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Zurückliegende Sonderausstellungen im Welterbezentrum

Überblick über einige Sonderausstellungen, die bisher im Welterbezentrum stattgefunden haben

DANUBIART 2019 - Street Art Event ging ins 5. Jahr

Bereits zum fünften Mal gastierten die Künstler der DANUBIART im Besucherzentrum Welterbe im Salzstadel.

Zur Eröffnung des dreitätigen Kunst-Events präsentierte die DANUBIART eine vielversprechende Auswahl frischer moderner Kunstwerke und einige der SchöpferInnen gleich dazu. KünstlerInnen aus fünf Donau-Anrainer-Nationen stellten dabei erstmals ihre vom Zeitgeist geprägten Werke zum Themenschwerpunkt Die Donau – (d)ein Fluß – (d)ein Europa, im Besucherzentrum des Welterbe Regensburg gemeinschaftlich aus. Für interessierte Ausstellungsbesucher ergab sich so auch die Gelegenheit in direkten Dialog mit jungen kunstschaffenden und weltoffenen EuropäerInnen zu treten.

"Lost Traces ... eine baukulturelle Spurensuche" in Regensburg: Fünf Schulen - Sechs vergessene Orte

Das Europäische Kulturerbejahr 2018: Ein guter Anlass, einmal mehr die europäischen Spuren und Verbindungen unserer Stadt in den Fokus zu nehmen. Regensburg war schon immer eine Stadt im Herzen Europas und unser Welterbe zeugt auch heute noch von unserer europäischen Geschichte.

2018 konnte die Welterbekoordination in Koopeartion mit Stephanie Reiterer und Jan Weber-Ebnet von der Landesarbeitsgemeinschaft für Architektur und Schule e.V., mit engagierten Schüler/innen und ihren Lehrkräften erfolgreiche Projekte unter dem Motto „Lost Traces… eine baukulturelle Spurensuche“ in Regensburg verwirklichen und vermeintlich unscheinbare Orte näher betrachten. Unterricht außerhalb des Klassenzimmers ist oft eine Herausforderung für Lehrkräfte und Schüler/innen und erfordert besonderen Aufwand in der Vorbereitung. Doch der Blick über den Tellerrand, die Einnahme unterschiedlicher Perspektiven und das Erleben der eigenen Einflussnahme in der Gesellschaft: das waren die Ziele unserer Projekte. Durch die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg konnten Schüler/innen, aber auch Lehrkräfte, eine großartige Reise durch unsere gemeinsame europäische Geschichte antreten.

Ausstellung-Wiederaufbau Warschauer Altstadt

Der Wiederaufbau der Warschauer Altstadt

Die Exposition präsentiert zwei Ausstellungen: „Der 60. Jahrestag des Wiederaufbaus der Altstadt in Warschau", die im Jahr 2013 zum 60. Jahrestag des Wiederaufbaus vorbereitet wurde und einem Teil der Ausstellung "Archive des Gedenkens", die im Jahr 2010, zum Anlass des 30. Jahrestags der Anerkennung der Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe entwickelt wurde. Beiden wurden durch das Denkmalamt in Warschau vorbereitet. Sie wurden besonders für das deutsche Publikum im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Kraszewski Museum in Dresden in einer Exposition entwickelt. Im Ausstellungsbereich zum 60. Jahrestag des Wiederaufbaus der Altstadt in Warschau wird das Thema sowohl in Bezug auf die denkmalpflegerischen als auch sozialen und politischen Aspekte analysiert.


Welterbetag 2017 - Ausstellung Tradition trifft Moderne

Tradition trifft Moderne

Die Ausstellung präsentierte Ihnen Hintergrundinformationen zu sechs Bauprojekten in der historischen Altstadt Regensburg. Die Ausstellung orientierte sich an einer Vortragsreihe 2017 im Degginger: 

Freiflächen in Regensburg:  Projekt Schwanenplatz, Sakralbauten: Synagoge, Museumsbauten: Museum der Bayerischen Geschichte, Infrastrukturelles Bauen: Eiserne Brücke, Bauen und Bildung: Goethe Gymnasium, Wohnungsbau im Welterbe: Luzengasse ehem. Paulinpassage.

