Aktuelles und Veranstaltungen

Hier berichten wir über spannende Neuigkeiten und Veranstaltungen aus den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung.

Kostenloser Infoabend „Nachhaltige Gebäudebegrünung und Entsiegelung für Ihr Zuhause“ mit dem BuGG am 12. Mai 2026 von 17.30 bis 19 Uhr

Im Fokus und Vordergrund des Bildes ist ein begrüntes Flachdach zu sehen. Auf dem Flachdach wachsen verschiedene Pflanzen und Gräser, die unter anderem in den Farben Weiß, Gelb und Violett blühen. Im Hintergrund sind ein großes weißes Gebäude sowie davor ein weiteres, niedriges Gebäude mit einem begrünten Flachdach zu sehen. © BuGG e.V.

Die Stabsstelle Klimaschutz und Klimaresilienz lädt Sie zusammen mit dem Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) herzlich zum Infoabend Gebäudegrün mit dem Thema "Nachhaltige Gebäudebegrünung und Entsiegelung für Ihr Zuhause" ein.

Eine ausgewiesene Expertin des BuGG wird allen Interessierten die verschiedenen Begrünungsarten sowie deren Pflegeaufwand, Kosten und Nutzen erklären und die vielen Vorteile von Begrünung aufzeigen: ein verbessertes Mikroklima, reduzierte Hitzeinseln, geförderte Biodiversität, der Erhalt heimischer Arten, Regenwasserrückhalt und der Schutz der Gebäudehülle vor Witterungseinflüssen. Abgerundet wird die Veranstaltung mit Best-Practice Beispielen und Informationen zum städtischen Förderprogramm „Regensburg resilient“. Die Stadt Regensburg fördert freiwillige Maßnahmen zur Begrünung und Entsiegelung an und um Bestandsobjekte mit bis zu 4.000 Euro.

Alle Regensburgerinnen und Regensburger sind herzlich eingeladen!
Die Referentin steht im Anschluss für Ihre Fragen zur Verfügung. 

Wann: Dienstag, 12. Mai 2026, 17.30 bis 19 Uhr

Wo:      Schulungsraum im Amt für Stadtgrün
             Weinweg 8
             93049 Regensburg

Die Veranstaltung ist kostenlos!
Melden Sie sich an unter: ZWQuZ3J1YnNuZWdlciRhbWlsaw==

OPEN CALL: Bei der Regensburger Nachhaltigkeitswoche 2026 mitmachen und Wandel auf die Bühne bringen

Das Bild zeigt ein stilisiertes Logo, das zweizeilig aus den Buchstaben n, a, w und o besteht. In der ersten Zeile stehen n in blauer Farbe und a in gelber Farbe. In der zweiten Zeile stehen w in rosa mit Übergang zu Rot und o in grüner Farbe. Rechts oberhalb des Logos steht in drei Spalten der Schriftzug Nachhaltigkeitswoche Regensburg. Darunter ist ein horizontaler Strich, unter dem 18. - 28. Juni 2026 geschrieben steht. 
Ganz rechts oben ist ein bunter Kreis zu sehen, der die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung symbolisiert. © Stadt Regensburg, Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik

Die Regensburger Nachhaltigkeitswoche lädt auch 2026 wieder Initiativen, Vereine, Verbände sowie Vertreter*innen aus Wissenschaft, Unternehmen und Schulen dazu ein, das Programm aktiv mitzugestalten. Mit eigenen Aktionen, Veranstaltungen und Projekten können sich Interessierte beteiligen und nachhaltige Ideen in die Stadt tragen.

