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Platten werden verlegt

Auf den im 2. Weltkrieg zerstörten Bögen, die nach dem Krieg als natursteinverkleidete Betonbögen wieder aufgebaut wurden, ist der neue Bodenbelag bereits sichtbar.

Der neue Brückenbelag wurde über zahlreiche Muster am Musterbauwerk zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und mit Beteiligung des Stadtrates entwickelt.

Auf dem nach dem zweiten Weltkrieg wiederhergestelltem Teil der Brücke werden Platten verlegt (C) Peter Ferstl, Stadt Regensburg

Der Fahrbahnbelag bestand bereits früher aus Natursteinplatten. Erst 1903 hat man im Zuge des Einbaus der Straßenbahnschienen Kopfsteinpflaster auf der Brücke verlegt.

Letztmals vor der aktuellen Sanierung wurde die gesamte Oberfläche der Brücke in den 1950er/60er Jahren erneuert. Die damals noch vorhandenen Granitbrüstungs- und -sockelsteine wurden entfernt und durch Betonelemente ersetzt. Außerdem wurde unter der Fahrbahn eine Betonplatte eingebaut und der Fahrbahnbelag mit Kopfsteinpflaster erneuert.

Im Zuge der aktuellen Sanierung wird die Betonplatte nun entfernt und das Kopfsteinpflaster durch Granitsteinplatten ersetzt. Der Granitplattenbelag hat etwa um die Hälfte weniger Fugen als der Pflasterbelag und sichert somit den optimalen Abfluss des Niederschlagswassers auf der Brückenoberfläche.