Diese Bauprojekte bzw. deren Präsentation auf Rollups wurden "untermalt" von der lokalen Künstlergruppe „Sonntagsmaler Regensburg“ und somit auch aus künstlerischer Perspektive dargestellt.


Ausstellung - Das jüdisch-mittelalterliche Erbe der Stadt Erfurt
Studenten in der Alten Synagoge Erfurt © dpa

Das jüdisch-mittelalterliche Erbe der Stadt Erfurt

Die Stadt Erfurt war durch ihre Lage in der Mitte Deutschlands bereits im Mittelalter nicht nur zentraler Handelsort, sondern auch geistliches und geistiges Zentrum. Die Lage an wichtigen europäischen Handelsrouten bot ideale Bedingungen für Geld– und Warenhandel, die Juden im Mittelalter erlaubt waren. Gleichzeitig profitierte die Stadt stark von der jüdischen Bevölkerung und forderte deren Niederlassung an zentraler  Stelle.


Plakat - Danubiart 2016

DANUBIART 2016

Zur Eröffnung des dreitätigen Kunst-Events präsentiert die DANUBIART eine vielversprechende Auswahl frischer moderner Kunstwerke und einige der SchöpferInnen gleich dazu. KünstlerInnen aus fünf Donau-Anrainer-Nationen stellen dabei erstmals ihre von Zeitgeist geprägten Werke zum Themenschwerpunkt „X“: Die Donau – (d)ein Fluß – (d)ein Europa, im Besucherzentrum des Welterbe Regensburg gemeinschaftlich zur schau.


Titelbild - Broschüre - Jubiläum Altstadtfreunde

50 Jahre Altstadtfreunde Regensburg - „Wir wollen Wächter sein“

Eine besondere Geburtstagsüberraschung machte die Stadt Regensburg den Altstadtfreunden: die Einladung, sich im Besucherzentrum Welterbe in einer Ausstellung zu präsentieren und somit auch anlässlich des Welterbe-Jubiläums das zu feiern und zu zeigen, worauf die Bürgervereinigung besonders stolz sein kann. Das gemeinsame Ziel der Stadt sowie der Freunde der Altstadt soll dabei immer im Mittelpunkt stehen: das beste für die Altstadt Regensburgs, für ihre Menschen, ihre Bauwerke und ihre Naturräume. Auch wenn es durchaus kontroverse Standpunkte gab und gibt, zeigt die Ausstellung in zahlreichen Beispielen, wohin die „Wächter“ die Stadt durch ihre steten Mahnungen gebracht haben.


Donauausstellung

Die Entstehung der Weltkultur entlang der Donau

Die frühe Einwanderung und Kulturevolution als Motor europäischer Identität

Die hochwertige Schau wurde von der Europäischen Donauakademie und der Universität Ulm konzipiert. Eine deutschsprachige Begleitbroschüre erhalten die Besucherinnen und Besucher kostenlos am Infopunkt im Besucherzentrum. Sie finden sie auch hier im rechten Bereich zum Download.

Diese Ausstellung beschreibt erstmals die Donau als eine wichtige Orientierungslinie für die Migrationsbewegung des modernen Menschen (Homo sapiens) dem „weisen Menschen“ von Ostafrika kommend nach Mitteleuropa. Er kam vor etwa 50.000 Jahren auf dieser Wanderung in einen Lebensraum mit günstigen klimatischen Bedingungen und reichen Nahrungsressourcen – und eine sehr geringe Dichte der Neandertaler. Am vorläufigen Ende dieser langen Reise entwickelte der moderne Mensch an der oberen Donau die erste kulturelle Epoche der Welt, deren archäologisch erforschte Zeugnisse Auskunft über die Entwicklung der mentalen Fähigkeiten des Menschen geben. Von diesem Kulturort wanderte der Mensch in mehreren Wellen entlang des Donautals und hinterließ bemerkenswerte Skulpturen, Musikinstrumente, Symbole sowie Hinweise auf transzendentes und planerisches Denken und seine technologischen Kenntnisse.


