Pressemitteilungen

  • Stadt Regensburg ehrt ihre Kulturakteure

    Am Montag, 27. Juli 2015, lud die Stadt Regensburg zum diesjährigen Empfang für Künstlerinnen und Künstler und Kulturgestalterinnen und Kulturgestalter ein. Dieses Mal wurden die rund 300 Gäste für den offiziellen Teil in die Minoritenkirche gebeten. Für den Ausklang, zu vertiefenden Gesprächen und anregenden Begegnungen wurde im Innenhof des Historischen Museums ein Empfang bereitet.

    Gedanken zur Kultur

    Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Kulturreferent Klemens Unger begrüßten die zahlreichen Gäste aus der Kultur- und Kreativszene der Stadt Regensburg in einem gut gefüllten Kirchenraum. Allem voran stand dabei der Dank an die kreativen Köpfe und die Gestalterinnen und Gestalter der Kultur: Nur durch das große Engagement der Künstlerinnen und Künstler und aller „Kulturbeweger“, die – oftmals überdies ehrenamtlich – ihre Energie und Zeit, ihre Inspiration und ihre Ideen in die Kulturarbeit für Regensburg stecken, ist eine lebendige Kulturstadt denkbar.

    Oberbürgermeister Joachim Wolbergs formulierte in seinen „Gedanken zur Kultur“ seine Vision einer lebendigen und lebenswerten Kulturstadt: „Regensburg soll frei und urban, aufgeschlossen und auch mutig sein; herausgefordert und immer offen, neue Wege einzuschlagen und Neues zuzulassen. Kultur und Identität sind Grundlagen von gutem und friedlichem Zusammenleben in einer Stadt. Wir sollten weiterhin unsere Fühler ausstrecken, uns von vielen Dingen inspirieren lassen und unsere Phantasie einsetzen. So viele Regensburgerinnen und Regensburger wie nur möglich sollen daran teilhaben: an einem kulturellen Angebot genauso wie an Überlegungen zur kulturellen und gesamtstädtischen Entwicklung. Wie dieses Regensburg in fünf, in zehn, oder in 20 Jahren aussehen soll und kann – das können wir nur gemeinsam erdenken, anpacken und gestalten.“

    Hauptaugenmerk: Kultur

    Kern und Hauptaugenmerk der Veranstaltung bildet seit dem letzten Jahr die Auszeichnung der Preisträger im Kulturbereich. So verlieh Oberbürgermeister Joachim Wolbergs den Kulturpreis 2015 an Rainer Pawelke, Gründer und künstlerischer Leiter der „Traumfabrik“, für sein Lebenswerk. Mit den Kulturförderpreisen 2015 wurden der Maler Stefan Bircheneder, der Installations-, Performance- und Videokünstler Jürgen Böhm und der Jazzpianist und Komponist Lorenz Kellhuber ausgezeichnet. Den Universitätspreis 2015 erhielt Daniel Schill für seine Masterarbeit über die „Auswirkung von Hochwasser und Hochwassergefahr auf Immobilienmärkte in Deutschland“.

    Und eine weitere Neuerung wurde auch in diesem Jahr erfolgreich weitergeführt: den Abend durch künstlerische Einlagen und kurze Performances zu untermalen. Die Tänzerinnen Nylea Mata Castilla und Amalia Darie sowie Bewegungskünstler Jonas Dürrbeck begleiteten den Abend mit tänzerischen Einlagen und faszinierten gleichsam durch künstlerische Ausdruckskraft und Körperbeherrschung.

    Kulturpreis 2015 geht an den „Zaubermeister“ Rainer Pawelke

    Kulturpreisträger Rainer Pawelke, der „Zaubermeister“ des Illusions- und Bildertheaters, präsentierte mit einer kleinen und wie immer perfekt inszenierten Performance eine Kostprobe seiner langjährigen Arbeit. Seit dem Jahr 1980 hat sich Rainer Pawelke mit der Gründung der „Traumfabrik“ dem Anliegen verschrieben, eine homogene und funktionierende Synthese aus Sport, Theater und Musik herzustellen und diese Bausteine auf höchstem Niveau zu verknüpfen. In diesem Jahr feiert die Institution „Traumfabrik“ ihr bereits 35. Jubiläum. Sie darf damit auf 35 erfolgreiche und wunderbare „Verzauberungs-Jahre“ zurückblicken.

    In unzähligen Auftritten, Tourneen und großen sportlichen wie kulturellen Ereignissen im In- und Ausland hat sich die „Traumfabrik“ zu einem wichtigen Botschafter Regensburgs etabliert. Motor und Initiator war und ist dabei immer Rainer Pawelke. Als Sportwissenschaftler und Dozent für Sportpädagogik, als Regisseur und Choreograph jener internationaler Kulturereignisse und allen voran als Gründer und künstlerischer Leiter der „Traumfabrik“ hat er sich seit vielen Jahren um Sport und Kultur gleichermaßen verdient gemacht.

    An diesem Abend wurde dies mehr als deutlich. Das Publikum und alle anwesenden Gäste spendeten nicht enden wollenden Applaus für die Ehrung Rainer Pawelkes mit der großen und wichtigen Auszeichnung des Kulturpreises der Stadt Regensburg.

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  • Zweite Runde für den Umweltklub

    Am 24. Juli 2015 fand der zweite U-Klub unter der Federfederung von Bürgermeister Jürgen Huber zum Thema „Umwelt und Verkehr“ im Leeren Beutel statt.

    „Um über die Frage, wie wir mehr Verkehr abwickeln und zugleich umweltfreundlicher werden, sprechen und diskutieren zu können, brauchen wir Expertisen, Expertenwissen und fundierte Zahlen und Fakten“, so Bürgermeister Huber, der die Gäste herzlich begrüßte. „Wir müssen miteinander reden, uns informieren und Fragen stellen. Diese Möglichkeit will der U-Klub bieten.“

    Zur Einstimmung auf den Abend zeigte der Filmemacher Erik Grun eindrucksvoll und mit einem Schuss Humor, wie viele Autofahrer auf dem Weg zur Arbeit alleine unterwegs sind, anstatt beispielsweise Fahrgemeinschaften zu bilden. Dieses Bild untermauerte auch der erste Beitrag von Anton Sedlmeier, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung bei der Stadt Regensburg. Er zeigte auf, dass rund 90 Prozent der Autos, die nach Regensburg einpendeln, mit nur einer Person besetzt sind.

