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Ambrosia - Neue Art mit hohem Allergiepotenzial

Man kennt sie auch unter dem Namen „Beifußblättriges Traubenkraut“: Die Beifuß-Ambrosie. Was ist das Problem? Die Beifuß-Ambrosie bildet Pollen, die stark allergieauslösend sind.

Wie erkenne ich die Beifuß-Ambrosie?

Eine einzige Pflanze bildet bis zu 1 Milliarde Pollen! Und zwar in einer Zeit, die für Allergiker normalerweise langsam wieder Entspannung bringt, nämlich im August und September. 

Wo tritt die Beifuß-Ambrosie auf? Diese Pflanze ist ein invasiver Neophyt, d.h. eine Pflanze, die ursprünglich nicht bei uns heimisch ist, sich aber, wenn sie nicht bekämpft wird, schnell ausbreitet.

Die Beifuß-Ambrosie ist eine einjährige Pflanze, d.h. sie breitet sich über Samen aus und stirbt jedes Jahr nach den ersten stärkeren Frösten ab. Sie wird je nach Standort zwischen 10 cm und 2 m groß. Die Sprossachsen sind stark verzweigt, die Blätter zweimal fiederschnittig und beiderseits grün. Sie können dem gemeinen Beifuß sehr ähnlich sehen, bei diesem ist aber die Unterseite grau. Die Blüten sind traubig angeordnet, typisch ist eine kerzenleuchterartige Anordnung der Blütenstände.

Verbreitet wird sie über Samenmischungen, vor allem gemeinsam mit Sonnenblumen, mit Vogelfutter oder mit Erde, die an Bau- und Landwirtschaftmaschinen oder PKW haftet.

Bekämpfung notwendig

In Regensburg gab und gibt es Vorkommen beispielsweise an der Donau, an einzelnen Blumen- und Erdbeerfeldern in Burgweinting, Prüfening, Winzer und Kager und im Hafen. An den uns bekannten Flächen sollten Sie jedoch keine Ambrosie entdecken können, da wir sie seit Jahren intensiv – und mit Erfolg! – bekämpfen. Leider treten immer wieder neue Vorkommen auf, oft selbst verschuldet vor allem durch achtloses Ausstreuen nicht geprüfter Samenmischungen.

Daher: Wenn Sie irgendwo eine Beifuß-Ambrosie wachsen sehen, melden Sie sie bitte so schnell wie möglich bei uns, damit wir sofort tätig werden können, noch bevor die Pflanze Pollen oder Samen bildet! An folgende Adressen können Sie sich dafür wenden: gartenamt@regensburg.de  oder naturschutz@regensburg.de  oder Sie melden uns das Vorkommen telefonisch. Bitte helfen Sie mit!