Bei Uns - online

Die Informationszeitschrift der Stadt Regensburg mit interessanten Neuigkeiten aus der Stadtverwaltung.

Vorwort aus der aktuellen Print-Ausgabe

 (C) Stadt Regensburg

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Menschen werden immer älter, wirklich alt möchte sich aber niemand gerne fühlen. Die Zeiten, als Rentner ihren Lebensabend vorwiegend beim Taubenfüttern auf einer Parkbank, beim Kaffeeklatsch oder beim Sortieren der Briefmarkensammlung verbrachten, sind glücklicherweise lange vorbei, denn nie gab es mehr aktive Seniorinnen und Senioren als heutzutage. Und sie investieren viel, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Wenn allerdings altersbedingte Einschränkungen auftreten, gibt es Unterstützungsbedarf. In solchen Fällen hilft das Kompetenzzentrum „Älter werden weiter“ und informiert über die breit gefächerten Hilfsangebote, die das Seniorenamt koordiniert, denn Ziel ist schließlich immer, alten Menschen trotz aller Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Einschränkungen – für Frank Reinel ist das kein Fremdwort. Der städtische Inklusionsbeauftragte ist selbst auf einen Rollstuhl angewiesen und kennt die Hindernisse aus eigener Erfahrung, vor die sich Menschen mit Handicap im Alltag häufig gestellt sehen. Seit August 2016 ist es seine Aufgabe, darüber zu wachen, dass auch Menschen mit einer Behinderung so uneingeschränkt wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das bedeutet aber auch, dass Barrieren in den Köpfen fallen müssen. Lesen Sie in diesem Heft, welche Bilanz Frank Reinel nach vier Monaten zieht und was er sich alles für die Zukunft vorgenommen hat.

Wer wissen möchte, was die Zukunft bringt, ist in vielen Fällen auf Kaffeesatzleserei oder Zeitungshoroskope angewiesen und nach dieser Lektüre selten schlauer als vorher. Liebhaber des Dörnbergparks aber sollten sich jetzt schon darauf vorbereiten, dass sich das Gesicht des englischen Landschaftsparks in den nächsten Jahrzehnten grundlegend verändern wird. Denn ein hinterhältiger kleiner Pilz lässt die Baumriesen nach und nach von innen her morsch werden. In manchen Fällen können baumpflegerische Maßnahmen den Verfall noch hinauszögern, wo allerdings Gefahr für Leib und Leben durch herunterkrachende Äste besteht, müssen die Bäume gefällt werden. Doch die Natur verjüngt sich wieder und so wird sich der Park zwar verändern, aber dennoch das bleiben, was er immer war – eine Oase der Ruhe und Erholung inmitten der Stadt.

Ihr Bei uns-Redaktionsteam

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