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Funktionen und Aufgaben im Wahlvorstand

Wer macht was im Wahlvorstand?

Bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 werden voraussichtlich 114 Stimmbezirke für die Urnenwahl und 55 Briefwahlbezirke gebildet.

Die Urnen- bzw. Briefwahlvorstände in diesen Bezirken setzen sich aus jeweils acht Personen in unterschiedlichen Funktionen zusammen.

Im einzelnen sind dies:

  • die Wahlvorsteherin bzw. der Wahlvorsteher
  • die stellvertretende Wahlvorsteherin bzw. der stellvertretende Wahlvorsteher
  • die Schriftführerin bzw. der Schriftführer
  • die stellvertretende Schriftführerin bzw. der stellvertretende Schriftführer und
  • vier Beisitzerinnen bzw. Beisitzer

In den Stimmbezirken für die Urnenwahl werden am Wahlsonntag tagsüber (von 08:00 bis 18:00 Uhr) zwei „Schichten“ gebildet. Jede Schicht setzt sich zusammen aus:

  • der Wahlvorsteherin bzw. dem Wahlvorsteher oder der Stellvertretung
  • der Schriftführerin bzw. dem Schriftführer oder der Stellvertretung sowie
  • zwei Beisitzerinnen bzw. Beisitzern

Zur Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses ab 18:00 Uhr ist dann die Anwesenheit aller Wahlvorstandsmitglieder erforderlich.

In den Briefwahlbezirken beginnt die Tätigkeit am späten Nachmittag mit der Prüfung der Wahlbriefe. Hier treten alle Mitglieder des Briefwahlvorstands gleichzeitig zusammen.

Alle Mitglieder der Urnenwahl- und Briefwahlvorstände erhalten vom Wahlamt vorab Informationsmaterial und werden in einer Informationsveranstaltung, die in einer der beiden Wochen vor dem Wahltermin stattfinden wird, intensiv auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Wahlvorsteherin bzw. Wahlvorsteher und Stellvertretung

Die Wahlvorsteherin / Der Wahlvorsteher bzw. die Stellvertretung leitet und überwacht:

  • im jeweiligen Stimmbezirk der Urnenwahl den Ablauf der Stimmabgabe tagsüber von 08:00 bis 18:00 Uhr
  • im jeweiligen Briefwahlbezirk die Prüfung der dem Bezirk zugehörigen Wahlbriefe, die am späten Nachmittag beginnt
  • die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses bzw. des Briefwahlergebnisses nach 18:00 Uhr

Schriftführerin bzw. Schriftführer und Stellvertretung

Die Schriftführerin / Der Schriftführer bzw. die Stellvertretung führt im jeweiligen Stimmbezirk der Urnenwahl tagsüber von 08:00 bis 18:00 Uhr das Wählerverzeichnis. Dabei wird die Wahlberechtigung der wählenden Personen geprüft und die Stimmabgabe registriert.

Darüber hinaus führt die Schriftführerin bzw. der Schriftführer die Niederschrift, die den Ablauf des gesamten Wahltages im Urnenstimmbezirk bzw. im Briefwahlbezirk dokumentiert. Bei der Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses nach 18:00 Uhr trägt die Schriftführerin bzw. der Schriftführer das Ergebnis in die Niederschrift ein und sorgt dafür, dass alle sonstigen schriftlichen Unterlagen ordnungsgemäß geführt werden.

Beisitzerinnen bzw. Beisitzer

Die Beisitzerinnen bzw. die Beisitzer geben im jeweiligen Stimmbezirk der Urnenwahl tagsüber von 08:00 bis 18:00 Uhr Stimmzettel an die wählenden Personen aus.

In den Briefwahlbezirken unterstützen sie ab dem späten Nachmittag die Wahlvorsteherin bzw. den Wahlvorsteher bei der Prüfung der dem Bezirk zugehörigen Wahlbriefe.

Sowohl in den Stimmbezirken der Urnenwahl als auch in den Briefwahlbezirken helfen die Beisitzerinnen bzw. die Beisitzer bei der Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses nach 18:00 Uhr mit.