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Hier informieren wir Euch regelmäßig über Neuigkeiten oder spannende Hintergrundinfos.

#mehralsschön: Mach mit bei unserer Kampagne zum Thema „Innere Schönheit"

Plakat: Werbung zur Social Media Aktion © Winter und Schindler

Am 20. Mai ist der „Turn beauty inside out day“ in den USA! Grund genug für uns als Arbeitskreis Mädchen* die Aktion #mehralsschön zu starten.

Der ganze Mai dreht sich bei uns also um unsere „Innere Schönheit“, was wir darunter verstehen und warum es so wichtig ist, den Fokus von Außen nach Innen zu richten.

Warum? Das ist schnell erklärt: In unserem Alltag liegt der Fokus sehr auf unserer „äußeren Schönheit“. Social Media und Co sind voll mit Trends, Tutorials und Influencer*innen, die uns vorleben, was für daily Morgen- und Abendroutinen wichtig sind, welcher Highlighter wo hinkommt oder auch, welche Fitnessübungen unseren Body in die richtige Form pushen. Nicht alles ist schlecht daran. Aber eigentlich geht es unserer Meinung nach häufig nur darum, Produkte zu vermarkten und möglichst viel Geld zu machen.

Außerdem sind einige Schönheitsideale im real life ziemlich unerreichbar. Das führt zu Druck und oft genug dazu, dass wir ziemlich fies im Umgang mit uns selbst sind und uns super oft unnötig viel kleiner machen, als wir sind.

Selbstliebe und Body Positivity bleiben dabei oft auf der Strecke und manchmal geht das sogar soweit, dass wir Dinge nicht tun, auf die wir eigentlich richtig Bock hätten, aber uns dafür zu unschön fühlen.

Und das, geht ja echt mal gar nicht!!!

Genau deshalb finden wir die Idee eines extra Tages zum Feiern der Inneren Schönheit so genial! Wem willst du eigentlich gefallen? Was macht dich oder deine Freund*innen denn so richtig schön als Mensch? Was bringt dich zum Strahlen? Was für gute Gründe gibt es, dich so richtig selbst zu feiern?

Mit unserer Mini-Kampagne #mehralsschön wollen wir verschiedene Ideen dazu sammeln, was Menschen von innen heraus schön sein lässt.

Mach mit und teile deine Gedanken zum Thema bis spätestens 20.5.26, indem du ganz einfach den Satz „Innere Schönheit bedeutet für mich …“ vervollständigst!

 Teilen kannst du das

- entweder in einem Post mit dem Hashtag #mehralsschön in deinen eigenen Accounts

- oder/und als Kommentar unter unserem Insta-Post (ab 11.5 auf Insta: @juzutopia möglich)

- oder, in dem du uns eine kurze Email schickst mit deinem (Foto-)Statement dazu (ZWQuZ3J1YnNuZWdlciRuZWhjZGVhbS1rYQ==).

Wir sind mega gespannt auf eure Beiträge! Die Ergebnisse präsentieren wir euch dann nach dem 20. Mai – hier auf der Homepage und auch in den Sozialen Medien, z. B. auf Insta @juzutopia !

 #mehralsschön #selflove #bodypositivity #turninnerbeautyout #findyourinnerglow

 PS: Gern könnt ihr auch unseren Aufruf in euren Accounts teilen. Danke für den Support!

Hier findet ihr bereits erste Statements von Frauen aus dem AK Mädchen Regensburg

Viel Spaß beim Durchschauen und sich Inspirieren lassen. Vielleicht findet ihr Ideen für euer eigenes Statement. 

Kolleginnen präsentieren ihr Statement Eine Juz-Mitarbeiterin zeigt ihr Statement Eine Frau präsentiert ihr Statement Statement zur inneren Schönheit

Mehr zu unserem Jahresthema

Wir haben uns bereits letztes Jahr dazu entschlossen, das Thema "Schönheitideale im real life und in den sozialen Medien näher bei unseren regelmäßigen AK-Treffen zu beleuchten und uns mit aktuellen Trends auseinanderzusetzen. Je mehr wir in diese Thematik eingestiegen sind, desto mehr sind wir dabei auf einige schockierende Entwicklungen gestossen. 

