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Grundsteinlegung für den Neubau der Berufliche Oberschule Regensburg

-Es gilt das gesprochene Wort-

Begrüßung von Herrn Bürgermeister Gerhard Weber anlässlich der Grundsteinlegung für den Neubau einer Schulanlage für die Berufliche Oberschule Regensburg am Mittwoch, den 25. September 2013, um 11 Uhr

Anrede

Meine sehr geehrten Damen und Herren, nun ist es endlich soweit. Das jahrelange Warten und Kämpfen hat ein Ende. Mit der heuti-gen Grundsteinlegung feiern wir den offiziellen Baubeginn für die neue Schulanlage der Be-ruflichen Oberschule Regensburg.

Ab heute werden hier Pläne Realität, ab heute wird hier Zukunft Wirklichkeit. Zu diesem für die Schullandschaft von Regensburg bedeu-tenden Ereignis begrüße ich Sie alle ganz herzlich.

Die feierliche Grundsteinlegung ist mit das Wichtigste am ganzen Bau, denn sie zeigt, dass es losgeht.

Unser deutscher Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal: „Drei Dinge sind an einem Gebäude besonders zu beachten:

  • dass es am rechten Fleck stehe,
  • dass es wohlgegründet,
  • dass es vollkommen ausgeführt sei.“

Mit anderen Worten: Das Fundament muss stimmen!

Nur dann ist das Gebäude fest im Boden ver-ankert und hat einen guten Stand.

Auch eine Schulgemeinschaft braucht ein verlässliches Fundament:

  • Eine förderliche Lehr- und Lerngemein-schaft braucht Partner, Förderer und Wegbe-gleiter, auf die sie bauen kann; sie braucht Schüler, Lehrer und Eltern, die sich für sie en-gagieren!
  • Starke Partner sorgen dafür, dass die Be-dingungen für beste Bildung stimmen.

Und wenn ich hier in die Runde schaue, dann bin ich bei der Zukunftsperspektive für die Berufliche Oberschule äußerst zuversichtlich.

Nach Goethe muss das Gebäude „am rechten Fleck stehen“. Es gab schon mehrmals andere „rechte Flecke“, auf denen dieser Neubau errichtet werden sollte. Ursprünglich war ein Grundstück in Burgweinting vorgesehen, dann eines an der Plato-Wild-Straße, wo dann das Vorhaben wegen der schwieriger gewordenen finanziellen Situation der Stadt 2009 abgebla-sen worden ist. Mit diesem Gelände in der ehemaligen Nibelungenkaserne haben wir aber sicherlich einen guten „rechten Fleck“ für diese neue Schule ausgewählt.

Eine neue Schulanlage setzt zunächst ein gehöriges Maß an Vorüberlegungen, Planungen, Analysen und Überzeugungsarbeit voraus.

Und schließlich muss auch viel Geld in die Hand genommen werden, um die Vision in die Tat umzusetzen. So belaufen sich unsere Gesamtausgaben für den Schulbereich allein im Jahr 2013 auf insgesamt rund 100 Mio. Euro. Fast jeder siebte Euro, den die Stadt ausgibt, fließt damit in die Schulen.

In den nächsten Jahren werden wir rd. 65 Mio. Euro in die neue Berufliche Oberschule inves-tieren. Dabei ist es besonders erfreulich, dass es gelungen ist, diese große Schule nunmehr – fast – in einem Zug zu bauen und nicht wie lange Jahre geplant in zwei Bauabschnitten, die vielleicht mehrere Jahre auseinander gelegen und die damit den von vielen vertrete-nen Traum von der Einhäusigkeit der Schule in weite Ferne verschoben hätte.

Es ist unserem Oberbürgermeister erfreulicherweise gelungen, den Freistaat Bayern zu einem außergewöhnlich hohen Fördersatz von rd. 45 Prozent zu bewegen, wenn beide Bauab-schnitte gleichzeitig verwirklicht werden.

Ich bin zutiefst überzeugt, es gibt keine besse-re Zukunftsinvestition als in die Köpfe und Herzen unserer Kinder und Jugendlichen.

Wir verschaffen jungen Menschen Zukunftschancen und stärken auch die hiesige Region.

  • Denn dorthin, wo Schulen sind, ziehen auch die Menschen.
  • Und dort, wo Schulen sind, bleiben auch die Menschen.

Ich bin auch fest davon überzeugt, dass hier eine Modellschule des 21. Jahrhunderts entsteht.

Wir alle arbeiten mit Hochdruck daran, hier eine neue Schule zu errichten, die ein Zuhause für „das köstlichste Gut eines Volkes“ (Art. 125 der Bayerischen Verfassung) werden soll, das unsere Gesellschaft besitzt: unsere Kinder.

Unsere Kinder und Jugendlichen sind die Garanten unserer Zukunft, sie gestalten die Gesellschaft von morgen.

Ich wünsche der Schulgemeinschaft der Beruflichen Oberschule Regensburg für die kommende Wegstrecke weiterhin viel Motivation, ungebrochene Tatkraft und gutes Gelingen bei den anstehenden Herausforderungen.

Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften wünsche ich, dass diese neue Schulanlage ein Ort werden wird, in dem Zusammenhalt, Offenheit und Miteinander groß geschrieben werden.

Für den Bau selber wünsche ich mir vor allem zügige und unfallfreie Bauarbeiten, damit wir nach der aktuell veranschlagten Bauzeit von rund zwei Jahren im September 2015 den Unterrichtsbetrieb im ersten Bauabschnitt dieser neuen Schulanlage aufnehmen können. Die gesamte Schulanlage (zweiter Bauabschnitt) wird dann voraussichtlich im Sommer 2016 fertiggestellt.

In diesem Sinne darf ich Sie alle nochmals ganz herzlich willkommen heißen.