    Demografie stellt Stadt vor Herausforderung

    Des Weiteren führte Sedlmeier aus, dass seit 1990 die Stadtbevölkerung in Regensburg zunimmt und weiterhin zunehmen wird. Die Stadt verzeichnet dabei auch einen Zuwachs bei der jüngeren Generation, so dass bis 2030 Regensburg zur zweitjüngsten Großstadt nach München in Bayern wird. Mit dieser positiven demografischen Entwicklung hält auch die wirtschaftliche Entwicklung Schritt. Das bedeutet aber auch, dass zwei Drittel der Menschen, die in Regensburg arbeiten, zu ihren Arbeitsplätzen in die Stadt pendeln. Die aktuellen Statistiken sprechen laut Amtsleiter Sedlmeier eine deutliche Sprache: Immer noch 51 Prozent der Stadtbevölkerung greift auf das Auto zurück, um von A nach B zu kommen. Das Fahrrad wird von 19 Prozent, der ÖPNV von 13 Prozent bevorzugt. 17 Prozent sind in Regensburg hauptsächlich zu Fuß unterwegs.

    Was bedeuten diese Zahlen? Die CO²-Emissionswerte und der Feinstaub steigen, der Verkehrslärm nimmt zu. Allein in Regensburg fühlt sich jeder vierte Stadtbewohner vom Verkehrslärm gestört.

    Raimund Schoberer, Bund Naturschutz, betonte in seinem Statement, dass es genügend Erkenntnisse über die Risiken des Feinstaubs gäbe. Doch was muss man tun? Erste positive Signale hat die Stadt gesetzt: Die Einführung des E-Busses für die Altstadt oder die Fahrrad-Kampagne „Respekt bewegt“.

    Weiteren Herausforderungen muss sich die Kommune jedoch nach Meinung von Raimund Schoberer stellen: Feinstaub, Lärm, Flächenverbrauch, Unfälle.

    Rudolf Gruber, Leiter des städtischen Umweltamtes, weiß, dass Regensburg zu den Städten mit hohen Feinstaubwerten gehört. „Wir haben seit 2007 die gesetzlich zulässigen Werte für Feinstaub nicht überschritten. Dennoch ist uns allen klar, dass wir die Werte minimieren müssen“, so Gruber. Einen großen Teil des Feinstaubs produziert der Verkehr. Stadtrat und Verwaltung befassen sich derzeit mit der Einführung einer Umweltzone; ein entsprechendes TÜV-Gutachten ist in Bearbeitung. Die Einführung der Umweltzone ist und kann jedoch nur ein Baustein von vielen weiteren Maßnahmen sein. Wichtig ist es, beispielsweise die Elektromobilität voranzutreiben.

    Die Zahl von aktuell 49 angemeldeten reinen Elektro-Autos in Regensburg spricht Bände.

    Radverkehr bedeutet Lebensqualität

    Die Vertreter des ADFC Regensburg fanden klare Worte: Um städtische Lebensqualität zu schaffen und den öffentlichen Raum optimal zu gestalten, ist der Fahrradverkehr das beste Mittel. Die Stadtplaner müssen sich entscheiden, für wen sie planen. Bevorzugen sie den motorisierten Individualverkehr oder den Radverkehr. Die Funktionsfähigkeit einer Großstadt leidet nicht darunter, wenn mehr für den Fahrradverkehr getan wird: Während ein Auto laut ADFC in europäischen Großstädten durchschnittlich 10 bis 15 km/h fährt, kommt man per Rad mit einer konstanten Geschwindigkeit von 15 km/h gut voran.

    Auch für die Altstadt und den Einzelhandel sind die Fußgänger und Radfahrer wichtig – mehr noch als PKW-Nutzer. „Es ist uns unverständlich, warum die Einzelhändler immer noch um jeden Parkplatz kämpfen“, so Dr. Klaus Wörle, der Regensburger ADFC-Vorsitzende.

    Wolfgang Bogie, Vertreter des VCD - Verkehrsclub Deutschland - Kreisverband Regensburg e.V., verstärkte nochmals die Aussage, dass die Stadtplanung das A und O sei, um den Pendlerverkehr zu minimieren. „Wir brauchen eine mutige Verkehrswende“, so Bogie. „Seit Jahren ist unsere Infrastruktur nicht fahrradfreundlich. Und der ansteigende Pendelverkehr braucht unbedingt die Schiene.“

    Urbane Elektromobilität

    Dieser Aufruf war für Holger Ben Zid-Ostrowski, Projektleiter für den E-Bus 2020 bei den Stadtwerken Solingen, eine Steilvorlage: „In Solingen wird ein emissionsfreier ÖPNV realisiert. Wir wollen weg vom Diesel und hin zur E-Mobilität. Ziel ist es, im Jahre 2020 einen klimafreundlichen ÖPNV durch 100-prozentige Elektromobilität zu erreichen.“ Die Stadt Solingen, die Stadtwerke und Netze Solingen verfolgen mit mehreren Kooperationspartnern das Ziel, den ÖPNV in Solingen zukünftig rein elektrisch und emissionsfrei zu gestalten. Gemeinsam soll der Oberleitungsbus und das damit verknüpfte Oberleitungsnetz intelligent und ökologisch weiter entwickelt werden.

    Straßenbahn in historischen Städten

    Felix Berschin, Nahverkehrsberater aus Heidelberg, zeigte anhand von Fotos aus aller Welt, wie gut sich eine Straßenbahn in historischen Städten mit schmalen Gassen anpassen kann. „Eine Straßenbahn darf kein Fremdkörper im Stadtbild sein“, betonte Berschin. „Sie müssen ebenerdig sein, in sensiblen Bereichen auch mal ohne Oberleitung auskommen und sich in den Verkehrsraum einfügen.“ Für den Experten ist Regensburg absolut geeignet für eine Straßenbahn, auch wenn viel Öffentlichkeitsarbeit nötig ist, um das Nutzen-Kosten-Verhältnis zu erläutern.

    An die Expertenrunde schloss sich eine offene Diskussion an. Die Teilnehmer waren sich einige, dass man viel mutiger sein sollte: Die Angst, dem Auto etwas wegzunehmen, ist auch unter Politikern immer noch groß. Wichtig ist, den ÖPNV noch attraktiver zu gestalten: Es müssten besondere Angebote für Unternehmen bzw. deren Arbeitsnehmer geben, Komfort wie WLAN in den Bussen vorhanden sein, die Tarife überschaubarer und die Fahrpläne verständlicher werden.