Wir als Netzwerk, das verschiedene Institutionen und Fachfrauen, die auf kommunaler Ebene mit und für Mädchen* und junge Frauen* arbeiten, vereint, wollen auch hier unsere Stimme erheben und die Entwicklung nicht unkommentiert lassen. 

Es folgt ein Statement von Julia Breu im Namen des AK Mädchen*: 

Die Beauty- und Fitnessbranche wächst jedes Jahr. Milliarden werden mit Produkten verdient, die uns versprechen, schöner, schlanker, jünger zu werden. Gleichzeitig wächst die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen. Das ist kein Widerspruch, so funktioniert das kapitalistische System.

Influencer*innen haben an dieser Entwicklung einen großen Anteil. Tagtäglich werden wir auf Social Media und in der Werbung mit makellosen Körpern, perfekten Gesichtern und stets guter Laune konfrontiert. Algorithmen verstärken genau die Bilder, die der Norm entsprechen. Filter machen die Haut ebenmäßig und ohne Makel, verändern Körperproportionen und verzerren die Realität.

Was sichtbar wird, ist nicht die Abbildung der Realität oder Vielfalt, sondern Optimierung und Schein.

Was unsichtbar bleibt, ist der Aufwand: perfektes Licht, stundenlanges Styling, hunderte Aufnahmen, Bildbearbeitung und viele Leute im Hintergrund. Verkauft wird jedoch Natürlichkeit, Mühelosigkeit und Perfektion.

Uns wird vorgegaukelt: Wenn du dieses Produkt kaufst, dann wirst du endlich glücklich, erfolgreich und geliebt. Natürlich nur, wenn du deine Beauty-Routinen und dein Fitnessprogramm auch durchziehst. Doch hinter diesem Versprechen stehen kommerzielle Interessen. Influencer*innen sind nicht nur Vorbilder, sondern oft Teil eines Marktes, der von Aufmerksamkeit, Vergleich und Unsicherheit lebt. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen hier Aufklärung, dass nicht alles ist, wie es scheint.

Und was ist eine mögliche Konsequenz davon? Wir leben in einer Gesellschaft, in der äußere Schönheit leider mehr zählt als innere Werte. Nicht, weil sie bedeutender wäre, sondern weil sie sich besser verkaufen lässt. Charakter, Empathie, Haltung oder Mut sind nicht normierbar, nicht standardisierbar, nicht profitabel. Sie passen in kein Werbeformat und liegen leider halt nicht so im Trend. Schönheit hingegen schon. Sie ist messbar, vergleichbar, inszenierbar und profitabel.

Dieser permanente Vergleich erzeugt Druck. Einen Druck, der besonders Mädchen und Frauen* trifft. Ihre Körper werden oft bewertet, normiert und häufig sexualisiert. Schönheit ist soziales Kapital – und damit zu einem Instrument der Kontrolle geworden. Wer ständig mit weiterem Optimieren, Anpassen, um dazu zu gehören und Vergleichen beschäftigt ist, hat weniger Zeit, Machtstrukturen und Ungleichheiten zu hinterfragen. 

Doch die Wirkung ist nicht für alle gleich. Schönheitsnormen sind intersektional. Sie bevorzugen oft westliche, junge, schlanke, nicht-behinderte, heteronormative Körper. Wer mehrfach von dieser Norm abweicht – durch Hautfarbe, Alter, Behinderung oder Geschlechtsidentität – erfährt verstärkte Diskriminierung. Dies führt zu einem realen Machtgefälle: Schönheit wird in der westlichen Kultur oft mit Kompetenz und Intelligenz in Verbindung gebracht. Attraktive Menschen haben oft Vorteile und bessere Chancen -bessere Jobchancen, höheres Einkommen, mehr soziale Anerkennung. Schönheit ist damit nicht nur ästhetisch, sondern ökonomisch wirksam. Wie krass ist das bitteschön  -Schönheit entscheidet über Lebenschancen oder allgemeine Möglichkeiten im Leben. 

