Neuigkeiten aus dem Naturkundemuseum Ostbayern

Neuigkeiten aus dem Naturkundemuseum Ostbayern

Museum - Naturkundemuseum 1Das Naturkundemuseum Ostbayern am Herzogspark © Hansjörg Wunderer

Seit Anfang 2026 gehört das Naturkundemuseum Ostbayern zum Verbund der Museen der Stadt Regensburg. Aus diesem Anlass präsentiert das Historische Museum erstmals eine Sonderausstellung mit naturkundlichem Hintergrund.

Bei der Ausstellung mit dem Titel „Stadtbäume“ dreht sich alles darum, wie wichtig Bäume für das Mikroklima in Städten sind. Bäume in der Stadt sind ökologische Multitalente und leisten dementsprechend viel: Sie produzieren Sauerstoff, binden CO2, spenden Schatten, bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Durch diese und viele andere „Dienstleistungen“ sind sie zentral für das Klima und die Lebensqualität in unseren Städten. Gleichzeitig kann die Stadtumwelt aber auch belastend für Bäume sein – durch Hitze, Luftschadstoffe oder ungünstige Bodenbedingungen. Ihre Pflege ist deshalb besonders wichtig. Auf großformatigen Roll-Ups erläutert die Ausstellung diese Zusammenhänge und leistet einen wichtigen Beitrag zum Thema „Grün in der Stadt“ in Zeiten des Klimawandels. Die Ausstellung wurde konzipiert vom BUND Naturschutz in Bayern e.V. und läuft im Historischen Museum von 1. Februar bis 8. März 2026.

Zugleich ist die Ausstellung der Beginn eines länger dauernden Gastspiels des Naturkundemuseums Ostbayern im Historischen Museum. Das herrschaftliche Gartenpalais am Rande des Herzogparks soll in den kommenden Jahren behutsam Stück für Stück ertüchtigt werden, weswegen das Haus vorerst für einige Monate geschlossen bleiben muss. Selbiges gilt auch für die Dauerausstellung, die in Teilen überarbeitet werden soll. Eine tragende Rolle spielen dabei wie bislang verschiedene Vermittlungsformate, insbesondere museumspädagogische Programme und interaktive, spielerische Ausstellungselemente. Bereits in diesem Sommer wird es im angrenzenden Herzogspark neue naturkundliche Angebote für verschiedene Zielgruppen geben.