Martina Mezak
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Martina Mezak- Programm: CreArt 3.0
- Berlin/Zagreb (Kroatien)
- Aufenthalt: 13. April bis 07. Juni 2026
- Residence-Partnerin: Lena Schabus
Martina Mezak (*1973) hat einen Master-Abschluss der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb, Kroatien. Sie lebt und arbeitet zwischen Berlin und Zagreb. Ihre Arbeit basiert auf multidisziplinärer Forschung in den Bereichen Kunst, Technologie und Psychologie. Sie untersucht die menschliche Wahrnehmung im Zusammenhang mit der Phänomenologie der Sinne. Häufig beschäftigt sie sich mit Räumen – äußeren und inneren, sichtbaren und unsichtbaren – und untersucht dabei die Architekturen der Welt und die Architekturen der Psyche.
Martina hat an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Festivals teilgenommen, darunter im Museum für zeitgenössische Kunst in Seoul, im ZKM / HfG in Karlsruhe, im National Museum of Emerging Science and Innovation in Tokio, in der Blasthaus Gallery in San Francisco, im Kunsthaus in Wien, bei Ars Electronica in Linz, bei ISEA in Dubai und im Museum für zeitgenössische Kunst in Zagreb. Zu ihren Arbeiten gehören mehrere Installationen im öffentlichen Raum.
Für Ihren Aufenthalt plant die Künstlerin eine partizipative Installation im öffentlichen Raum der Regensburger Altstadt. Ein Netz aus Säulen mit ausfahrbaren Absperrbändern, ähnlich denen, die an Flughäfen verwendet werden, sollen den Bereich vorübergehend in ein Labyrinth verwandeln.
Passantinnen und Passanten können die vorgegebenen Wege begehen, sie aber auch verändern. Die Bänder sind beweglich und flexibel, sodass die Teilnehmenden neue Wege schaffen oder bestehende sperren können. Auf diese Weise werden die Besucherinnen und Besucher zu Mitgestaltenden des Raums und formen temporäre Wege und räumliche Formationen, ähnlich einer Art kinetischer Skulptur.
Der öffentliche Raum wird so zu einem Ort der Begegnung, des Spiels und der Zusammenarbeit, an dem jede Person das Erlebnis der nächsten beeinflusst. Das Projekt betont Freiheit, Partizipation und gemeinsame Verantwortung und eröffnet gleichzeitig Möglichkeiten für pädagogische, soziale und partizipative Interpretationen.
