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Elektromobilität in Regensburg

Regensburg ist ein Standort der Automobilindustrie – nicht nur wegen des BWM-Werks südlich von Harting. Viele Unternehmen sind in der Branche tätig, allen voran die Fa. Continental. Regensburg hat früh die Chancen und Potenziale der Elektromobilität erkannt und ein entsprechendes „E-Mobilitätscluster“ gegründet.

Informationen zum E-Mobilitätscluster Regensburg finden Sie hier:

Ladeinfrastruktur

Inzwischen sind schon einige E-Fahrzeuge auf den Straßen der Domstadt zu sehen. Damit sich dieser Markt weiter entwickeln kann, werden Ladestationen im öffentlichen und halb-öffentlichen Raum benötigt. Bislang fehlte dazu eine geeignete Plattform, die eine Übersicht über die Ladeinfrastruktur ermöglicht. Bayern innovativ, eine Gesellschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie hat jetzt (Stand: November 2016) diese Lücke geschlossen. Der Ladeatlas Bayern 2.0 bietet einen umfassenden Überblick über die Ladeinfrastruktur in Bayern – und damit auch in Regensburg. Neben der Homepage (siehe Link) wird auch eine App angeboten. Auch auf der Seite des E-Mobilitätsclusters Regensburg erhalten Sie einen guten Überblick.

Einen erheblichen Anteil zum Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur beigetragen hat die REWAG. Seit 2015 wurden von der REWAG in Regensburg und im Umland 30 Ladesäulen (Stand: November 2016) errichtet.
Näheres zu den Tarifen und den Standorten der REWAG-Säulen erfahren Sie hier:

Übrigens: Der Ladestrom der REWAG besteht zu 100 % aus Ökostrom und ist damit CO2-neutral.

E-Car-Sharing

Neu seit Herbst 2016 ist auch das Angebot eines E-Car-Sharing-Systems durch die Stadtwerke Regensburg. Unter dem Namen EARL werden im Rahmen eines Pilotprojekts 2 E-Car-Sharing-Fahrzeuge angeboten. Ein BMW I3 wurde am Tech-Base-Gebäude auf dem Gelände der ehem. Nibelungenkaserne positioniert, das zweite Fahrzeug – ein Renault Zoe – wird im Candis-Areal an der Straubinger Straße stationiert. Geladen werden die Fahrzeuge an den Stationen mit 100 % Ökostrom der REWAG. Car-Sharing ist eine tolle Sache. Die Zahl der Nutzer steigt bundesweit seit Jahren. Es wird Zeit, dass ein solches System auch in Regensburg etabliert wird. Forschungen zeigen, dass ein Car-Sharing-Fahrzeug bis zu 20 Pkw ersetzen kann – die Folge ist weniger Blech auf Deutschlands Straßen und damit mehr Lebensqualität. In innenstadtnahen Stadtteilen besitzen fast 80 % der Car-Sharing-Nutzer kein eigenes Auto mehr.
Sollte sich das Projekt als Erfolg herausstellen, wird die Flotte der Fahrzeuge erweitert.
Alles Wissenswerte zu dem Thema finden Sie hier:

Dort kann man sich auch für das E-Car-Sharing der Stadtwerke Regensburg registrieren.

Elektrobusse

Anfang Mai 2017 hat „emil“ seinen Dienst aufgenommen. Emil ist die neue Marke für den bisherigen Altstadtbus. Die Linie befahren die Regensburger Verkehrsbetriebe künftig ausschließlich mit neuen Elektro-Midi-Bussen. Die Fahrzeuge des Herstellers Siemens-Rampini sind mit 7,72 m Länge und 2,20 m Breite deutlich kleiner als die bislang eingesetzten Standardlinienbusse. Sie sind zudem deutlich leiser im Betrieb und erzeugen keinerlei Abgase. Betrieben werden die Fahrzeuge mit Elektrostrom, der lokal und regenerativ von der REWAG erzeugt wird. „Getankt“ wird an der eigens für die E-Busse eingerichteten Ladestation unter der Galgenbergbrücke via Pantograph (Zwischenladung) sowie im Betriebshof der RVB (Vollladung über Nacht). Mit den neuen E-Bussen wird die Altstadtmobilität nicht nur wesentlich umweltverträglicher gestaltet, sie stellen auch einen wichtigen ersten Schritt zur Elektromobilisierung des ÖPNV in Regensburg insgesamt dar.