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Fortsetzung der Vortragsreihe zum Jahresthema

Jahresthema 2017 - Neupfarrkirche

Am 6. Juli geht es um Zusammenhänge zwischen Reformation und Buch(druck)

Überregional steht im Jahr 2017 das große Jubiläum „500 Jahre Reformation“ an. Auch für Regensburg war die Reformation ein einschneidendes Ereignis. 25 Jahre nach der Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen entschied sich die Freie Reichsstadt Regensburg 1542 zur Annahme des lutherischen Bekenntnisses. Ausgehend von diesem historischen Hintergrund steht auch das kulturelle Jahresthema für das Jahr 2017 unter dem Motto „Stadt und Glaube“.

Zu den zahlreichen Veranstaltungen, die im Rahmen des Jahresthemas stattfinden, gehört auch eine öffentliche Vortragsreihe, die vom Lehrstuhl für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg veranstaltet wird.

Die Reformation ist ohne den Buchdruck nicht vorzustellen. Bernd Moeller hat das kurz und prägnant auf die Formel gebracht: „Ohne Buch(druck) keine Reformation.“ Und Martin Luther selbst bezeichnete den Buchdruck als „summum et postremum donum“ als höchstes und letztes Geschenk also, „durch welche Gott die sache [des Evangeliums] treibet“.

Dr. Bernhard Lübbers, Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg, zeigt in seinem Vortrag am 6. Juli um 19 Uhr im Runtingersaal (Keplerstraße 1) die enorme Bedeutung des Buchdruckes für die Reformation auf. Ebenso beleuchtet er die Entwicklung des Mediums Buchdruck im Spannungsfeld der religiösen Auseinandersetzungen und nimmt dabei speziell Regensburger Beispiele in den Blick. Der Eintritt ist frei.

Nach einer Sommerpause wird die Vortragsreihe „Die Reichsstadt Regensburg und die Reformation im Heiligen Römischen Reich“ mit zwei letzten Terminen abgeschlossen.

Am 26. Oktober stehen im Vortrag von Dr. Wolfgang Neiser, Museen der Stadt Regensburg, die Reformationsjubiläen 1642 und 1742 in Regensburg im Spiegel musealer Objekte im Vordergrund. Beim letzten Termin befasst sich Dr. Klaus Unterburger, Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Universität Regensburg, am 16. November mit dem Zusammenleben und den Konflikten zwischen Protestanten und Katholiken in Regensburg im langen 19. Jahrhundert.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe sowie zum Jahresthema gibt es hier.