    Nach gut zwei Stunden bedankte sich Bürgermeister Huber bei allen Beteiligten. „Mit diesem Abend haben wir die Diskussion - besonders zur Stadtbahn - wieder in Gang gebracht. Wichtig ist nun, dass wir keinen ideologischen Krieg führen, sondern beide Themen Umwelt und Verkehr positiv besetzen.“

    Neben Erik Grun war auch die Tänzerin Kilta Rainprechter der Bitte des Bürgermeisters nachgekommen, sich künstlerisch mit den Themen des Abends auseinanderzusetzen. Sie zeigte mit ihrem Ausdruckstanz, wie gut man sich dank seines Körpers fortbewegen kann: schnell und langsam, mit kleinen oder großen Schritten, hektisch oder schleichend, hüpfend und bedächtig.

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  • Neue Intensität der Zusammenarbeit im Donauraum eingeläutet

    Vor dem Hintergrund der Europäischen Donauraumstrategie, die im Jahr 2011 von der Europäischen Union auf den Weg gebracht wurde, gewinnt die Donau politisch und als verbindendes Element der europäischen Donauanliegerstaaten immer mehr an Bedeutung. Neben der Möglichkeit, Fördermittel durch das INTERREG-Programm für Projekte transnationaler Zusammenarbeit zu erhalten, steht der Austausch auf regionaler und internationaler Ebene im Fokus.

    Daher hat Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gemeinsam mit seinem Amtskollegen Ivo Gönner aus Ulm die Bürgermeister der Donaustädte Ingolstadt, Passau, St. Pölten und Wien am Samstag, 25. Juli, zu einem Strategiegespräch nach Regensburg eingeladen. „Ich freue mich sehr, dass wir heute eine neue Ära der Zusammenarbeit einleiten konnten. Wir, die Vertreter der sechs Donaustädte Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Passau, St. Pölten und Wien, haben verabredet, künftig noch enger zusammenzuarbeiten. Wir wollen städtische Themen, die uns bewegen, noch stärker gemeinsam voran bringen. Der untere Donauraum steht unmittelbar mit seinen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen mit uns in Verbindung und fordert unser Engagement.“

    Auch in Regensburg möchte der Oberbürgermeister die Donau noch stärker im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankern und wird hierzu dem Stadtrat vorschlagen, eine eigene Koordinierungsstelle Donau ins Leben zu rufen. Die Donau verdient es laut Wolbergs, nicht nur als Hochwasserfaktor, sondern vielmehr als verbindendes Element eines kulturell sehr reichen europäischen Landschaftsraums verstanden zu werden.

    Oberbürgermeister Gönner aus Ulm zeigte sich angetan von der Zusammenkunft und ist überzeugt von der Bedeutung von städteübergreifenden Kooperationen: „Das ist ein wichtige Etappe für den weiteren Ausbau unseres Donaustädte-Netzwerks. Wir müssen kommunale Themen noch stärker in der EU-Donauraumstrategie verankern“, so der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner zur Bedeutung des Treffens in Regensburg. Gönner ist Präsident des Rats der Donaustädte und -regionen seit dessen Gründung 2009 in Budapest.

    Während der Sitzung wurden neben verschiedenen Aspekten rund ums „Wasser“ (Donau als Verkehrsweg, Naturschutz, Hochwasserschutz, Frischwasser) auch der Aspekt der Donau als kulturhistorische Verbindung und damit das Thema „Kulturelles Erbe, Kultur und Tourismus“ als wichtige Arbeitsschwerpunkte festgelegt. Verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert, wie die Zusammenarbeit der Städte intensiviert und professionalisiert werden kann. Basierend auf dem Netzwerk des „Rates der Donaustädte und –regionen“ soll ein stärkeres Engagement der oberen Donaustädte im internationalen Austausch erfolgen und ein regelmäßiges Treffen in diesem Rahmen angestoßen werden.

    Als Ergebnis der Sitzung wird in einer kleinen Arbeitsgruppe die „Regensburger und Ulmer Erklärung“ vorbereitet, die konkrete nächste Arbeitsschritte zu den genannten Themenfeldern beinhalten wird. Sie soll als Grundlage der Diskussion und Beschlussfassung bei der 8. Europäischen Konferenz der Donaustädte und –regionen dienen, die im Rahmen des IV. Jahresforums zur EU-Donauraumstrategie am 29. Oktober 2015 in Ulm stattfinden wird.

    Hintergrund

    Der Donauraum und die EU-Strategie

    Die Donau durchfließt als Europas zweitlängster Fluss vom Schwarzwald ins Schwarze Meer zehn Länder, mehr als 100 Millionen Menschen leben in ihrem Einzugsbereich. Insgesamt vierzehn Länder beteiligen sich an der EU-Donaustrategie. Neun von ihnen gehören der Europäischen Union an, fünf weitere befinden sich in verschieden gelagerten Beitrittsperspektiven. Sowohl von den Anrainerstaaten als auch von der EU wird die Donau dabei als verbindendes Element betrachtet.

    Inhaltlich formuliert die EUSDR vier Themenfelder, die in 11 unterschiedlichen Prioritätsbereichen bearbeitet werden: Infrastruktur/Anbindung des Donauraumes, Umweltschutz, Schaffung von Wohlstand sowie institutionelle Stärkung.

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  • Amt für Archiv und Denkmalpflege am 30. Juli geschlossen

    Das Amt für Archiv und Denkmalpflege ist aufgrund einer Gemeinschaftsveranstaltung am Donnerstag, 30. Juli 2015, geschlossen.

    Für dringende Fälle ist ein Jourdienst unter Telefon 507-1014 erreichbar.

