakt gestaltete Augustin Grünwald (10d) mit einer warm timbrierten Interpretation aus Telemanns Sonate in F-Dur, begleitet von Eva Herrmann am Klavier. Mit Polina Glaser (5b) folgte eine junge Pianistin, die Clementis Sonatine op. 36/6 mit bemerkenswerter Klarheit und Spielfreude darbot.
Einen ersten virtuosen Höhepunkt setzte Frida Krieger (9b) mit der kraftvollen Toccata op. 11 von Aram Chatschaturjan. Anschließend überzeugte Minji Park (10c) mit einem fein ausgehörten Andante sostenuto aus Danzis Sonate, erneut einfühlsam begleitet von Eva Herrmann.
Mit Debussys zweiter Arabesque brachte Paula Kleinschmidt (10b) impressionistische Leichtigkeit in den Raum, bevor Isabell Krottenthaler (11b) mit Schtschedrins A la Albeniz rhythmische Präzision und farbige Klanggestaltung zeigte.
Ein besonders poetischer Moment entstand mit Jule Motsch (Q13), die Lili Boulangers Nocturne auf der Querflöte mit großer Sensibilität gestaltete. Alexander Schäfer (11b) führte das Publikum anschließend in die Welt George Gershwins und ließ dessen Preludes mit rhythmischer Energie und lyrischer Eleganz erklingen.
Mit Prokofjews Teuflischen Einflüsterungen präsentierte Leni Hendlmeier (Q12) ein technisch wie musikalisch beeindruckendes Werk, bevor Aeneas zum Kolk (Q13) mit Liszts Wilder Jagd die pianistische Brillanz des Abends auf die Spitze trieb.
Den Abschluss bildeten zwei tief empfundene Beiträge: Hana Vogler (10b) interpretierte den zweiten Satz aus Brahms’ Es-Dur-Sonate mit warmem Ton und großer Reife, begleitet von Edith Tagle, und Naemi Zimmermann (Q13) beschloss den Abend mit Chopins monumentaler Fantasie f-Moll op. 49, die sie mit beeindruckender musikalischer Gestaltungskraft darbot.
Alle Mitwirkenden zeigten herausragende Leistungen und machten die Soirée zu einem besonderen musikalischen Erlebnis.
Ein herzlicher Dank gilt dem Pianohaus Metz by DAUM, das seinen Konzertraum großzügig und kostenfrei zur Verfügung stellte und sich seit Jahren mit großem Engagement für die Förderung junger Musikerinnen und Musiker einsetzt.
Ebenso danken wir den Instrumentallehrkräften, deren kontinuierliche Arbeit und inspirierende Begleitung diese musikalischen Erfolge erst möglich machen:
Instrumentalklassen am VMG:
Lukas Klotz, Maria Ulrich, Jörg Kleidl, Sebastian Glas
Externe Instrumentalklassen:
Prof. Martina Bauer, Lars Zolling, Natalia Woods, Frank Feulner, Martin Stanglmayr
Die erste Soirée 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Talent, Leidenschaft und gemeinschaftliche Kraft in der musikalischen Arbeit am VMG steckt.
Text: GlSe













