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Stadtsilhouette – Profilbildende Gebäude und Bauwerke in Regensburg

Mit der Studie zur Stadtsilhouette wurde untersucht, wie hoch Gebäude sein können damit sie zu Regensburg passen

Städtebauliche Gesamtstrategie

Mit dem geplanten Bau eines Bürohochhauses im Regensburger Osten stellte sich auch in der Stadt Regensburg erstmals die Frage nach der Verträglichkeit von hohen stadtbildprägenden Gebäuden. Die grundsätzliche Frage, ob im Umfeld historischer Stadtkerne hohe Bauwerke mit dem Stadtbild verträglich sind, wurde in letzter Zeit nicht nur in Regensburg kontrovers diskutiert.

Stadtsilhouette

 

Zur Klärung dieser Fragestellung fanden mehrere konstruktive Workshops statt. Im Dialog zwischen Vertretern der Stadtverwaltung, Fachbehörden, privaten und öffentlichen Interessensgruppen sowie Fachplanern wurden grundsätzliche Rahmenbedingungen entwickelt. Diese dienten als Grundlage für die Erstellung der Studie Stadtsilhouette – Profilbildende Gebäude und Bauwerke in Regensburg.

Im Zusammenhang mit dem Welterbeensemble hat das Welterbe-Steuerungskomitee die Studie als fundierten methodischen Ansatz für alle weiteren städtebaulichen Planungen gewürdigt. Sie wurde dabei als geeignete strategische Grundlage in der Diskussion über ein stadtstrukturelles Leitbild für prägende Orte und Bauten bestätigt.

Am 18. Mai 2010 wurde die Studie vom Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr Umwelt- und Wohnungsfragen als Grundlage für städtebauliche Planungen von profilbildenden Gebäuden beschlossen. Der aus den Vorgaben der Studie entwickelte Verfahrensablauf gilt nun künftig als verbindliche Vorgehensweise bei der Prüfung und Beurteilung von Vorhaben über der Hochhausgrenze (22m).

Stadtsilhouette