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  • Ferienöffnungszeiten der Stadtbücherei Regensburg

    Während der Sommerferien vom 1. August bis 14. September 2015 haben die Stadtbücherei am Haidplatz und die neu eröffnete Stadtteilbücherei Candis, Kastenmaierstraße 2, zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

    Für die übrigen Stadtteilbüchereien gibt es folgende Einschränkungen:

    Stadtteilbücherei Ost in der Kerschensteiner Berufsschule, Alfons-Auer-Straße 18, nur mittwochs von 13 bis 18 Uhr geöffnetStadtteilbücherei Burgweinting im BUZ,
    Friedrich-Viehbacher-Allee 3, vom 4. bis 14. August geschlossenStadtteilbücherei Süd im KÖWE-Center,
    Dr.-Gessler-Straße 47, vom 18. bis 29. August geschlossenStadtteilbücherei Nord im ALEX-Center,
    Hans-Hayder-Straße 2, vom 1. bis 13. September geschlossen

    An Mariä Himmelfahrt, 15. August 2015, bleiben alle Büchereien geschlossen. Dennoch müssen die Regensburger während der Schließtage nicht auf Urlaubslektüre verzichten. Die Onleihe zum Download von E-Books und anderer digitaler Medien ist von jeder Urlaubsregion aus und rund um die Uhr unter www.onleihe.de/regensburg verfügbar.

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  • Lesen was geht

    Vom 24. Juli bis 12. September 2015 findet in der Stadtbücherei am Haidplatz sowie in den Stadtteilbüchereien Süd und Candis der Sommerferien-Leseclub statt. Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren können sich kostenlos anmelden und erhalten anschließend eine exklusive Clubkarte, mit der sie Lesestoff in den teilnehmenden Büchereien ausleihen können. Zu jedem gelesenen Buch wird eine Bewertungskarte ausgefüllt, mit der man an einer Preisverlosung teilnimmt. Der Hauptpreis sind Freikarten für das Freizeitparadies BayernPark. Wer drei oder mehr Bücher gelesen hat, erhält eine Einladung zu einer coolen Abschlussparty und eine Urkunde als Auszeichnung.

    Der Sommerferien-Leseclub ist eine Initiative des Bayerischen Bibliotheksverbandes und der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Bayern. Weitere Informationen gibt es unter www.regensburg.de/stadtbuecherei.

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  • Wohnen in Regensburg 2013 ist erschienen

    Die Regensburgerinnen und Regensburger sind im Großen und Ganzen mit ihrer Wohnung und der Wohngegend sehr zufrieden. Dies kann unmittelbar als Fazit aus dem umfangreichen neuen statistischen Bericht „Wohnen in Regensburg 2013“ gezogen werden, der vielfältige Einschätzungen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger als Ergebnis der jüngsten Haushaltsbefragung zum Thema „Wohnen“ widerspiegelt.

    Gefragt wurde nach dem Sicherheitsgefühl in der Wohngegend, nach häufigen Belastungen durch Umwelteinflüsse, nach der Zufriedenheit mit der Infrastruktur im Wohnviertel, auch danach, wie gut ein Wohnquartier mit dem Bus oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist, ob Läden zum Einkauf für den täglichen Bedarf in fußläufiger Entfernung vorhanden sind, ob es einen Arzt oder eine Apotheke in der Wohngegend gibt, ob es schwierig war, eine Mietwohnung zu finden und wie die Wohnung überhaupt gefunden wurde.

    Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen wurden so aufbereitet, dass sie die Sichtweise von Haushalten in typischen Lebenssituationen widerspiegeln. Zudem sind wichtige Ergebnisse für die einzelnen Stadtbezirke der Stadt Regensburg hochgerechnet, um die räumlichen Unterschiede aufzuzeigen und um Ansatzpunkte für städtisches Handeln in den einzelnen Stadtteilen zu finden. „Wohnen in Regensburg 2013“ stellt eine neue Grundlage für städtische Planungen dar und ist zugleich eine reichhaltige Fundgrube für diejenigen, die sich mit den Lebensumständen in unserer Stadt auseinandersetzen und mehr darüber erfahren wollen. „Wohnen in Regensburg 2013“ ist in der Schriftenreihe „Regensburg plant & baut“ des Planungs- und Baureferats der Stadt Regenburg erschienen und kann beim Amt für Stadtentwicklung zum Preis von 10 Euro erworben werden oder steht als digitale Ausgabe im Internet auf der Seite „www.statistik.regensburg.de/publikationen“ zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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  • Gudrun Nürnberger, Leiterin der Musischen Früherziehung, in den Ruhestand verabschiedet

    Am 18. Juli 2015 wurde Gudrun Nürnberger, Leiterin der Musischen Früherziehung (MFE) der Stadt Regensburg, mit einem musisch-bunten Programm in den Ruhestand verabschiedet.

    Fast 45 Jahre lang hat Gudrun Nürnberger mit hohem Engagement und unendlich vielen Ideen die einmalige vorschulische Einrichtung aufgebaut und geprägt. Bis heute haben über 6 300 Kinder die MFE besucht. Dabei standen die Kinder für die Leiterin immer im Mittelpunkt der Förderung, in der die vier musischen Bereiche „Musik“, „Rhythmik und Bewegung“, „Bildnerisches Gestalten“ und „Darstellende Spielformen“ mit alters- und kindgerechten Themen und Lerneinheiten pädagogisch verknüpft werden.

    Christine Roß neue Leiterin

    In ihrer Ansprache mit dem Motto „Zum Rhythmus gehört auch die Pause“ dankte Gudrun Nürnberger den Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen und allen Unterstützern der MFE.

    Christine Roß wird die neue Leiterin der Einrichtung. Sie ist, wie die anderen Teamkolleginnen, seit 20 Jahren für die MFE tätig.

    Oberbürgermeister Joachim Wolbergs bedankte sich sehr herzlich bei Gudrun Nürnberger für ihren langjährigen Einsatz und für ihre unermüdliche kreative Bildungsarbeit. Zur nachhaltigen Sicherung der MFE schlug er die Gründung eines Fördervereins vor, dem er als Ehemaliger der MFE auch gerne beitreten wolle.

    Buntes Abschiedsprogramm

    Mit einem fröhlichen Bewegungslied, einstudiert von Karin Huber, begann ein buntes Programm, mit dem die Kinder der MFE die zahlreichen Gäste der Abschiedsfeier in den Fachräumen am Schulbergl 7 willkommen hießen und mit einem Marionettentheater an den Amazonas entführten. Emi Strunz blickte in gekonnter Versform auf Höhepunkte der letzten 20 Jahre zurück. Neben Oberbürgermeister Joachim Wolbergs kamen viele Eltern, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Regensburg, der Ostbayerischen Technischen Hochschule, der Fachoberschule und Eltern des Gründungsjahrs 1969. Der engagierte Elternkreis organisierte Getränke und ein sommerliches Buffet.