  • Als Slammer*in an der Eröffnung teilnehmen
    Ein besonderes Highlight bildet die Eröffnung der Nachhaltigkeitswoche am 18. Juni 2026 im Degginger mit dem NaWo-Slam „Shift happens?!“. Das Format bietet acht Poetry-Slammer*innen, Gründer*innen, Forschenden sowie Initiativen und Vereinen eine Bühne, ihre Perspektive auf Wandel und Nachhaltigkeit in jeweils drei Minuten zu präsentieren.
    Im Mittelpunkt stehen nicht Businesspläne oder endlose PowerPoint-Folien, sondern Haltung, Geschichten und Aha-Momente. Gesucht werden Beiträge, die zeigen, was Veränderung konkret bedeutet – persönlich oder politisch, poetisch oder wissenschaftlich, humorvoll oder ernst. Forschung trifft auf Gründung, Aktivismus auf Alltagsideen – in einem Format, das inspiriert, zum Nachdenken anregt und Mut macht.
    Interessierte aus der Oberpfalz können sich mit ihrem Projekt, einer persönlichen Geschichte oder einem wissenschaftlichen Ansatz bewerben. Bühnenerfahrung ist nicht erforderlich. Für alle Teilnehmenden der Finalrunde wird im Mai 2026 ein kostenloser, professioneller Workshop zur Vorbereitung angeboten.
    Voraussetzung ist, dass sich der Beitrag auf das Motto „Shift happens?!“ sowie auf mindestens eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) bezieht – etwa Klimaschutz, nachhaltige Städte und Gemeinden, soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftstransformation oder Bildung.
  • An der Nachhaltigkeitsmeile teilnehmen
    Neben dem Slam gibt es weitere Möglichkeiten, sich an der Nachhaltigkeitswoche zu beteiligen. Vom 19. bis 21. Juni 2026 findet am Donaumarkt die Nachhaltigkeitsmeile statt. Dort können Initiativen und Vereine beispielsweise mit Informationsständen oder niedrigschwelligen Mitmachaktionen vertreten sein.

  • Mit eigener Veranstaltung teilnehmen
    Darüber hinaus können Interessierte eigene Veranstaltungen im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche anmelden. Der Veranstaltungszeitraum hierfür ist vom 27. bis 28. Juni 2026. Besonders willkommen sind leicht zugängliche Formate, die Nachhaltigkeit im Alltag erlebbar machen – etwa Kleidertauschbörsen, Repair-Cafés, thematische Stadtführungen, Upcycling-Workshops, Kochkurse oder Yoga-Angebote.

Die Aktion "Abpflastern" geht in die nächste Runde - Jetzt (wieder) mitmachen!

Vor einem fliederfarbenen Hintergrund ist eine stilisierte Blume mit einem lilafarbenen Stiel und einer gelben Blüte zu sehen. Über der Blume prangt der Schriftzug "abpflastern" in weißer Schrift. © Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz

Die Aktion "Abpflastern" wird auch 2026 wieder starten – mehr Städte, mehr Steine und mehr Spaß! Ab dem 21. März 2026 geht es los!

Worum geht es bei der Aktion "Apflastern"?

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Schulen, Privatpersonen, Unternehmen, Verwaltungen und alle anderen Organisationen – kurz: alle, die Lust haben, gemeinsam Flächen zu entsiegeln! 

Die Flächen müssen während der Saison vom 21. März 2026 bis zum 31. Oktober 2026 abgepflastert und spätestens am letzten Tag des Wettbewerbs auf der Aktionsseite registriert werden.

Es wird in 3 Ligen gespielt, die sich nach der Einwohner:innenzahl der beteiligten Kommunen richten: Groß, Mittel und Klein. Die entfernten Pflastersteine (10x20cm) bzw. die entsiegelte Fläche zählen für die Kommune, in der entsiegelt wurde – egal ob die Fläche von Privatpersonen, Kommunen, Vereinen oder Unternehmen eingetragen wurden.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Aktion, die unten verlinkt ist.

Spatenstich für Schlüsselprojekt des Green Deal Regensburg: Energieareal Regensburg Ost liefert künftig 11 MW Strom aus Sonnenenergie

Sieben Personen stehen mit Bauhelmen vor einem Sandhaufen, in den sie symbolisch mit einem Spaten stechen. Im Hintergrund sind Bauzäune mit Bannern zu sehen.v.l.n.r. Johannes Graf, Geschäftsführer BERR Projekt GmbH, Andé Kühnle, Leiter Standort Regensburg und Leiter Schaeffler Deutschland, Axel Kargerer, Standortleiter Siemens Gerätewerk Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg, Prof. Dr. Georg Barfuß, Leiter des Referates für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen der Stadt Regensburg, Joachim Scherrer, Vorstandsvorsitzender BERR eG, Alexandra Bornemann, Standort- und Werkleiterin Werk Regensburg © Elias Wiedemann, die Bildmischer

Am 10.02.2026 war es soweit: Der Spatenstich für das Projekt Energieareal Regensburg Ost (ERO) erfolgte nach zweijähriger Planungsphase. Ab Sommer 2026 soll die geplante Photovoltaikanlage
11 MWp Solarstrom erzeugen. 

