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Neue Dokumente zur Geschichte der Steinmetze in Regensburg

Archiv und Museum der Stadt freuen sich über eine wertvolle Neuerwerbung

Museen - Steinmetze

Das Archiv und die Museen der Stadt Regensburg haben aus Privatbesitz einen umfangreichen Bestand zur Geschichte der Steinmetze in Regensburg vom 17. bis zum 19. Jahrhundert erworben. Stadtarchivar Lorenz Baibl und Museumsleiterin Doris Gerstl freuen sich über die gewichtige Neuerwerbung. Es handelt sich gleichsam um eine Schatzkiste voller Unterlagen zur Steinmetzzunft in Regensburg. Die Truhe selbst besteht aus Eichenholz und ist mit Beineinlegearbeiten im Deckel geschmückt, in denen die Namen der Stifter, Moser und Ketterer, sowie die Jahreszahl 1757 vermerkt sind. In der Truhe befanden sich Archivalien und Urkunden sowie Mitgliederbücher der Zunft der Steinmetze, Briefe und Steinmetzordnungen. 

Alles auf Papier wird vom Archiv der Stadt verzeichnet und kann nach Abschluss dieser Arbeiten von Forschern im Stadtarchiv eingesehen werden. Die Archivalien versprechen neue Erkenntnisse zur Geschichte der Regensburger Steinmetze. Bei den Museen der Stadt bleibt die mit einem doppelten Schloss versehene Truhe der Steinmetze. Außerdem freut sich Museumsleiterin Gerstl über zwei um 1870 bemalte Porzellanbecher, von denen einer die Werkstatt von Julius Poeverlein in der Maximiliansstraße und der andere ein Atelier in Irlbach zeigt, wo Julius Poeverlein einen Steinbruch am Kontakt von Jurakalk und Granit nutzte.