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  • Stadt erlässt Landkreiskindern Sondergebühren für den Besuch der Sing- und Musikschule

    Mit einer Neuordnung der Gebühren an der Sing- und Musikschule nimmt die Stadt auf die Lage von Kindern aus dem Landkreis und auf Kinder aus kinderreichen und finanziell schwachen Familien Rücksicht.

    Bislang sah die Gebührenordnung der städtischen Sing- und Musikschule für Schülerinnen und Schüler, die außerhalb des Stadtgebiets wohnen, Sonderzuschläge vor, die abhängig von der Unterrichtsform zwischen 315 Euro und 905 Euro pro Jahr betrugen. Diese Sonderzuschläge wurden von den Eltern bezahlt.

    Bereits im Mai 2015 hat der Stadtrat neben einer grundlegenden Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung der Sing- und Musikschule beschlossen, diese Regelung aufzugeben. Damit unterstrich der Stadtrat die Verantwortung der Stadt Regensburg als Oberzentrum.

    „Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Landkreis Regensburg sind uns gleich viel wert, und deshalb sollen sie unsere Bildungseinrichtungen auch ohne Unterschied nutzen können“, betont Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. „Wir wollen gleiche Chancen für alle Kinder.“ Ab dem neuen Schuljahr fallen an der Sing- und Musikschule die bisherigen Sonderzuschläge für Kinder aus dem Landkreis weg.

    „Wir setzen damit auch ein Zeichen dafür, dass Stadt und Landkreis immer enger zusammenarbeiten und sich mehr und mehr als eine gemeinsame Region verstehen“, sagt Wolbergs.

    Durch den Verzicht auf die Sondergebühr nimmt die Sing- und Musikschule pro Jahr etwa 24 000 Euro weniger ein.

    Zudem sind die Gebühren der Sing- und Musikschule für Kinder aus kinderreichen und finanziell schwächer gestellten Familien gesenkt worden.

    Diese Mindereinnahmen werden durch eine maßvolle Erhöhung der allgemeinen Gebühren ausgeglichen, über die alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern bereits informiert worden sind.

    „Mit der Neuausrichtung der Gebühren schaffen wir wieder ein weiteres Stück soziale Gerechtigkeit“, sagt OB Wolbergs. „Ich bin mir sicher, dass wir dafür die Unterstützung von allen Schülern und Eltern finden.“

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  • Zweite Silent Disco in Regensburg


    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr lädt das Aktionsbündnis „Fair Feiern“ jetzt zum zweiten Mal zur Silent Disco in Regensburg ein.

    Im Rahmen des Bismarckplatzfestes am 31. Juli und 1. August 2015, jeweils von 22 bis 24 Uhr, darf unter freiem Himmel wieder zu DJ-Tunes getanzt werden – ohne dass sich Umstehende und Anwohner von der Musik gestört fühlen. Denn alle Gäste der Silent Disco sind mit Kopfhörern ausgestattet, die per Funk empfangen, was die DJs auf der Bühne für sie auflegen.

    „Nachdem letztes Jahr alle Erwartungen übertroffen wurden, freuen wir uns jetzt riesig auf die zweite Auflage der Silent Disco“, erklärt Oberbürgermeister Joachim Wolbergs: „Mit der Aktion will das Bündnis „Fair Feiern“ zeigen, dass faires Feiern und gute Partys sich nicht ausschließen. Die Silent Disco ist der Beweis, dass leises Feiern nicht langweilig ist, sondern sogar ein richtiges Erlebnis werden kann.“

    Dazu werden auch wieder die DJs Christian Strobe und die Gebrüder Mayr beitragen. Strobe wird wie im letzten Jahr am Freitag auflegen, während die Gebrüder Mayr am Samstag für Stimmung sorgen.

    Neu in diesem Jahr ist die Unterstützung der DJs durch „Live Visuals“. Dabei wird das Haus der Musik am Bismarckplatz, das nach langen Renovierungsarbeiten in diesem Jahr fertiggestellt wurde, von sogenannten Visual Jockeys durch eine visuelle Performance bestrahlt, die sich dem Takt der Musik anpasst. Für die Silent Disco konnte dafür das Duo Blink and Remove gewonnen werden.

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  • Wichtiger Termin für Schulabgänger

    Schüler mit Ausbildungsvertrag

    Die Schuleinschreibung der Jugendlichen mit Ausbildungsvertrag findet an der jeweiligen Berufsschule am Montag, 14. September 2015, um 8 Uhr, statt.

    • Städtische Berufsschule I
      Alfons-Auer-Straße 18
      93053 Regensburg
      Telefon 507-3033, - 3046, -3029
        
    • Ernährungsberufe, Bauzeichner/in, Zimmerer, Holz-, Farbberufe, Chemieberufe, Druckgewerbe, Mediengestalter, Fotoberufe, Friseur/in, Zahntechniker/in, Gastronomieberufe:
      Städtische Berufsschule II
      Alfons-Auer-Straße 20
      93053 Regensburg
      Telefon 507-3055, -3054
        
    • Kaufmännische Berufe, Gesundheitsberufe, Verwaltungsberufe:
      Städtische Berufsschule III
      Prüfeninger Straße 100
      93049 Regensburg
      Telefon 507-1243, -1244

    Am Einschreibetag sind folgende Unterlagen mitzubringen:

    • Ausdruck der Online-Anmeldung
    • Zeugnis der zuletzt besuchten allgemein bildenden Schule
    • Ausbildungs- bzw. Umschulungsvertrag
    • bei Zweitausbildung das Berufsschulabschlusszeugnis
    • Mittelschülerinnen und Mittelschüler die Abmeldebescheinigung der Mittelschule

    Schüler ohne Ausbildungsvertrag

    Alle berufsschulpflichtigen Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtgebiet Regensburg ohne Ausbildungsvertrag melden sich ebenfalls mit dem Zeugnis der zuletzt besuchten allgemein bildenden Schule am Montag, 14. September 2015, 8.30 Uhr bis 12 Uhr, in der Aula der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Ziegelweg 1 (schräg gegenüber von Papier-Liebl; nächstgelegene öffentliche Bus-Haltestelle: „An der Iselrinne“, RVV-Linie 3).

    Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag, aber mit einem mittleren Schulabschluss, sind von der Berufsschulpflicht befreit und brauchen sich daher nicht anzumelden.