Das Projekt ERO fördert auch den Naturschutz: Die Fläche wird durch Schafbeweidung naturnah bewirtschaftet, was die Bodenverdichtung, die durch die schweren Maschinen der Landwirtschaft entstand, auflockert und neues Leben in der Humusschicht, sowie für Insekten und Kleintiere fördert. Ein Gutachten bestätigt diese ökologische Verträglichkeit.

Die Stadt Regensburg fördert den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte. Erfahren Sie mehr dazu im Video!

Die Stadt Regensburg fördert den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte. Erfahren Sie mehr dazu im Video!

Um das YouTube-Video zu aktivieren, bitte hier klicken. Nach dem Klick findet eine Datenübertragung zu YouTube statt.

Informieren Sie sich zu unseren Fördermodulen über die nachfolgenden Links

Städtische Förderungen zum Klimaschutz
Städtische Förderungen zur Klimaanpassung

Der Support von Windows 10 endet – Wie Sie Ihren Computer behalten und weiterhin sicher nutzen können

Ab dem 14. Oktober 2025 gibt es keine Software-Updates für Windows 10 mehr. Da viele Geräte laut Microsoft die Voraussetzungen für Windows 11 nicht erfüllen, werden diese Geräte entweder entsorgt und durch neue ersetzt oder zu einem Sicherheitsrisiko bei der Benutzung. Es werden in der Folge voraussichtlich viele Geräte aus der Nutzung genommen, die noch funktionieren und folglich unnötigen Elektroschrott produzieren.

Durch neue Geräte, die alte, noch funktionierende ersetzen, werden vermeidbare CO2-Emissionen erzeugt, die einen Beitrag zum Klimawandel leisten.

Doch es gibt einen Weg, alte Geräte weiterhin und ohne Sicherheitsrisiko zu nutzen: Durch die Nutzung des freien und kostenlosen Betriebssystems Linux. Das Netzwerk Reparatur-Initiativen bietet hierfür online Unterstützung an, unter anderem in Form einer Anleitung mit Video. Wer unsicher ist, kann auch vor Ort in Reparatur Café (Repair Cafés) nach Unterstützung fragen.

Machen Sie mit und helfen Sie, unnötige CO2-Emissionen zu vermeiden! (und sparen Sie nebenbei bares Geld)

Was ändert sich durch das Solarspitzengesetz?

Auf dem Foto sind Photovoltaikmodule zu sehen, diese sind aufgestellt. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen.PV-Module © Stadt Regensburg, Bilddokumentation

Das „Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Vermeidung von temporären Erzeugungsüberschüssen“, umgangssprachlich auch Solarspitzengesetz genannt, ist am 25. Februar 2025 in Kraft getreten. Es ändert zentrale Regelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), um die PV-Erzeugung besser ins Stromnetz zu integrieren und Netzengpässe zu vermeiden.

Die Online-Plattform co2online hat die wichtigsten Änderungen durch das Solarspitzengesetz zusammengefasst und bietet zudem eine Liste mit häufig gestellten Fragen zum Gesetz.

Kampagne #WareWunder des Umweltbundesamts

Das Plakat hat einen hellgrünen Hintergrund. Oben rechts ist ein gelber Kreis zu sehen auf dem in grüner Schrift steht "#WareWunder". Unten links ist eine stilisierte Weltkugel in grün zu sehen. Davor sind zwei Pflanzentriebe, die aus der Erde wachsen, zu sehen. Davor ist ein einzelnes Solarmodul auf einem grünen Kreis zu sehen.

Auf dem Plakat steht nachfolgender Text.

"Nicht so lala, sondern Solar!
Deshalb lebst du mit einem Balkonkraftwerk auf der Sonnenseite des Lebens:
1. Kosten sparen
Solarenergie ist kostenlos und erneuerbar.
2. Krisensicher
Ein Balkonkraftwerk macht unabhängiger von globalen Energiepreis-Schwankungen.
Und das Bsete:
Du unterstützt aktiv die Energiewende!" © UBA

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie dein tägliches Konsumverhalten die Umwelt beeinflusst? Wie wir wohnen, was wir essen, wie wir uns fortbewegen, unser Konsum: Alles hat Auswirkungen auf Ressourcen, Klima und Artenvielfalt. #WareWunder zeigt, wie wir ohne große Umstellung unserer Gewohnheiten umwelt- und klimaschonender leben können. Mit den sieben Schlüsselprodukten lässt sich Großes anstoßen – und vielleicht auch so manche Tür öffnen zu nachhaltigerem Konsum in vielen weiteren Lebensbereichen. Das aktuelle Produkt der Kampagne ist das Balkonkraftwerk.

