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Umweltzone

In der Regensburger Altstadt soll eine Umweltzone eingeführt werden.

Der Ausschuss für Umweltfragen, Natur- und Klimaschutz hat daher am 7.10.2015 beschlossen, bei der Regierung der Oberpfalz die Schaffung einer Umweltzone zu beantragen.

Rechtliche Grundlage für eine Umweltzone ist der Luftreinhalteplan. Für die Aufstellung des Luftreinhalteplanes ist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz zuständig. Entsprechende Maßnahmen werden aber in Abstimmung zwischen Stadt Regensburg und Regierung der Oberpfalz bzw. Umweltministerium getroffen.

Die Verwaltung der Stadt Regensburg muss nun die Schaffung der Umweltzone bei der Regierung der Oberpfalz als Maßnahme zur Aufnahme in die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans beantragen. Erst nach einer Aufnahme in den Luftreinhalteplan kann eine Umsetzung erfolgen.

Die Einführung einer Umweltzone dient zur Reduktion der Luftschadstoffe PM10 (Feinstaub) und NO2 (Stickstoffdioxid). Umweltzonen sind Gebiete, in denen „saubere“ Fahrzeuge mit „freier Fahrt“ belohnt werden, während Verkehrsbeschränkungen für Kraftfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß gelten. 

Der Beschluss mit Vorlage vom 7.10.2015 kann hier eingesehen werden:

Weitere geplante Maßnahmen zur Reduzierung der Immissionsbelastung

  • Einsatz von Elektrobussen auf der Altstadtlinie
  • Förderung der Elektromobilität insgesamt
  • Verschiebung der Verteilung des Verkehrs vom motorisierten Individualverkehr hin zu Verkehren des Umweltverbundes bis zum Jahr 2030.
  • Maßnahmen im Bereich Energieeinsparung, Energieeffizienz und schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energien