    Für alle neu eingeschriebenen Schülerinnen und Schüler gilt der Einschreibetag als erster Schultag. Nähere Auskünfte erteilen die jeweilige Berufsschule (Rufnummern: siehe oben) und das Amt für Schulen unter Telefon 507-1402, -1409 oder -2409.

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  • Grundschule am Napoleonstein: Ausstellung „Kunst im öffentlichen Raum“

    Für die Kunst an der Grundschule am Napoleonstein wurde ein Wettbewerb für „Kunst im öffentlichen Raum“ durchgeführt.

    Die Arbeiten aller eingereichten Entwürfe können im Ausweichschulgebäude in Königswiesen, Erzbischof-Buchberger-Allee 23, von 13. bis 24. Juli 2015 jeweils Montag bis Freitag von 16 bis 17.30 Uhr besichtigt werden.

    Rückgrat der Schule

    Nach zwei Wertungsrundgängen stimmte das Preisgericht mehrheitlich für den Beitrag „Rückgrat der Schule“ vom Künstler Manfred Mayerle aus München.

    Der Entwurf sieht vor, die Treppenanlage vor dem Haupteingang als begehbare Skulptur zu gestalten, wobei in den Setzstufen verschiedene Texte in unterschiedlichen Sprachen eingebettet werden sollen.

    Dass die Schule in die Gestaltung mit einbezogen wurde, wurde vom Preisgericht als sehr positiv gesehen. Zusätzlich griff der Künstler als einziger aller Teilnehmer mit seiner Arbeit das architektonische Konzept des Gebäudes wieder auf und führte es nach außen: Mittels einer linearen Struktur, die in den Pflasterbelag eingefügt ist, und dem Einsatz von LED-Lichtpunkten im Belag wird die Verbindung von Außen- und Innenraum gestärkt. Im Pflasterbelag wird zudem das Wort „Grüß Gott“ in verschiedenen Sprachen eingelassen, was die Kinder unterschiedlicher Herkunftsländer auf spielerische Art an das Kunstwerk heranführt. Der Weg in und aus dem Gebäude kann somit immer wieder neu entdeckt und erlebbar gemacht werden.

    Zugleich besticht der Entwurf durch seine Zurückhaltung gegenüber dem Gebäude.

    Gemäß der Empfehlung der Jury stimmte der Kulturausschuss am 16. Juli 2015 für die Vergabe des Auftrages zur Realisierung des Wettbewerbsbeitrages.

    Hintergrund

    Auslobung Wettbewerb

    Für die Kunst an der Grundschule am Napoleonstein ist ein einfacher, beschränkter Wettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum durchgeführt worden.

    Folgende Künstler wurden zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen:

    • Jürgen Böhm, Fensterbach
    • Alfred Böschl, Adlhausen
    • Manfred Mayerle, München
    • Paul Schinner, Nabburg
    • Veronika Schneider, Dresden

    Zum Abgabetermin am 8. Juni 2015 wurden von den fünf geladenen Künstlern fünf Arbeiten im anonymen Verfahren eingereicht. Nach deren Vorprüfung trat am 18. Juni 2015 das Preisgericht zur Beurteilung der abgegebenen Arbeiten zusammen.

    Mitglieder des Preisgerichts waren:

    • Dr. Rainer Meyer (i. V. von Klemens Unger, Kulturreferat)
    • Michael Hermann (i. V. von Christine Schimpfermann, Planungs- und Baureferat)
    • Ludwig Bäuml (Vorsitzender des BBK)
    • Joachim Gutthann (Architekturbüro Arge Gutthann - HIW)
    • Michaela Wiesner (Leiterin der Grundschule Napoleonstein)

    Generalsanierung der Grundschule am Napoleonstein

    Das bestehende städtebauliche Ensemble bleibt in seinen Grundzügen erhalten. Die vorhandene Sport-/Schwimmhalle mit Nebenräumen sowie der großflächigen Schwimmbadtechnik mit einem BRI von ca. 10 000 cbm wurde abgerissen. Sie konnte keiner sinnvollen zukünftigen Nutzung zugeführt werden. Als Ersatzneubau an gleicher Stelle ist gem. Raumprogramm eine Einfachturnhalle (15 x 27 m) mit Umkleiden, Geräteräumen und Technikflächen geplant. Im direkten Anschluss an den Ersatzneubau der Turnhalle entsteht die neue Mensa mit Küche und Freisitzmöglichkeit im Pausenhof. Diese Einrichtung wird auch von den Schülern des SFZ Bajuwarenstraße genutzt und bündelt somit den zukünftigen Bedarf beider Einrichtungen für die Ganztagesbetreuung an optimaler Stelle. Die Küche ist als Warmausgabe- bzw. Regenerierküche für die Versorgung von 220 Schülerinnen und Schülern in zwei Schichten ausgelegt. Im Speisesaal sind Sitzplätze für 110 Personen vorgesehen.

    Die windmühlenartig angeordneten „Klassenzimmerhäuser“ und das Hauptgebäude bleiben in ihrer bisherigen Form bestehen und werden generalsaniert. Der Ganztagesbereich mit Klassenzimmern und Differenzierungsräumen liegt autark im 1. Obergeschoss des Hauptgebäudes. Die restlichen Räume des Ganztagesbereichs liegen zentral, den differenzierten Freibereichen zugeordnet, um optimale Bedingungen für Freizeit, Kreativität und Rückzug zu ermöglichen. Das zukünftige Schulgebäude wird weitestgehend barrierefrei ausgebildet. Der Einbau eines Aufzugs im östlichen Gebäudeteil ermöglicht dies.

    Am 9. Mai 2012 wurde dem Amt für Hochbau und Gebäudeservice der Planungsauftrag für die Generalsanierung der Grundschule am Napoleonstein durch den Oberbürgermeister erteilt.

    Das Schulgebäude ist nun 45 Jahre alt und im Bestand fast unverändert. Durch die Generalsanierung der Schule und der Freiflächen soll das Gebäude einen barrierefreien Zugang erhalten und energetisch und brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Die Grundschule am Napoleonstein soll langfristig Raum für eine vierzügige Grundschule bieten. Weiterhin soll ein gebundener Ganztageszug integriert werden. Für die Mittagsversorgung ist eine Ausgabeküche mit einem Speiseraum geplant. Zur Betreuung der Schüler nach dem Unterricht sind fünf Gruppenräume für die Mittagsbetreuung eingeplant.