Gleichzeitig nimmt auch der Druck auf Jungen* und Männer* zu: Muskelideale und ausgeprägte Jawline, Leistungsdruck an und für sich, Haarverlust, Körpergröße, Sexuelle Potenz. Das System weitet sich aus – doch es bleibt strukturell patriarchal geprägt.

Was sind langfristige Konsequenzen? Immer mehr Menschen leiden an Essstörungen, Depressionen, Angststörungen oder Störungen der eigenen Körperwahrnehmung. Medien beeinflussen, wie Menschen ihren Körper sehen/bewerten, welchen Wert sie sich selbst geben. Nicht allzu selten führt die eigene Unzufriedenheit mit dem Körper zu einem Wunsch nach einer Schönheits-OP ohne medizinische Notwendigkeit. Mehr noch, es werden sogar oft bewusst hohe Risiken in Kauf genommen.

Es führt auch dazu, dass Mädchen* oder Frauen* es sich zweimal überlegen, in der Öffentlichkeit oder in Medien „sichtbar“ zu werden oder sich für Führungspositionen zu bewerben. Wie oft kam es z.B. schon vor, dass Politikerinnen* wegen ihrem Aussehen ver-/beurteilt wurden und nicht an ihrer Kompetenz und Erfahrungen gemessen wurden. Es bezweckt also, dass Frauen* häufig nicht so wirken und sich frei entfalten können, wie sie es gerne möchten, weil sie Angst vor Beschämung, Beurteilung nach ihrem Äußerem, Maßregelung und Ausgrenzung haben (müssen). 

Schon Kinder lernen früh, was als „hübsch“ gilt. Mädchen* bekommen Komplimente für ihr Aussehen, Jungen* für ihre Stärke. So beginnt die Konditionierung lange bevor wir sie selbst hinterfragen können. Dazu tragen beispielsweise besonders Strömungen/Bewegungen der „modernen“ Tradwives oder Alpha Males bei. Diese proklamieren ein Image, das traditionelle Rollenbilder und damit patriarchale Strukturen und die Unterdrückung der Frauen normalisiert und verharmlost. 

Und während all das geschieht, treten innere Werte in den Hintergrund. Nicht weil sie weniger wichtig wären, ganz im Gegenteil! Innere Werte lassen sich einfach nicht gut verkaufen. Selbstbewusstsein und Selbstliebe, Solidarität, kritisches Denken – sie machen unabhängig. Wer kritisch hinterfragt und mit sich im Reinen, lässt sich schwerer beeinflussen – sei es durch Werbung oder gesellschaftliche Erwartungen. 

Schönheit ist subjektiv. Sie war es immer. Was als Ideal gilt, ist ein gesellschaftliches Konstrukt – veränderbar und kulturell geprägt. Äußerliche Schönheit ist vergänglich. 

Deshalb ist unser Appell ganz klar:

Lasst uns diesem Beauty-Druck entfliehen!

Lasst uns die Vielfalt von Schönheit feiern statt sie zu normieren! Kein Körper ist ein Diskussionsbeitrag! Kein Gewicht ist ein moralischer Maßstab! Kein Mensch schuldet der Welt Ästhetik!

Es wird Zeit die „hässliche“ Realität zu akzeptieren- es gibt nun mal Narben, Körperbehaarung, Krankheiten, unterschiedliche Hautfarben, große/ kleine Menschen …

Lasst uns erkennen, dass unser Körper ein Wunderwerk ist und tagtäglich so viel leistet für uns!

Er ermöglicht uns tagtäglich mit unseren Sinnen die Schönheit der Welt zu erfahren. Unser Körper ist unser Tempel!

Die Rückbesinnung auf innere Schönheit ist ein Akt der Selbstbestimmung! Es bedeutet, den eigenen Wert nicht länger an Zahlen, Likes oder Kleidergrößen zu knüpfen. Es bedeutet, sich nicht für andere zu quälen. Sich nicht ständig zu optimieren müssen. 