Dein Balkon, deine Energie – Klimaschutz und Stromkosten sparen leicht gemacht

Tomaten, Kräuter, Sonnenstrom – wie sieht deine Balkon-Ernte aus? Warum nicht neben Rosmarin und Thymian auch gleich noch die Energie für den Herd von der Sonne produzieren lassen? Auch Mieterinnen und Mieter können so Teil der Energiewende werden – weg von fossilem Gas oder Öl, hin zu klimaschonenden, regenerativen Energiequellen. Balkonkraftwerke, die auch so heißen, wenn sie nicht am Balkon, sondern auf der Terrasse oder dem Dach der Gartenlaube angebracht sind, sind eine effektive und zugleich unkomplizierte Lösung. Diese kompakten Photovoltaiksysteme ermöglichen es, Sonnenenergie direkt auf dem eigenen Balkon in Strom umzuwandeln. Und das Beste daran: Die Sonne schenkt uns ihre Energie – ohne Rechnung.

Im ersten Halbjahr 2024 wurden die gesetzlichen Regelungen für Steckersolargeräte in Deutschland vereinfacht. Nun darf man damit maximal 800 Watt in das öffentliche Netz einspeisen. Zulässig ist eine installierte PV-Leistung aller Module von höchstens 2.000 Watt. Bei Balkonkraftwerken, die mehr als insgesamt 800 Watt erzeugen können, drosseln deren Wechselrichter die Einspeisung. Die/der Vermietende oder die Wohnungseigentümergemeinschaft können ihre Zustimmung nicht ohne triftigen Grund, wie z.B. Denkmalschutz, verweigern. Der Netzbetreiber prüft nach der Anmeldung, ob ein alter, rückwärtsdrehender Zähler vorhanden ist, der gegebenenfalls ersetzt werden muss. Dennoch darf das Steckersolargerät bereits betrieben werden, auch wenn der alte Zähler noch nicht ausgetauscht wurde.

Wieviel CO2 lässt sich mit Solarstrom vom Balkon einsparen?

Zwei vertikal montierte Standardmodule (à 400 Watt) können pro Jahr 530 kWh Strom erzeugen – genug für z. B. einen Kühlschrank und weitere Standby-Verbräuche. Dadurch können in 20 Jahren etwa 7,3 t CO2 eingespart werden.

Weitere Informationen zu Steckersolargeräten und zur Kampagne #WareWunder gibt es auf den Seiten des Umweltbundesamts.

Neues Bayerisches Förderprogramm für nicht-gewerbliche Reparaturinitiativen

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert nicht-gewerbliche Reparaturinitiativen wie Repair-Cafés, die mit ihrem Einsatz und ihrer Hilfe zur Selbsthilfe aktiv zu Abfallvermeidung, Klimaschutz und zu nachhaltigem Konsum durch Verlängerung der Lebens- und Nutzungsdauer von Alltagsgegenständen und haushaltsüblichen Gebrauchsgegenständen beitragen.

Gefördert werden Ausgaben von Reparaturinitiativen u.a. für:

  • Werkstattausrüstung und -ausstattung, Ersatzbeschaffungen, persönliche Schutzausrüstung für Reparierende
  • Aus- und Weiterbildung der in einer Reparaturinitiative Tätigen
  • Hol- und Bringdienste und Vor-Ort-Unterstützung für immobile Rat- und Hilfesuchende
  • Vor-Ort-Unterstützung zur Selbsthilfe an nicht transportablen haushaltsüblichen Geräten und Gebrauchsgegenständen
  • Mietzins oder Nutzungsentgelte für die Werkstatträume
  • Versicherungsschutz für Personen- und Sachschäden, die unmittelbar oder mittelbar bei der Reparaturtätigkeit oder der Hilfe zur Selbsthilfe entstehen

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den Öffnungszeiten pro Monat über mindestens 10 Monate. Von den förderfähigen Ausgaben müssen mindestens 10 % von den Initiativen selbst getragen werden, um eine Förderung zu erhalten.