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Fußgängerleitsystem

Preisgekröntes Fußgängerleitsystem zur einfacheren Orientierung in der Altstadt

Zu Fuß durch Regensburg

Nachdem man mit Bus, Bahn oder Auto in Regensburg angekommen ist, ist eine der ersten Überlegungen der Besucher: „Wie komme ich wohin?“.

Um die Orientierung für Fußgänger so komfortabel wie möglich zu machen, hat die Stadt Regensburg ein preisgekröntes Fußgängerleitsystem (public-design Preis 2001) eingerichtet, das ständig weiterentwickelt wird.

Mit diesem Leitsystem werden Besucher optimal zu den kulturell und touristisch herausragenden Sehenswürdigkeiten geführt.

Orientierung im Welterbe

Die Besonderheit dieser Wegweisung besteht darin, dass es nicht darum geht, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Das Fußgänger-Leitsystem soll versuchen, Stadtfremde in den Kreis der Einheimischen einzubeziehen. Die Wegweisung soll erklären, was sich wo befindet, die Stadt verständlich machen und erschließen.
 
Startpunkte der Beschilderung sind der Bahnhof, das Busterminal Stadtamhof, die Parkhäuser/ Tiefgaragen und Großparkplätze.

Von diesen Punkten wird man  jeweils durchgehend in Richtung Altstadt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten geführt. Dom, Steinerne Brücke, Altes Rathaus und Schloss Thurn und Taxis. Von dort aus wird der Besucher dann zu weiteren Sehenswürdigkeiten bzw. Objekten geführt.

Schilder in Deutsch und Englisch

Um auch den immer zahlreicheren ausländischen Gästen die Orientierung zu erleichtern, wurden im Jahr 2007 die wichtigsten Ziele zweisprachig ausgeschildert:

  • Altstadt – Old Town
  • Dom – Cathedral
  • Hauptbahnhof – Main Station
  • Schloss – Palace
  • Steinerne Brücke – Stone Bridge
  • Altes Rathaus – Old Town Hall
  • Römermauer – Roman Wall
  • Flusskreuzfahrten – River Cruises
  • Ausflugsschiffe – Boat Excursions

Wegweiser im prämierten Design

Design und Ästhetik sind gerade im Welterbe Regensburg besonders bedeutsam. Daher sind die Schilder zeitgemäß und zurückhaltend gestaltet. Auf historisierende Elemente wurde dabei bewusst verzichtet, um keine Konkurrenz zur historischen Substanz durch die neuen Elemente herzustellen. So wurden signifikante Merkmale und Formen aus Regensburg aufgegriffen: Die Gestaltung der Schilder orientiert sich beispielsweise an den sogenannten Beschlächten, den breiten, soliden Schutzfundamenten der Steinernen Brücke. Weitere Gestaltungsansätze wurden in der Farbgebung ("Ochsenblut") gefunden.

Zudem stellt eine Windrose als Metallgussplatte für die Befestigung des Rohrpfostens die Verbindung mit dem Stadtboden als Identifikation bringendes, funktionelles Möblierungselement her.