Urteile nicht über andere – und begegne dir mit Selbstliebe! 

Du musst dich nicht verändern, um genug zu sein!

Du bist nicht dein Gewicht!

Du bist nicht dein Spiegelbild!

Du bist nicht dein Feed!

Vielleicht ist genau das der radikalste Schritt in einer Gesellschaft, die von Vergleich lebt:

Sich selbst genug zu sein!

Unsere Teilnahme bei der feministischen Demo & Kundgebung „Es reicht.“

Am Sonntag, 19.04.26 wurde es in der Innenstadt ziemlich laut und bunt.

Ein Orga-Team aus verschiedenen Künstler*innen und Aktivist*innen hatte zu einer Demonstration und Kundgebung gegen sexualisierte Gewalt und für eine gewaltfreie Gesellschaft aufgerufen.

Am Anfang gab es einen lauten Demo-Zug durch die Innenstadt. Hier konnten die Demonstrierenden ihrer Wut Gehör verschaffen und ihre Solidarität mit betroffenen Mädchen* und Frauen* zeigen. Parolen wie „Die Scham muss die Seiten wechseln“, „My body my choice“, „Educate your Sons!“ oder auch „Es reicht: Sexualisierte Gewalt stoppen!“ war auf den Schildern zu lesen!

Am Haidplatz fand dann noch eine mehrstündige Kundgebung statt. Hier gab es ein buntes Bühnenprogramm mit Spoken Word Beiträgen, Gesang, Schauspiel u. V. m. zum Thema Sexualisierte Gewalt. Beratungsstellen wie der Frauennotruf Regensburg e.V. oder profamilia Regensburg waren mit dabei. Man konnte sich also auch über Unterstützungsangebote informieren.

Gleichzeitig gab und gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Forderungspapiere an Politiker*innen, die den Gewaltschutz erhöhen sollen, zu unterzeichnen. Hier kann man sich nach wie vor beteiligen:

Über www.esreicht-rgb.de findet man unter Forderungen Beteiligungsmöglichkeiten.

Unsere AK Mädchen* Leitungen, Julia Breu und Micha Schindler, und einige Mitfrauen des AKs haben an der Veranstaltung teilgenommen. Micha Schindler hatte einen Spoken Word Beitrag zum Thema „Wanted: der feministische Mann“ – weil wir einfach in der täglichen Arbeit genug davon haben, dass sich Mädchen* und Frauen* besser schützen müssen.

Wir sind der Meinung, dass Jungen* und Männern* einfach lernen müssen, nicht übergriffig zu werden! Die Alpha-Men-Culture in der Manosphere zeigt da ja gerade leider eine ganz andere, rückständige Rolle von Jungen* und Männern* auf und wir wollen diesem Trend entgegenwirken!

Denn: Es reicht!!! Stoppt die sexualisierte Gewalt!!!

Micha Schindler spricht auf der Bühne Viele Menschen ziehen mit Banner und Plakaten durch die Stadt Auf dem Bild sieht man das Logo der Veranstaltung Banner mit der Aufschrift: Die Scham muss die Seite wechseln Banner mit der Aufschrift: Educate your sons

Podcast "Auf Zack!" - Thema Schönheit

Seit 2022 sprechen Regensburger Kinder und Jugendliche im Podcast „Auf Zack!“ über Themen, die sie interessieren. In Folge 16 dreht sich alles um Schönheit: euch erwartet eine spannende Talkrunde der Jugendlichen über Make-up und aktuelle Trends. Außerdem haben sich die Podcastenden eine Fotografin als Interviewpartnerin eingeladen. Erfahrt von ihr, warum wahre Schönheit oft von innen kommt, wie man Menschen zum Strahlen bringt und welche lustigen Pannen im Berufsalltag passieren können. Außerdem stellt ein spannendes Quiz euer Wissen über Schönheitsideale auf die Probe!

