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Fagott

Das Fagott wurde um das Jahr 1550 in Italien erfunden. Der Ton wird mithilfe eines Doppelrahmens aus Bambusholz erzeugt, das durch einen sogenannten S-Bogen mit dem Flügel des Instruments verbunden ist. Das Fagott ist in C gestimmt, sein Tonumfang umfasst dreieinhalb Oktaven und reicht vom Bass-Bariton bis zum Tenorbereich. Das Instrument zeichnet vor allem eine große Vielfalt der Klangfarben in den verschiedenen Tonlagen aus. Auch die Einsatzmöglichkeiten des Fagotts sind vielfältig: Sie reichen vom Sinfonieorchester über Blasorchester, Bläserkammermusik und die Verwendung als Basso-Continuo-Instrument bis zur Sololiteratur des Barock bis zur Moderne. Kinder können mit etwa 8 Jahren auf dem "Fagottino" genannten Quint- oder Quartfagott, das mit einem normalen Fagottmundstück angeblasen wird, mit dem Unterricht beginnen. Der große Bruder des Fagotts ist das Kontrafagott: Das tiefste Orchesterblasinstrument klingt noch eine Oktave tiefer.

Geeignet ab: 8 Jahren

Anschaffungskosten: ab ca. 4.500,- Euro

Leihinstrument in der Musikschule vorhanden: ja

Musikstile: Klassik, Jazz, Pop, Alte, Neue und Volksmusik

Lehrkräfte: Ralf Müller