    Zur Umsetzung des Kunstwettbewerbs wurden zwei mögliche Standorte auf dem Schulareal angeboten: Der Vorplatz vor dem Haupteingang der Schule sowie die Wegeführung zum Eingangsbereich.

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  • Stadtbücherei Regensburg beim bundesweiten Bibliotheksrating BIX wieder unter den Spitzenreitern

    Seit mehr als zehn Jahren belegt die Stadtbücherei Regensburg beim bundesweiten Bibliotheksrating BIX einen der vorderen Plätze. Auch in diesem Jahr erreicht die Stadtbücherei zum dritten Mal in Folge die maximale Bewertung in den vier Bewertungskategorien Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential und wird mit vier von vier möglichen Sternen ausgezeichnet. Unter den 27 teilnehmenden Großstadtbibliotheken ist sie neben den Bibliotheken in Dresden, Erlangen, Göttingen, Jena, Koblenz und Moers einer der sieben Spitzenreiter. Besonders gute Werte erzielte die Stadtbücherei Regensburg in der Kategorie Nutzung mit außergewöhnlich hohen Ausleih- und Besucherzahlen.

    Um ihre Kunden an dem ausgezeichneten Ergebnis teilhaben zu lassen, veranstaltet die Stadtbücherei ein Gewinnspiel. Unter den richtigen Einsendungen werden ein E-Book-Reader und zwei Bücher-Gutscheine zu je 50 Euro verlost. Teilnahmekarten liegen in der Stadtbücherei am Haidplatz und in allen fünf Stadtteilbüchereien aus. Abgabeschluss ist der 22. August 2015.

    Hintergrundinformation zum BIX Bibliotheksindex

    Der BIX-Bibliotheksindex ist ein bundesweites Leistungsmessungsinstrument für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken. Sein Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit von Bibliotheken anhand bestimmter Kennzahlen kurz, prägnant und dennoch in aussagekräftiger Form zu beschreiben. Der BIX wurde 1999 von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv) entwickelt. Seit dem Jahr 2005 führt der Deutsche Bibliotheksverband ihn zusammen mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (knb) durch.

    Partner des BIX sind die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM), das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) sowie der Verlag Dinges & Frick.

    Ausführliche Ergebnisse unter http://www.bix-bibliotheksindex.de/ergebnisse/oeffentliche-bibliotheken.html

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  • Ausstellung „Zwangsarbeit in Regensburg“ in der Stadtteilbücherei Burgweinting

    „Zwangsarbeit in der Region Regensburg in der Zeit des Nationalsozialismus“ ist das Thema einer Ausstellung, die am Donnerstag, 2. Juli 2015, um 19 Uhr in der Stadtteilbücherei Burgweinting, Friedrich-Viehbacher-Allee 3, eröffnet wird.

    Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neutraubling haben die Ausstellung 2014 während eines Projekt-Seminars erarbeitet. Sie dokumentieren damit ein leidvolles Kapitel deutscher Geschichte, das auch heute, 70 Jahre nach Kriegsende, in der Aufarbeitung der NS-Zeit oft noch ausgeklammert wird. Vor allem zwischen 1941 und 1945 wurden bis zu 18 000 ausländische Zwangsbeschäftigte in und um Regensburg ausgebeutet. Allein in den Rüstungsbetrieben von Messerschmitt wurden in Regensburg und bei Obertraubling ca. 5 000 Menschen aus im Krieg besetzten Ländern zur Arbeit gezwungen. Fast 150 Unternehmen und Institutionen forderten diese Arbeiterinnen und Arbeiter an und beschäftigten sie oftmals in sklavenähnlichen Verhältnissen.

    Die Jugendlichen recherchierten das Schicksal einzelner Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und vermitteln so einen exemplarischen Eindruck von dem Geschehen in der Region Regensburg. Ihre Dokumentation zeichnet unter anderem den Lebensweg von einem in der Landwirtschaft beschäftigten Zwangsarbeiter in Thalmassing nach, der nach 1945 dorthin zurückkehrte und dauerhaft blieb. Berührend ist auch das Schicksal von drei Schwestern, die als Kinder auf ein Gut von Thurn und Taxis in Burgweinting verschleppt wurden und im Oktober 2004 für einen Kurzbesuch auf die Einladung der Stadt Regensburg zurückkamen.

    Als beeindruckender Blickfang ist in der Ausstellung die lebensgroße Figurengruppe „Die Elenden“ des Bildhauers Manfred Weinreich zu sehen, die fünf geschundene Menschen darstellt. Zur Eröffnung wird der Film „Verbrechen Liebe“ des Regensburger Autors und Journalisten Thomas Muggenthaler gezeigt, für den er kürzlich mit dem Bayerischen Fernsehpreis, dem „Blauen Panther“, ausgezeichnet wurde. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch, das ein tabuisiertes Kapitel der NS-Zeit aufarbeitet: über zwanzig polnische Zwangsarbeiter wurden in Niederbayern und der Oberpfalz hingerichtet, weil sie „verbotenen Umgang“ mit deutschen Frauen hatten.

    Am Donnerstag, 9. Juli 2015, um 19 Uhr liest Thomas Muggenthaler anlässlich der Ausstellung in der Stadtteilbücherei Burgweinting aus „Verbrechen Liebe“ sowie aus dem Buch „Wir hatten keine Jugend“, in dem sich Zwangsarbeiter an ihre Zeit in Bayern erinnern.

    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Ausstellung kann bis zum 31. Juli 2015 während der Bücherei-Öffnungszeiten, Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12.30 Uhr, kostenlos besucht werden.

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  • Pässe für Mini-Regensburg und Ferienpass:

    Der Vorverkauf für die Pässe von Mini-Regensburg beginnt gleichzeitig mit dem Vorverkauf des Ferienpasses am 29. Juni 2015. Ab 3. August 2015 gibt es den Mini-Regensburg-Pass dann ausschließlich beim Einwohneramt von Mini-Regensburg.

    Mini-Regensburg

    Das Amt für kommunale Jugendarbeit veranstaltet von 3. bis 21. August 2015 zum fünften Mal die große Spielaktion Mini-Regensburg. In der Kinderstadt Mini-Regensburg lernen Kinder spielerisch wie eine Stadtgesellschaft funktioniert. Als Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt werden Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren in verschiedenen Berufen arbeiten, Geld verdienen, studieren und das wohlverdiente Geld für Kultur oder Kommerz auch wieder ausgeben.