Die Potcast Folge findet ihr HIER:

https://youtu.be/ORwiq4IohFE?si=AtDWHSMvL8jpqRlG

Musik Camp Regensburg für Mädchen* und FLINTA

Fünf Mädchen vom Gesangsworkshop stehen beim Abschlusskonzert auf der Bühne und singen. © Stefan Effenhauser

Music Camp Regensburg 2026 – Sei dabei!

Das Music Camp Regensburg findet nächstes Jahr vom 30. März bis 2. April 2026 im Jugendzentrum Fantasy in der ersten Osterferienwoche statt.

Für wen ist das Camp?
Interessierte Mädchen* und FLINTA im Alter von 12 bis 18 Jahren sind herzlich eingeladen.

Was erwartet dich?
In Zusammenarbeit mit dem Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy) werden erneut erfahrene Profis aus der Musikbranche für die Workshop-Leitungen gewonnen. Es gibt Angebote in den Bereichen Tanz, Gesang, Band und DJing.

Die konkreten Workshop-Inhalte und Workshopleitungen geben wir in Kürze bekannt – schau dafür gerne auf unseren Instagram-Seiten vorbei.

Ablauf des Music Camps:
Du wählst einen Workshop aus und arbeitest Montag bis Mittwoch von 10:00 bis 16:00 Uhr gemeinsam mit deiner Workshopleitung an deinen Fähigkeiten.
Am Donnerstag beginnt der Tag etwas später und bietet Zeit für den letzten Schliff und eine Generalprobe.
Am Abend findet ein Abschlusskonzert statt, bei dem du deinen Familien und Freund*innen zeigen kannst, was du gelernt hast.

Wichtige Infos:

  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Für Verpflegung ist gesorgt.
  • Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Anmeldung:
Melde dich im JUZ Fantasy an – am besten bald, denn die Plätze sind begrenzt.

Wir freuen uns auf dich!

"Dieses Projekt wird finanziert durch „Pop To Go – Unterwegs im Leben“ des Bundesverband Popularmusik e.V. aus einer Förderung im Rahmen des Bundesprogrammes „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend."

    

Anmeldung Musik Camp Regensburg 2026

*Mädchen Anmeldung Musik Camp 2026(pdf | 126,5 KB)

Unser Jahresthema 2026

Jahresthema Schönheit © Micha Schindler

Unser Jahresthema "Schönheit" von 2025 geht in die Verlängerung, da es nach wie vor hochaktuell ist und viele Facetten umfasst. Beinah täglich entstehen neue, teils problematische Beauty-Trends. Themen wie Kosmetik, Schönheitsideale und äußere Erscheinung nehmen im Alltag vieler Mädchen* einen großen Raum ein und sind oft mit erheblichem Druck verbunden - etwa durch aufwendige Morgenroutinen, Social Media und KI-gestützte Filter.

Für 2026 plant das Netzwerk des AK Mädchen* eine Social-Media-Aktion zum Thema "innere Schönheit" anlässlich des Turn Inner Beauty Out Day am 20.5. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Selbstwert, Selbstliebe und das Mensch-Sein wichtiger sind als jedes gefilterte Posting äußerer Schönheit.

Musik Camp 2025 - Rückblick

In der ersten Woche der Osterferien 2025 fand wieder das Musik Camp statt – ein kreatives und energiegeladenes Ferienangebot für Musikbegeisterte.

Insgesamt nahmen 26 Teilnehmerinnen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren am Camp teil und nutzten die Gelegenheit, sich in verschiedenen Bereichen der Musik auszuprobieren.

Das Musik Camp bot vier verschiedene Workshops an: Tanz, Gesang, Band und DJ

Betreut wurden die Workshops von erfahrenen Dozierenden, die nicht nur ihr Fachwissen vermittelten, sondern auch Raum für Kreativität, Eigeninitiative und Teamarbeit ließen.

