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Hausmüllanalyse 2015 - Zukunft des Regensburger Abfallwirtschaftskonzepts

Zukünftig sollen auch Bioabfälle aus Haushalten getrennt gesammelt und verwertet werden. Dies verlangt das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Um diese Getrennterfassung optimal zu planen, hat die Stadt Regensburg eine Hausmüllanalyse durchführen lassen.

Bei einer Hausmüllanalyse wird eine größere Menge Hausmüll separat erfasst und eine statistische Probe mit einer Größe von 1 – 6 m³ je nach Gebietsstruktur gezogen. Jede Hausmüllprobe wird in 12 verschiedenen Abfallfraktionen, wie Glas, Papier, Kunststoffe sortiert. Dadurch werden Informationen über die Zusammensetzung der Abfälle im jeweiligen Stichprobengebiet gewonnen.

Die Ergebnisse geben einen Hinweis darauf, wie sich der Regensburger Hausmüll zusammensetzt und welche Mengen an verwertbaren Abfällen trotz Wertstoffsack, Papiertonne, Containerinsel und Recyclinghof noch im Restmüll enthalten sind.

Möglicherweise können auch noch weitere im Hausmüll enthaltene Abfallfraktionen getrennt gesammelt und verwertet werden. Es wurde daher untersucht, welche Verbesserungen der Wertstofftrennung und Erfassung noch möglich sind und wie diese wirtschaftlich aber auch ökologisch sinnvoll gestaltet werden können.

Die Erfassung der Abfälle in der Stadt soll auch in Zukunft ökologisch hochwertig, aber auch bürgerfreundlich, einfach und wirtschaftlich sein. Die Hausmüllanalyse leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.