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Instandsetzung wird fortgeführt

Die Instandsetzung der Steinernen Brücke wird am 6. Juni 2011 fortgeführt

Im Sommer letzten Jahres wurden die Brüstung und die Pflasterbeläge des ersten Bauabschnitts abgetragen, damit die freigelegten romanischen Bögen XII bis XV der Steinernen Brücke von einem Bauhistoriker untersucht werden konnten. Die anschließenden Natursteininstandsetzungsarbeiten am ersten Bauabschnitt können jetzt weitergeführt werden. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen, die das Planungs- und Baureferat der Stadt Regensburg mit der beauftragten Firma geführt hat.

Ab dem 6. Juni 2011 soll die Baustelle eingerichtet und mit vorbereitenden Arbeiten, wie z. B. der Abnahme von Zementergänzungen vor Ort und Steinmetzarbeiten in der Werkstatt in München begonnen werden. Zeitgleich sollen die am Bauhof Nord gelagerten Natursteine zur Werkstatt transportiert werden, wo sie für den Einbau vorbereitet und bearbeitet werden.

Nachtragsantrag verzögerte Wiederaufnahme der Bauarbeiten

Ursprünglich war der Baubeginn für die Instandsetzung des Nordteils der Steinernen Brücke für Ende März vorgesehen. Eine von fünf Stadträten beantragte Nachprüfung des Vergabebeschlusses in Verbindung mit Bedenken des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) zur Vergabe ließ jedoch keine zeitgerechte Vergabe, wie ursprünglich geplant, mehr zu. Der Nachprüfungsantrag wurde schließlich in der Sitzung des Stadtrats am 31. März 2011 zurückgenommen. Die Zustimmung des BLfD zur Vergabe erfolgte am 8. April 2011. Am 11. April 2011 wurde dann der Auftrag erteilt.

Nach Auskunft des beauftragten Unternehmens mussten wegen der Vergabeverzögerung in der Zwischenzeit andere Aufträge angenommen werden. Der ursprünglich vorgesehene Beginn der Arbeiten konnte somit nicht mehr eingehalten werden. Zur Umsetzung des Bauvertrages musste mit der Firma über eine neue Bauzeit verhandelt werden. Die Abstimmung zur vertraglichen Vereinbarung über die neue Bauzeit findet derzeit statt.