Am Ende der Woche präsentierten die Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer Abschlussaufführung vor Eltern und Freunden – ein gelungener Abschluss für eine inspirierende Woche voller Musik, Tanz und Gemeinschaft.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für ihr Engagement, den Dozierenden für ihre fachkundige und motivierende Begleitung sowie den Kooperationspartnern für ihre Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Camps.

Fünf Mädchen vom Gesangsworkshop stehen beim Abschlusskonzert auf der Bühne und singen. Der Workshop Tanz präsentiert beim Abschlussabend ihre gelernten Tänze.Die Mädchen vom Bandworkshop sind mit ihren Instrumenten auf der Bühne, beim Abschlusskonzert.Vier Mädchen stehen am DJ Pult, beim Abschlusskonzert vom Musik Camp 2025.

Projekt „Mädchen stärken“ im Frauengesundheitszentrum

Bist du zwischen 9 und 17 Jahre alt und möchtest mehr über dich, deinen Körper und deine Stärken erfahren, dich mit anderen austauschen und all deine Fragen loswerden? Dann bist du bei „Mädchen stärken“ genau richtig! In kreativen Workshops geht es um Themen wie Selbstbewusstsein, Körperwissen, Pubertät, Sexualität, soziale Medien und vieles mehr. Gemeinsam entdecken wir, was dich stark macht – für deinen Alltag und deine Zukunft.

Unsere Angebote sind für alle, die in unserer Gesellschaft Erfahrungen des Mädchen- und Frau-Seins machen. Einige Workshops sind speziell für Mädchen mit bestimmten körperlichen Erfahrungen, andere auch für nicht-binäre, trans- oder intergeschlechtliche Personen offen.

Mehr Infos und alle kommenden Termine findest du auf unserer Website: https://www.fgz-regensburg.de/maedchen

Wir freuen uns auf dich!

Flyer des Projektes Mädchen Stärken Vorderseite. Worum geht es? Workshops in deiner Einrichtung auf Anfrage.Flyer des Projektes Mädchen Stärken Rückseite. Für wen? Mädchen* zwischen 9-17 Jahren. Ansprechpartnerinnen Paula Thoma und Theresa Kutzner. Paula Thoma Ansprechpartnerin vom Projekt Mädchen Stärken.Teresa Kutzner Ansprechpartnerin vom Projekt Mädchen Stärken.

Regensburger Jugendbeirat fordert kostenlose Menstruationsartikel!

Jugendbeiratsvertreterinnen stellen den Antrag vor © Eva Kreuzer

Die AG Menstruationsartikel vom Jugendbeirat stellt in ihrem Antrag KEINE*R BLUTET GERNE – KOSTENLOSE MENSTRUATIONSARTIKEL AN ALLEN SCHULEN! die Forderung von Chancengleichheit von menstruierenden Menschen.

Der Antrag entspringt der Idee der beiden Jugendbeirätinnen Sofie und Veronika, die an ihren Schulen seit einiger Zeit Binden- und Tamponspender haben. Sie fragten sich, warum diese bis jetzt nur auf wenigen Toiletten in ihrer Schule angebracht wurden und zudem an wenigen Schulen oder öffentlichen Gebäuden Regensburgs zu finden sind. Sie sind der Meinung, dass kostenlose Menstruationsprodukte in allen Bildungseinrichtungen für Alle zur Verfügung stehen sollten. Da die Binden- und Tamponspender an ihren Schulen über schulische und/oder private Gelder laufen, „macht man das Angebot von Menstruationsartikel zu einer Frage von Interesse, Wohlstand und Eigeninitiative der einzelnen Schulen und deren Schüler*innen“, so Veronika und Sofie. Daher auch die Forderung an die Stadt Regensburg, die Finanzierung der Menstruationsartikel und den benötigten Spendern zu übernehmen. Mitzeichnerin des Antrags war unter anderen Michaela Schindler als Leitungsfrau des AK Mädchen*.

Den vollständigen Artikel können sie unter Projekte und Neuigkeiten „Keine*r blutet gerne“ auf der Website des Jugendbeirats lesen: https://www.jugendbeirat-regensburg.de/#projekte-neuigkeiten.