Salzstadel mit Steinerner Brücke
Salzstadel bei Sonne © Stadt Regensburg Peter Ferstl

Alles über die Steinerne Brücke

Die „Steinerne“ war der Star des Welterbetages 2014. Ihr und ihrer Instandsetzung ist auch eine Ausstellung im Untergeschoss des Besucherzentrums Welterbe gewidmet. Konzipiert und erstellt wurde die Ausstellung von dem Tiefbauamt in Kooperation mit der städtischen Pressestelle. Neben Hintergrundinformationen zum Bauwerk selbst präsentiert die Ausstellung zahlreiche Daten und Fakten zur Brücke sowie Details zu den Sanierungsanstrengungen. Ergänzend zur Ausstellung und zum Mit-nach-Hause-nehmen legte die Stadtverwaltung eine kostenlose, 36-seitige Begleitbroschüre auf, die auch im Besucherzentrum Welterbe erhältlich ist. 


Kumpfmühl

Kumpfmühl - Gesichter eines Stadtteils

Die Ausstellung wurde bereits zum tausendjährigen Jubiläum Kumpfmühls im Jahr 2009 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ergänzt wurde sie durch zeitgenössische Fotografien von Daniel Steffen. Im Wesentlichen basiert die Ausstellung auf historischen Fotos aus der Sammlung Karl Bauers, des bekannten Pädagogen und Autors. Es handelt sich dabei um Aufnahmen, die Bauer zum Teil selbst gemacht hat, aber auch um Bilder, die ihm zugetragen wurden.


Fenster-2

Fenster zur Vergangenheit

Gezeigt wurden Fotos vom alten Regensburg 1865–1945 aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Am 10. September 2013 eröffneten Oberbürgermeister Hans Schaidinger und der damalige Generalkonservator Prof. Dr. Egon Johannes Greipl die Fotoausstellung im Besucherzentrum Welterbe im Salzstadel an der Steinernen Brücke in Regensburg. Von den insgesamt 3165 historischen Regensburg-Fotografien aus dem  Bildarchiv des Landesamtes wurden 21 Gelatinetrockenplatten bzw. Albuminabzüge in derzeit bestmöglicher Technik im Großformat 60 x 80 cm für die Ausstellung reproduziert.


Plakat - Danubiart 2018

Danubiart 2018

DANUBIART präsentierte sich bereits zum 4. Mal im denkmalgeschützten Salzstadel Regensburg. In Kooperation mit der Welterbekoordination des Kulturreferates der Stadt Regensburg organisierten die Betonfreunde Regensburg e.V. die Ausstellung, an der wieder einige Künstler/innen aus den Donau-Anrainer-Nationen ihre zeitgenössischen Arbeiten zeigten.

Gesellschaftlicher Wandel ist ein grundlegender Bestandteil europäischer Geschichte und Kultur- damals wie heute. In der Ausstellung sollte der Wandel sichtbar gemacht und dadurch auch seine Bedeutung vermittelt werden. Die Donau diente hierbei als Metapher: das Wasser ist nie das gleiche, es ändert sich ständig, wobei jede Region durch die sie durchfließt ihren Teil dazu beiträgt. Das Wasser, die physische Gestalt des Flusses, ist also auf nationenübergreifende Zuflüsse angewiesen und wird erst dadurch zu dem was es ist.  (Der Flussverlauf hingegen ist fixer Bestandteil der Landschaft und gestaltet wiederum diese.) Es geht darum, kulturelles Erbe zu vermitteln und den ständigen Wandel davon aufzuzeigen. So lag der thematische Schwerpunkt der Ausstellung  auf dem gesellschaftlichen Wandel Europas. Die künstlerischen Arbeiten sollten die Identität Europas und seine kulturelle Vielfalt reflektieren. Gleichzeitig sollte gezeigt werden, dass das Erbe Europas nichts Starres ist, sondern sich ständig verändert und (durch die Integration unterschiedlichster Menschen und Kulturen/ diverse Migrationsbewegungen) weiterentwickelt.