    Auch die Politik ist vertreten bei Mini-Regensburg. Die Kinder wählen eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister mit dem dazugehörenden Stadtrat. Sie regieren und verwalten ihre Stadt ohne dass sich Erwachsene einmischen können.

    In der Albert-Schweitzer-Realschule, der Hans-Herrmann-Schule, der Städtischen Sporthalle Nord und auf dem Außengelände werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für kommunale Jugendarbeit eine Stadt aufbauen, die in über 45 Spielstationen alles bietet, was man benötigt, um das Leben der Erwachsen ausprobieren zu können.

    Für Mini-Regensburg ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Um mitspielen zu können braucht aber jede Bürgerin und jeder Bürger einen Pass, den es für die Kinder selbstverständlich beim Einwohneramt von Mini-Regensburg gibt.

    Viel praktischer ist es aber, wenn sich die Kinder den Pass im Vorverkauf von den Eltern besorgen lassen. Die Organisatoren von Mini-Regensburg bitten die Eltern, diese Möglichkeit zu nutzen. Der Pass kostet zehn Euro und ist für fünf Spieltage gültig. Die Verlängerung des Passes kostet pro Tag zwei Euro.

    Am ersten Spieltag füllen alle Kinder den Einbürgerungsantrag aus, geben diesen beim Einwohneramt ab und bekommen dann den Tagesstempel. Ab dem zweiten Tag ist nur noch der Tagesstempel erforderlich. Ab dem sechsten Spieltag muss jedes Kind täglich zwei Euro mitbringen. Die Spieltage können frei gewählt werden, sie müssen nicht aufeinander folgen.

    Den Pass gibt es bei diesen Vorverkaufsstellen:

    • Bürgerbüro Stadtmitte, D.-Martin-Luther-Straße 3
    • Bürgerbüro Nord, Brennesstraße 16
    • Bürgerbüro Burgweinting, Friedrich-Viehbacher-Allee 3
    • Tourist Information, Altes Rathaus
    • Mittelbayerische Zeitung, Kumpfmühler Straße 15
    • Mittelbayerischer Kartenvorverkauf im DEZ

    Der Vorverkauf endet mit dem Beginn von Mini-Regensburg am 3. August 2015. Dann gibt es den Pass nur noch im Einwohneramt von Mini-Regensburg.

    Die im Pass erforderlichen Angaben zur Person sollen die Kinder natürlich selber ausfüllen. Ein aktuelles Passfoto kann nach der Einbürgerung im Fotostudio von Mini-Regensburg gemacht werden.

    In Mini-Regensburg werden keine Teilnehmerlisten geführt, wie das bei anderen Ferienaktionen obligatorisch ist.

    Die Eltern werden deshalb gebeten darauf zu achten, dass im Pass ihres Kindes eine Telefonnummer angeben wird, wo sie im Notfall erreichbar sind. Außerdem liegt dem Pass eine Einverständniserklärung bei, die die Eltern unterschreiben sollen. Sie stimmen damit zu, dass Bild- und Tonaufnahmen ihres Kindes veröffentlicht werden dürfen.

    Informationen für Erwachsene, Eltern und Kinder findet man schon jetzt aktuell auf der Website von Mini-Regensburg. Dort sind auch FAQs zusammengestellt, d.h. viele Fragen, die die meisten Kinder und Eltern beschäftigen, werden beantwortet: www.mini.regensburg.de

    Ferienpass

    Keine Urlaubsreise geplant? - Kein Problem mit dem Ferienpass der Stadt Regensburg! Auch in Regensburg kann man tolle Ferien verbringen. Der Ferienpass bietet Kindern und Jugendlichen jede Menge Möglichkeiten, während der Ferien Spaß zu haben, ohne viel Geld auszugeben. Mit dem Ferienpass für einen Euro bekommen sie bei zahlreichen Freizeitangeboten in und um Regensburg kostenlosen oder ermäßigten Eintritt, beispielsweise im Regina Kino, in vielen Regensburger Museen, beim Bowlingspielen, Wasserskifahren oder beim Englisch lernen.

    Mobil sein während der Ferien?

    Das Schülerticket gilt in den Sommerferien nicht, trotzdem dürfen Ferienpass-Inhaber besonders günstig Bus oder Bahn fahren. 24 Euro kostet das RVV-Ticket, mit dem sie die ganzen Sommerferien über im gesamten RVV-Netz Bus und Bahn unterwegs sein können. Mit der Badekarte für 34 Euro können sie bereits ab dem 6. Juli zehn Wochen lang täglich das Westbad, das Wöhrdbad und das Hallenbad besuchen.

    Den Ferienpass können Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren bekommen, deren Wohnsitz in der Stadt oder im Landkreis Regensburg liegt.

    Verkauft wird der Ferienpass von 29. Juni bis 7. August 2015 gegen Barzahlung und Vorlage eines Lichtbilds

    • in den Bürgerbüros Nord und Burgweinting
    • im Bürgerzentrum D.-Martin-Luther-Straße 3
    • im RVV-Kundenzentrum
    • bei der Gemeinde Obertraubling
    • bei der Gemeinde Lappersdorf
    • bei der Gemeinde Pentling.

    Familien mit drei und mehr Kindern erhalten beim Kauf eine kleine Vergünstigung (bitte Kindergeld nachweisen). Familien mit geringerem Einkommen können beim Amt für Jugend und Familie einen Zuschuss beantragen, beziehungsweise mit einem Bescheid des Jobcenters den Ferienpass direkt in den Bürgerbüros günstiger kaufen.

    Weitere Auskünfte zum Ferienpass im Internet unter www.regensburg.de, Stichwort „Ferienpass“ und unter Telefon 507-1554. Auskünfte über den Zuschuss erteilt das Amt für Jugend und Familie, Abteilung Wirtschaftliche Jugendförderung.

    Wichtig:

    • Lichtbild und Bargeld nicht vergessen
    • Die Badekarte gilt bereits ab 6. Juli, nicht erst mit Beginn der Ferien.
    • Nach dem 7. August gibt es den Ferienpass nicht mehr. Dabei gelten keine Ausnahmen!

    Ferienprogramm der Stadt Regensburg

    Nicht nur mit dem Ferienpass, kann man Spaß in den Ferien haben, noch gibt es freie Plätze im Ferienprogramm der Stadt Regensburg. Die Angebote sind zu finden unter: www.regensburg.de/ferien-und-freizeit

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